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Wieviel Gaming steckt drin? - ASRock G10 WLAN-Router im Test

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Seite 5: Leistungsmessungen

Natürlich haben wir auch die Netzwerkleistung des ASRock G10 getestet. Dazu haben wir ihn in ein privates Netzwerk eingebunden, welches vollständig auf 1.000-MBit-Ethernet zurückgreifen kann. In diesem Netzwerk mit Cat6-Verkabelung erreichen wir Übertragungsraten von 90 - 105 MByte pro Sekunde. Werden die LAN-Anschlüsse des ASRock G10 verwenden, sehen wir zwischen den entsprechenden Geräten eine identische Leistung. In dieser Hinsicht leistet der G10 also das, was er verspricht.

Auch das WLAN haben wir uns angeschaut und den Router an zentraler Stelle aufgebaut. Danach haben wir uns durch die Räume in verschiedenen Abständen bewegt und die angezeigten und tatsächlichen Datenraten ermittelt. Dabei sei angemerkt, dass sich das WLAN in unterschiedlichen Umgebungen auch ebenso unterschiedlich verhalten wird. Die Dicke und Beschaffenheit der Wände machen ebenso einen Unterschied wie die Tatsache, wie viele weitere Netzwerke sich in der Umgebung befinden und welche anderen Störfaktoren vorhanden sind.

Die größeren Werte beschreiben angezeigte theoretische Übertragungsrate der Verbindung, während der jeweils zweite Wert durch eine Übertragung einer 1 GB großen Datei ermitteln wurde, in dem die Zeit gestoppt wurde, die zur Übertragung benötigt wurde. Die Werte wurden mit einem MacBook Pro ermittelt, welches über ein WLAN nach 802.11n und 802.11ac verfügt.

ASRock G10

WLAN-Übertragungsrate 2,4 GHz - 802.11n

1 m
217 XX


10.2 XX
217 XX


5.2 XX
217 XX


9.5 XX
217 XX


8.4 XX
2 m
217 XX


9.4 XX
5 m
217 XX


9.0 XX
117 XX


4.3 XX
78 XX


2.1 XX
52 XX


1.4 XX
MBit/s und MByte/s
Mehr ist besser

ASRock G10

WLAN-Übertragungsrate 5,0 GHz - 802.11n

5 m
450 XX


15.4 XX
2 m
450 XX


17.6 XX
1 m
450 XX


18.7 XX
324 XX


13.2 XX
243 XX


11.5 XX
216 XX


8.5 XX
162 XX


6.1 XX
108 XX


3.2 XX
81 XX


1.8 XX
MBit/s und MByte/s
Mehr ist besser

ASRock G10

WLAN-Übertragungsrate 5,0 GHz - 802.11ac

5 m
1690 XX


26.3 XX
2 m
1690 XX


31.0 XX
1 m
1690 XX


36.4 XX
867 XX


14.4 XX
867 XX


22.8 XX
867 XX


27.1 XX
433 XX


4.2 XX
433 XX


9.8 XX
433 XX


5.6 XX
MBit/s und MByte/s
Mehr ist besser

Die Übertragungsrate der angeschlossenen USB-Datenträger haben wir bereits angesprochen. Mit sieben bis acht MByte pro Sekunde bewegen wir uns hier auf einem Niveau, bei dem sicherlich nicht die USB-Hardware der Flaschenhals ist.

Der ASRock G1 verbraucht im Idle-Betrieb 6,2 Watt. Sobald die WLAN-Verstärker und sonstigen Komponenten aber belastet werden, kommen wir auf einen Verbrauch von 18,7 Watt im Maximalfall von vier angeschlossenen LAN-Geräten und drei WLAN-Verbindungen, die allesamt Daten übertragen. Im Normalfall dürfte sich der Verbrauch also in einem Bereich irgendwo dazwischen bewegen.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 23.09.2007

Gefreiter
Beiträge: 55
ASRock hat es tatsächlich geschafft, alle Vorbehalte, die man mittlerweile gegen Mainboards, Tastaturen und Headsets, die Gaming im Namen tragen, auf ein Stück Netzwerktechnik zu übertragen.
Bitte wie rechtfertigt man 260 € für diesen Router? Das sind 70 mehr als für AVMs Flaggschiff, die 7490. Dabei fehlen dem G10 ein Modem und Telephoniefunktionen. Die USB-Übertragungsraten sind für den Preis enttäuschend. Nur mit dem Chromecast-Ersatz H2R ist der Preis nicht zu rechtfertigen. Bedienung per App? Wer’s braucht …

Wer Durchsatz und/oder niedrigen Ping möchte, meidet seit jeher WLAN wie der Teufel das Weihwasser und setzt auf Kabel. Dazu macht man wie bei Audiokram einen Bogen um alles, was als Verbesserung angepriesen wird und sich als Verschlimmbesserung herausstellt, Stichwort Killer-NICs.

Was bleibt, ist ein unförmiges, überteuertes Monstrum ähnlich wie der Linksys WRT1900AC oder Asus RT-AC3200.
#2
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11137
Zitat
Dazu haben wir ihn in ein privates Netzwerk eingebunden, welches vollständig auf 1.000-GBit-Ethernet zurückgreifen kann.
Das ist mal Speed!
#3
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 399
Will ASRcok wirklich in den Deutschen Markt einreiten mit diesem Teil? Ein schöner Test mit vielen Info die mir wieder einmal zeigen das man solch ein Teil einfach nicht benötigt. Da gönne ich mir lieber weiterhin meine häßliche 7490 Box die aber 100mbit schluckt, zwei T-Home-Boxen füttert auf der 3 Sendungen in HD aufgenommen werden ich aber gleichzeit im Netz zocke, dabei Musik-Streame und nebenher noch am FTP saugen bin. Ja das Schafft die häßliche Box made in Germany mit bavour!

Wie heisst es so schön bei den Games? Eine tolle Grafik macht noch kein gutes Spiel aus!
#4
customavatars/avatar172385_1.gif
Registriert seit: 01.04.2012
Bergneustadt
Stabsgefreiter
Beiträge: 289
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D
#5
Registriert seit: 23.09.2007

Gefreiter
Beiträge: 55
Zitat Index Eureka;24066161
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D


Der W912V Fiber? Müssen nicht. Du kannst dahinter jeden beliebigen Router klemmen, der die Komfortfunktionen beherrscht, die dir beim Speedport fehlen.
#6
Registriert seit: 23.10.2005
Sachsen
Admiral
Beiträge: 10236
Die Angabe 5,0 Ghz Band ist sowieso falsch. Die Mittelfrequenzen für 802.11a und ac liegen zwischen 5180 und 5700 Mhz.
#7
customavatars/avatar199369_1.gif
Registriert seit: 30.11.2013
Berlin
Oberbootsmann
Beiträge: 826
haessliche, schlecht verarbeitet, teuer. wer braucht sowas?
#8
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 399
Zitat Index Eureka;24066161
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D


Naja seid ca 1 Monat ist unser Dorf halt auch im 21 Jahrhundert angekommen aber mehr als 100mbit sind halt nicht drin, mir reicht das völlig aus.
#9
Registriert seit: 25.09.2013

Matrose
Beiträge: 2
Laut http://wlan-router-tests.de/ ist es immer wieder ein Problem, dass die ländlichen Regionen nicht so schnell erschlossen werden, wie eigentlich von der Bundesnetzagentur vorgesehen.
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