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Test: Sony Vaio F11 Z1E - Multimedia-High-End mit mattem Display

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Seite 2: Die Ausstattung

Wie gewohnt möchten wir auch dieses Review mit einem ausführlichen Blick auf die Hardware-Ausstattung beginnen. Da es sich bei dem uns vorliegenden Z1E-Exemplar um das aktuelle Spitzenmodell handelt, kann einiges erwartet werden.

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Das Herzstück des Sony Vaio F11Z1E stellt wie so häufig Intels „Brot und Butter“-Modell der „großen“ Core-i7-Reihe, der 720QM dar. Dieser ist in 45 nm breiten Strukturen gefertigt, was sich in Kombination mit der grundlegenden Nehalem-Architektur in beinahe allen Tests der Vergangenheit negativ auf die Leistungsaufnahme ausgewirkt hat – wirklich mobil war keines der getesteten Notebooks. Wie das Kürzel „QM“ im Namen schon sagt, handelt es sich beim verbauten Prozessor um einen nativen Vierkerner, der mit 4x 1,60 GHz daherkommt. Dank der Hyperthreading-Technik können jedoch acht Threads gleichzeitig abgearbeitet werden. Um diesen recht niedrigen Grundtakt zu kompensieren, integriert Intel seinen „Kick-Ass“-Modus: Wird nur ein Kern genutzt übertaktet sich der 720QM automatisch auf bis zu 2,8 GHz. Unsere Praxistests haben in der Vergangenheit gezeigt, dass dies ein recht guter Kompromiss ist. An Cache stehen dem i7 dabei 6 MB zur Verfügung, sodass hier kein Flaschenhals zu befürchten ist. Anwender, die einen gesteigerten Wert auf eine lange Akku-Laufzeit legen, sollten jedoch lieber direkt ein Modell mit den günstigeren 32-nm-Prozessoren ins Auge fassen. Diese bieten in der Praxis eine kaum wahrnehmbare schlechtere Leistung, aber eine deutlich längere Laufzeit.

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Dass es sich um die High-End-Version des F11 handelt, stellt Sony auch bei der Speicherausstattung unter Beweis. Es kommen gleich 8 GB des aktuellen DDR3-Speichers zum Einsatz. Damit ist das F11 auch für speicherintensive Anwendungen wie die elektronische Bildbearbeitung eine interessante Wahl. Konservativer geht es hingegen beim Massenspeicher zu. Sony verbaut eine 500 GB fassende mechanische HDD, die mit flotten 7200 rpm dreht. So wird genügend Platz für alltägliche Anwendungen geboten. Interessant wäre sicherlich auch eine SSD gewesen, allerdings hätte diese den Preis noch einmal deutlich nach oben geschraubt. Für optische Medien steht, wie bereits erwähnt, ein Blu-ray-Lesegerät zur Verfügung. Natürlich ist dieses auch in der Lage, CD-Rohlinge in den gängigen Standards zu beschreiben.

Für die Grafik zeichnet sich NVIDIAs gehobene Mainstream–GPU GeForce GT330M verantwortlich, die den Nachfolger oder besser gesagt, die große Schwester der GT240M darstellt. Beide GPUs basieren auf dem GT216-Kern, sodass es genau genommen wieder einmal recht frech ist von NVIDIA, die GPU einfach in die nächste Generation zu hieven – ein bekanntes Unterfangen, dass in der Vergangenheit schon so manchen User-Protest ausgelöst hat. Damit sich die beiden Modelle dennoch unterscheiden, wurde der in 40 nm gefertigte Kern etwas höher getaktet. Der Kern wird mit 575 MHz betrieben, die Shader bringen es auf 1265 MHz. Der insgesamt 1 GB fassende Speicher ist über ein 128 Bit breites Interface angebunden und wird mit 1066 MHz betrieben. Direct X11-Support bietet der Grafikbeschleuniger nicht, dieser wird erst mit der Mobile-Version von NVIDIAs „Fermi“ eingeführt werden. Man darf allerdings jetzt schon gespannt sein, wie NVIDIA den hohen Stromverbrauch der Architektur in den Griff bekommt – klappt dies nicht, drohen in Kombination mit Core-i7-Prozessoren neue Negativrekorde bzgl. der Akkulaufzeit zu fallen.

Eines der Highlights unseres Testmusters ist ohne jeden Zweifel das 16,4 Zoll große Display. Es bietet nativ die FullHD-Auflösung, was nicht nur Medien-technisch optimal ist, sondern auch im Office-Einsatz wertvollen Platz auf dem Display bringt. Damit nicht genug, entscheidet sich Sony dafür, ein mattes Panel einzusetzen, was sicherlich viele Anwender freuen wird, stehen die wenig geliebten Glare-Type-Panels doch noch immer hoch im Kurs. Bezüglich der Hintergrundbeleuchtung zeigt sich Sony jedoch modern und setzt auf ein LED-Backlight. So wird der ohnehin stark gestresste Akku etwas geschont.

Ein Blick auf den Stromspeicher verrät, dass Sony einen Akku mit 5000 mAh respektive 54 Wh setzt. Das verspricht im Zusammenhang mit dem verbauten Core i7-720QM maximal durchschnittliche Laufzeiten. Ein wenig mehr Reserven hätten dem F11 sicherlich gut gestanden, um wirklich mobil zu sein.

Eckdaten: Sony Vaio F11Z1E
Prozessor: Intel Core i7-720QM
Prozessor - Takt: Grundtakt: 1,6 GHz
Turbo: 2,8 GHz
Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 6 MB
Chipsatz: Intel PM55
   
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray-Player/Multiformat-DVD-Brenner
   
Grafik: NVIDIa GeForce GT330M
Grafik - Videospeicher: 1 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 575 MHz
RAM: 1265 MHz
   
Display - Diagonale: 16,4 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 105
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 87 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 5000 mAh / 54 Wh
Gewicht: 3,2 kg
Abmessungen: 287 x 263 x 31-41
Preis: ab 1449 Euro
Garantie 24 Monate