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Test: mySN XMG6.3D - Mobil in die dritte Dimension

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Seite 13: Testergebnisse (9): Das Display

Subjektive Bewertung + iColor Display

Auf den ersten Blick sieht man dem Panel natürlich nicht an, dass es sich um ein 120-Hz-Modell handelt. Wie eingangs bereits erwähnt, fällt die Darstellung etwas grob aus für ein 15,6-Zoll-Panel. Während bei anderen Geräten allerdings die Option geboten wird, auf ein FullHD-Panel upzugraden, muss sich die 3D-Fraktion mit 1366 x 768 Bildpunkten begnügen. Die Bildschärfe ist, wie es aktuell zum Standard geworden ist, auf einem sehr hohen Niveau, die Farbgebung poppig, was gerade Gamer auf der ganzen Linie erfreuen wird. Das Bild wirkt kontrastreich, was von der spiegelnden Glare-Oberfläche noch einmal begünstigt wird. Die Blickwinkelunabhängigkeit des TN-Panels befindet sich auf dem technikbedingt normalen Niveau – störend ist das bei einem Gaming-Notebook aber keineswegs. Bislang macht das Panel also einen guten Eindruck, von der recht niedrigen Auflösung einmal abgesehen.

Interessant wird es aber dann, wenn im NVIDIA-Treiber der 3D-Modus aktiviert wird. Ob es nun unbedingt sein muss, das ist die eine Frage, der Spaß steigt durch die Erweiterung in die dritte Dimension aber merklich. Man fühlt sich noch direkter in das Geschehen versetzt, als es in der 2D-Darstellung der Fall ist. Wird noch dazu ein Surround-Soundsystem mit dem Notebook kombiniert, ist das Abtauchen in eine zweite Realität perfekt. Allerdings sollte hier auch erwähnt werden, dass das mySN XMG6.3D ein wenig an seinem „kleinen“ Display krankt. Die bisher getesteten Stand-Alone-Lösungen waren allein aufgrund der größeren Diagonalen noch einmal räumlicher und versetzten uns noch direkter ins Geschehen.

Messwerte

Messtechnisch kann das 15,6-Zoll-Panel überzeugen, landet aber nicht in der Oberklasse. Gerade bei einem Glare-Type-Display hätten wir uns eine etwas höhere Grundhelligkeit gewünscht um Reflexionen den Garaus zu machen. Dies fällt allerdings etwas weniger ins Gewicht, da das XMG6.3D wohl in den meisten Fällen als Indoor-Gerät genutzt werden wird. Etwas störender kann dies beim 3D-Betrieb wahrgenommen werden. Durch den Einsatz der Shutterbrille sinkt das Helligkeits-Niveau merklich, sodass genau genommen eine höhere Leuchtkraft eingestellt werden muss, um eine gleiche gefühlte Helligkeit zu erreichen. Da der 3D-Modus aller Wahrscheinlichkeit nach aber nur in geschlossenen Räumen genutzt wird – die überraschten Blicke der Passanten würde ich sonst gerne sehen – stellt auch das kein allzu großes Problem dar. Der Kontrast liegt mit 424:1 auf einem normalen Niveau, die Homogenität der Ausleuchtung fällt hingegen ein wenig ab und beläuft sich auf 87,88 Prozent.