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Test: Sony Vaio F11 Z1E - Multimedia-High-End mit mattem Display

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Seite 13: Testergebnisse (9): Das Display

Subjektive Bewertung + iColor Display

Das Highlight des Sony Vaio F11 ist sein hochauflösendes Display im 16-Zoll-Format. In der Praxis weiß die Kombination aus Diagonale und Auflösung auf der ganzen Linie zu überzeugen. Der Inhalt wird auch im Windows-Betrieb nicht zu klein dargestellt. So ist es möglich, mehrere Stunden lang mit dem F11 zu arbeiten, ohne dass die Augen zu stark ermüden. Im Vergleich zu den verspiegelten Konkurrenten wirkt das matte Display zwar ab und an etwas kraftlos. Wird das F11 aber einmal für den Outdoor-Einsatz genutzt, kann es seine Vorteile auf der ganzen Linie ausspielen: keine störenden Spiegelungen, keine Reflexionen bei starkem Sonnenschein – so macht der Outdoor-Einsatz Spaß. Die Farbabstimmung des Panels ist dabei als neutral einzustufen, sodass gerade Foto-Fans auf ihre Kosten kommen. Zu Problemen kann es hingegen für Spielfreunde kommen. Die Blickwinkelunabhängigkeit liegt im guten Mittelfeld. Bei extremen Blickwinkeln lässt die Farbstabilität merklich nach, für Filmabende im kleinen Kreis ist das Gebotene aber vollends ausreichend. Wer auf eine interpolierte Darstellung verzichten möchte – die das F11 übrigens sehr gut beherrscht – der bringt die schwache GPU in der nativen Auflösung schnell an ihre Grenzen. Gaming-Enthusiasten zählen aber ohnehin nicht zum Klientel des F11.

Das Display bietet eine sehr angenehme maximale Helligkeit von 289 cd/m². So würde das Panel theoretisch mehr als genügend Reserven besitzen, um auch als Glare-Type-Panel im Outdoor-Einsatz zu punkten. Da es sich aber um eine matte Oberfläche handelt, weiß der 16-Zoll-Bildschirm noch einmal mehr zu gefallen. Egal, wo das F11 eingesetzt wird, um die Helligkeit der Darstellung muss man sich keine Sorgen machen. Sehr gut kann sich das F11 auch hinsichtlich des Kontrastverhältnisses verkaufen. 1310:1 sind ein Wert, der keinerlei Raum für Kritik lässt. So rangiert das F11 hier aktuell in der Spitzengruppe. Einzig die Homogenität der Ausleuchtung fällt etwas hinter das sehr hohe Niveau zurück. Ein Wert von 80,62 Prozent geht aber dennoch in Ordnung. Unterschiede in der Helligkeit fallen so nur bei homogenen Flächen auf – von denen gibt es in der Praxis aber nicht so viele.