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Round-Up: Vier Netbooks mit dem gewissen Extra

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Seite 13: Testergebnisse (3): Das Display

Auf dieser Seite wollen wir uns ausgiebig mit den verbauten Monitoren befassen, die in unserem Testfeld allesamt eine Diagonale vom 10,1 Zoll und eine native Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten vorweisen können. Im Detail unterscheiden sich die Displays dann aber doch, denn manche Hersteller setzen einen Glossy-Bildschirm ein, während Samsung bewusst auf ein glänzendes Panel verzichtet und aufgrund seiner Business-Ambitionen ein mattes Exemplar bevorzugt.

Subjektive Eindrücke:

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Auch wenn sich an ihnen die Geister scheiden, unsere beiden Glossy-Kandidaten, das Wind U160 und das Aspire One D250 führen das Feld subjektiv betrachtet an. Die Farben wirken kraftvoll, aber nicht überzogen, die Bildschärfe befindet sich auf einem hohen Niveau und auch die Blickwinkelunabhängigkeit kann sich sehen lassen.

Im Vergleich dazu fällt Samsungs mattes Netbook etwas ab, denn dem NB30 gelingt es nicht, das Non-Glare-Panel mit der gewünschten Farbbrillianz zu versorgen. Wird das Netbook aber im Außeneinsatz genutzt, kann es seine Stärken gegenüber den beiden spiegelnden Konkurrenten auf der ganzen Linie ausspielen – es arbeitet sich unter nicht perfekten Bedingungen einfach etwas entspannter mit Samsungs Business-Winzling als dem blendenden Duo.
Schlecht sieht es hingegen für das Touch-Panel des EeePC T101MT aus. Es leidet zu stark unter der berührungsempfindlichen Oberfläche, um in diesem Vergleich konkurrenzfähig zu sein. Das Panel wirkt matt und kraftlos. Zudem leidet die Farbstabilität bereits deutlich bei nur leicht schrägen Blickwinkeln. Die Bildschärfe liegt prinzipiell auf einem hohen Level, wird die berührungssensitive Oberfläche aber nicht angedrückt, verschleiert sie die eigentliche Leistung des Panels.

Messergebnisse:

Acer Aspire One D250:

ASUS EeePC T101:

MSI Wind U160:

Samsung NB30:

Bei der maximalen Helligkeit, die gerade bei den für den bei Netbooks wichtigen Outdoor-Einsatz relevant ist, differieren die Geräte erheblich. Ganz klar an die Spitze kann sich das Acer D250 setzen, das mit einer maximalen Leuchtkraft von 315 cd/qm mehr als genügend Reserven bietet, um auch in hellsten Umgebungen zu überzeugen. Im direkten Vergleich steht hier das NB30 etwas gefestigter da, denn es besitzt bekanntlich eine matte Oberfläche, sodass es keine Spiegelungen überblenden muss. Das sieht beim U160 schon etwas anders aus. Hier fehlt es dem Panel an der letzten Kraft, um gegen störende Sonnenstrahlen anzukämpfen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt unser EeePC. Trotz des matten Displays sind 113 cd/m² deutlich zu wenig, um wirklich punkten zu können – ASUS sollte hier dringend nachbessern. Das ist allerdings kein Problem, mit dem sich allein unser Testkandidat herumzuschlagen hat. Bereits in der Vergangenheit fielen die meisten EeePCs durch niedrige maximale Helligkeiten auf.

Kein Wunder ist es hingegen, dass alle Netbooks durch die Bank mit sehr guten Homogenitätswerten punkten können. Bei kleinen Panels eine gleichmäßige Ausleuchtung realisieren, ist wesentlich einfacher als Qualität über ein Panel der Dimension 24 oder gar 30 Zoll zu verteilen, ohne dass es zu Schwankungen kommt.

Weniger erbauend sind unsere Messungen zum Kontrastverhältnis. Alle Testkandidaten liefern hier nur durchschnittliche Ergebnisse. Gerade dieASUS- und Samsung-Netbooks gehören zu den schwächsten Kandidaten, dir wir bislang messen konnten. Es wird also höchste Zeit, dass die Panel-Produzenten diese Probleme in den Griff bekommen.