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Test: Sony Vaio Y21 - mit Arrendale-Pentium und 13,3 Zoll zum Erfolg

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Seite 2: Die Ausstattung

Das Vaio Y21 buhlt in einem heiß umkämpften Terrain um die Gunst der Käufer. Mit MSI, ASUS und vor allem Acer balgen sich hier Produzenten um die Vorherrschaft, die einen großen Preisdruck ausüben – eine Kunst, die in der Regel nicht die Stärke von Sony ist. Wir sind also gespannt, was Sony zu einem Preis von 750 Euro für ein Hardwarepaket geschnürt hat.

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Stand der Name Pentium früher einmal für allen Erfolg, den Intel einheimsen konnte, wird das Label seit geraumer Zeit nur noch für das Entry-Segment genutzt, die Core-Reihe hat dem einstigen Top-Brand den Rang abgelaufen. Dennoch erscheinen auch die aktuellen Pentium-Derivate alles andere als uninteressant, wenn keine allzu hohe Leistung benötigt wird, aber dennoch sparsam mit dem lieben Strom umgegangen werden soll. So basiert der verbaute Pentium U5400 auf zwei Kernen, die mit jeweils 1,2 GHz getaktet wurden, einen Turbo-Mode wie bei den teureren Core-i-Modellen gibt es jedoch natürlich nicht. Interessanter erscheint da schon, dass der Prozessor im Strom sparenden 32-nm-Verfahren produziert wird. Intel gibt eine TDP von 18 W an. Das ist zwar deutlich mehr als bei Atom-Derivaten, allerdings sollte hier auch bedacht werden, dass es sich um das Maximum handelt.

Die kleinste mobile Arrendale-Inkarnation besitzt erneut einen integrierten Speichercontroller und natürlich die obligatorische integrierte Grafik. Diese setzt Sony als einzige Grafiklösung ein, was natürlich den Platzbedarf und Stromverbrauch minimiert, die Leistung aber erheblich einschränkt. Die Konkurrenzmodelle von ASUS oder Acer setzen in der Preisklasse des Y21 bereits auf dedizierte Grafiklösungen, die auch das ein oder andere Spielchen erlauben. Wer jedoch nicht zocken möchte, wird keinen Nachteil erfahren.

Die verbaute HDD arbeitet mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5400 rpm und fasst insgesamt 320 GB. Hier bieten viele Modelle zwar bereits 500 GB, für die meisten Anwendungsbereiche eines Subnotebooks sollte der zur Verfügung stehende Speicher aber ausreichend sein. Der Arbeitsspeicher bringt es auf eine Kapazität von 4 GB, die Dank der Nutzung einer 64-Bit-Version von Windows 7 Home Premium vollständig genutzt werden können. Ein optisches Laufwerk bietet das Y21 nicht, was sich natürlich positiv auf das Gewicht auswirkt - das mit 1,7 kg auch entsprechend gering ausfällt.

Das verbaute Display bringt es auf eine Diagonale von 13,3 Zoll, also dem klassischen Subnotebook-Format. Dem aktuellen Trend folgend kommt natürlich ein Glare-Type-Panel zum Einsatz, das aber noch auf eine LED-Hintergrundbeleuchtung verzichten muss. Als Auflösung hat sich Sony für 1366 x768 Bildpunkte entschieden, was sich bereits in der Vergangenheit mehrfach als beinahe optimale Pixelfüllrate für ein Display dieser Größe erwiesen hat.

Abschließend kommen wir natürlich noch zum Akku. Dieser bietet eine Kapazität von 5000 mAh / 54 Wh. Hier bieten bereits viele Netbooks mehr, da Sony aber auf eine recht sparsame Hardware-Konfiguration setzt, können wir dennoch auf ansprechende Laufzeiten hoffen.

Eckdaten: Sony Vaio VPC-Y21S1E/L blau
Prozessor: Intel Pentium U5400
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2x 1,2 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 3 MB
Chipsatz: Intel HM55
   
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 320 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: DVD-Multiformat-Brenner
   
Grafik: Intel IGP
   
Display - Diagonale: 13,3 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: nein
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 88
Tastatur - Tastengröße: 15 x 14
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 77 x 44
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 5000 mAh / 54 Wh
Gewicht: 1,78 kg
Abmessung: 326 x 226 x 23,7 - 32 mm
Preis: ab 750 Euro
Garantie 24 Monate