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Nexoc E709 WUXGA - Testergebnisse (4) - Display, Temperaturentwicklung, Akkulaufzeit

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Seite 7: Testergebnisse (4) - Display, Temperaturentwicklung, Akkulaufzeit


Akkulaufzeit

Während sich Osiris beim Idle-Bertrieb noch mit einer überzeugenden Leistung zwischen den beiden Konkurrenten platzieren konnte – man muss natürlich zugeben, dass Toshiba es den Konkurrenten hier besonders einfach macht, denn es wird schließlich nur ein 4000 mAh fassender Akku verbaut. Unter Last wendet sich das Blatt dann aber – hier fordern die CPU, insbesondere aber die GPU ihren Tribut. Mit 67 Minuten fällt die Laufzeit recht gering aus, wenn es um ein Spielen fernab der Steckdose zu geht. Länger hält die Konkurrenz aber auch nicht durch. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass der Großteil aller verkauften Osiris E709 häufig fernab der Steckdose genutzt wird.

Display

Unsere Display-Tests setzen sich aus mehreren Teilen zusammen. Neben einem subjektiven Test der Bildqualität messen wir die Helligkeitsverteilung mithilfe von iColor Display. Die Reaktionszeit ermitteln wir durch einen Farbkombinationstest.

Subjektive Bewertung+ Farbdarstellung

Wie es im Namen bereits mitschwingt, besitzt die von uns getestete WUXGA-Edition des Osiris E709 eine native Auflösung von 1920 x1200 Bildpunkten bei einer Display-Diagonalen von 17 Zoll. Daraus resultiert eine nicht besonders große Darstellung, die sich im täglichen Leben aber als völlig ausreichend erweist. Eine bei einem Gaming-Notebook so hoch gewählte Auflösung hat aber grundsätzlich den Nachteil, dass bei Spielen immer auf eine interpolierte Auflösung heruntergeschaltet werden muss. Das E709 beherrscht diese Disziplin zwar recht gut, allerdings ist eine interpolierte Darstellung der nativen stets deutlich unterlegen. Für alle, die es nicht gerne ganz so klein mögen, bietet Nexoc aber auch eine WSXGA-Edition an – diese besitzt entsprechend eine Auflösung vom 1680 x 1050 Bildpunkten.

Auf einem durchschnittlichen Level lag die Farbqualität des verbauten Displays. Wie man anhand der oben dargestellten RGB-Levels sehr gut sehen kann, werden insbesondre Blautöne merklich zu schwach dargestellt. Da man bei einem Notebook-Display nicht an den RGB-Reglern nachjustieren kann, bleibt hier nur ein Griff zum Treiber.

Homogenität

Eine etwas ungewöhnliche Feststellung machten wir bei unseren Helligkeits-Messungen mit iColor Display. So befand sich die maximale Helligkeit von 174 cd/m² nicht etwa in der Bildmitte, sondern am rechten Rand. Insgesamt verliert das Display beinahe 26 Prozent an Helligkeit, wenn man vom 174 cd/m² hellen Sektor in die linke obere Ecke wandert - das ist leider etwas zu viel. Ebenso könnte die maximale Helligkeit gerne etwas höher ausfallen, da ein Notebook in der Regel auch einmal in hellen Umgebungen genutzt wird. Das Kontrastverhältnis lag mit 580:1 auf einem für Notebooks normalen Wert.

Reaktionszeit

Mit von uns ermittelten 27,66 ms ist das E709 der flotteste der drei Probanden. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Reaktionszeiten das größte Problem der momentan verfügbaren Notebook-Panels sind. Von einem schlierenfreien Spielen, wie es mit zahlreichen aktuellen 22-Zoll-Displays der Fall ist, kann man im mobilen Segment leider nur träumen. Bei der Videowiedergabe hingegen kommt es mit der ermittelten Reaktionszeit zu keinen unschönen Wischeffekten.

Temperarturcheck

Für die verbaute Hardware bleibt das Osiris E709 WUXGA recht kühl – sowohl die Handballenauflage als auch die Unterseite erwärmen sich auch nach einem 60 Minute währenden Volllast-Betrieb nur um rund 3 °C, was durchaus überzeugend erscheint. Dies bezahlen Kunden allerdings mit einem hohen Preis, einer recht hohen Betriebslautstärke. Bereits im Idle-Betrieb gingen die Lüfter von Zeit zu Zeit an, beruhigten sich aber nach einiger Zeit wieder. Unter Volllast kann das E709 eigentlich nur als laut eingestuft werden – der Einsatz von Kopfhörern zum Spielen ist hier die beste Lösung. Hier wäre eine sensiblere Programmierung der Lüftersteuerung eine gute Wahl. Dass ein mobiler High-End-Gaming-Bolide niemals ein Leisetreter sein kann, ist aufgrund der stets am Limit laufenden Hardware klar, allerdings sollte es möglich sein, die Hardware zumindest im Idle-Betrieb leiser zu kühlen, wenn ein großes Gehäuse wie beim E709 WUXGA vorhanden ist. Ebenso wäre der Einsatz leiserer Lüfter eine Option, das klappt schließlich im stationären Betrieb schon seit einigen Jahren.