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Acer Aspire 3810T Timeline - das bessere Netbook?

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Seite 6: Testergebnisse (3): das Display

Subjektive Bewertung + iColor Display

Das verbaute LED-Display kann mit seiner Auflösung auf der ganzen Linie überzeugen. Die Darstellung wirkt weder zu groß noch zu klein und erweist sich bei längeren Arbeitseinsätzen als vollkommen alltagstauglich. In dieser Disziplin hat das Timeline normalen Netbooks mehr als eine Nasenlänge voraus, denn egal ob es Excel-Tabellen sind, die aufgerufen werden oder umfangreiche Websites, die angesurft werden, der Anwender hat nie das Gefühl, zu wenig zu sehen. Leider ist das Display recht stark verspiegelt, sodass gerade der für ein leichtes Notebook wichtige Outdoor-Einsatz recht stark eingeschränkt ist.

Die Farbstabilität nimmt bei seitlichen Blickwinkeln, wie es bei den meisten Notebooks der Fall ist, merklich ab – das hat aber natürlich den Vorteil, dass der Nebenmann im Zug oder Flugzeug nicht so einfach alle Eingaben mitlesen kann. Zudem ist das Timeline sicherlich nicht als Gerät zur mobilen Bildbearbeitung vorgesehen.

Helligkeitsverteilung + Kontrast

Die maximale Helligkeit liegt mit einem Wert von 285 cd/m² auf einem sehr hohen Niveau und schafft es damit, die Nachteile des verspiegelten Displays im Outdoor-Einsatz zumindest teilweise auszumerzen. Auch die Homogenität kann sich sehen lassen, das Display liegt bei einem Wert von 87,76 Prozent, was einer tatsächlichen Abweichung von 35 cd/m² entspricht.

Etwas anders sieht es hingegen bei einem Blick auf das Kontrastverhältnis aus. Gerade einmal einen Wert von 190:1 kann unser Timeline vorweisen. Hier muss sich unser 13,3-Zöller der gesammelten Netbook-Konkurrenz geschlagen geben.

Reaktionszeit

Auch hinsichtlich der Reaktionszeit bekleckert sich das Timeline nicht mit Ruhm. Mit einem Wert von 35 ms kann es bestenfalls der Mittelklasse zugeordnet werden. Das Gebotene ist jedoch ausreichend für die Darstellung von Videos. Gamer werden ohnehin zu einem anderen Gerät greifen.