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Wieviel Gaming steckt drin? - ASRock G10 WLAN-Router im Test

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Seite 2: ASRock G10 - Impressionen

Wir beginnen mit der äußeren Betrachtung des ASRock G10.

ASRock G10
ASRock G10

Mit Abmessungen von 266 x 184 x 82 mm ist der ASRock G10 nicht wirklich größer als andere handelsübliche Router. Allerdings versieht ASRock den Router mit einem komplett schwarzen, kantigen Gehäuse, was ihn typisch Gamer-like wirken lässt. Außerdem ist der WLAN-Router dazu vorgesehen aufgestellt zu werden, was auch einen positiven Einfluss auf die Versorgung mit WLAN haben soll.

An dieser Stelle sei auf die Antennenkonfiguration verwiesen. ASRock sieht jeweils vier Antennen für das 2,4- und 5,0-GHz-Band vor. Diese befinden sich allesamt im Gehäuse des G10 und sind unterschiedlich ausgerichtet. Außerdem unterstützt wird ein Multi-User MIMO, sodass mehrere Geräte mit einer möglichst hohen Übertragungsrate arbeiten können. Per Beamforming schaltet die Firmware die jeweiligen Antennen so zusammen, sodass das WLAN-Signal auf die derzeit aktiven Geräte am besten ausgerichtet ist. ASRock spricht von Übertragungsraten von 1.733 MBit/s im 5,0- und 800 MBit/s im 2,4-GHz-Band. Dabei handelt es sich natürlich um theoretische Werte. Wir bieten später auch noch eigene Messungen.

ASRock G10
ASRock G10

Im Stile einer F-117 gestaltet ASRock die Oberfläche des G10 in kleinen dreieckigen Flächen, die keinen rechten Winkel zueinander bilden sollen. Neben dem schwarzen Gehäuse soll der G10 auch in Rot erhältlich sein. Bisher hat es aber nur die schwarze Variante auf den Markt geschafft. Das geringe Gewicht von gerade einmal 620 g bei den erwähnten Abmessungen lässt den Router subjektiv sehr leicht wirken. Aufgrund der Materialwahl und im Zusammenspiel mit dem geringen Gewicht macht der ASRock G10 aber keinen Eindruck, der sich von anderen Routern abheben könnte. Die Gaming-Optik steht hier im Vordergrund. 

ASRock G10
ASRock G10

Bei einem genauen Blick auf den Router und das Logo werden die Nachteile der gewählten Hochglanz-Oberfläche deutlich. Sobald die Schutzfolie auch nur einige Minuten entfernt ist, sammeln sich auch schon die ersten Staubkörner darauf. Ein häufiges Abstauben wird daher wohl notwendig werden, zumal an den Seiten einige Öffnungen zur Kühlung des Innenraums vorhanden sind.

ASRock G10
ASRock G10

Auf der Rückseite des ASRock G10 befinden sich sämtliche Anschlüsse und Knöpfe des Routers. Von links nach rechts wären dies der Netzteilanschluss sowie der Ein/Ausschalter. Darauf folgen die beiden USB-Anschlüsse, an denen sich USB-Datenträger oder ein Drucker anschließen lassen. Der WAN-Port dient zur Anbindung des G10 an ein Breitband-Modem oder das eventuell bereits bestehende Netzwerk. Sollen nicht alle Geräte per WLAN angebunden werden, können vier Geräte per Gigabit-Ethernet mit bis zu 1.000 MBit pro Sekunde betrieben werden. Zwei Taster aktivieren die WPS-Verschlüsselung auf den beiden Frequenzbändern. Ganz rechts sind die beiden Infrarot-Sensoren zu sehen. Über die dazugehörige App auf dem Smartphone kann der ASRock G10 Infrarot-Signale an IR-Geräte verschicken. So lässt sich theoretisch der Fernseher darüber steuern - natürlich nur wenn sich dieser in Sichtweite des Routers befindet. Die Befehle müssen der App zunächst über den Router über die gewünschte Fernbedienung angelernt werden. 

ASRock G10ASRock G10

ASRock G10

Optional vorgesehen, im Falle der deutschen Version aber immer mit dabei, ist der H2R. Dabei handelt es sich um einen kleinen Stick, der oben in das Gehäuse des ASRock G10 eingeschoben werden. Dort kann er seinen eigentlichen Funktionen aber nicht nachgehen. Beim H2R handelt es sich zum einen um einen HDMI-Stick, der per Miracast mit Audio- und Video gefüttert werden kann, welches er wiederum am Fernseher ausgibt. EZPlay und DLNA werden ebenfalls unterstützt. Die Ausgabe erfolgt in 1080p. Die Daten kann der H2R aber nicht nur per WLAN empfangen, sondern auch über den bereitgestellten Ethernet-Anschluss.

ASRock G10
ASRock G10 - Menü auf dem Fernseher durch den H2R von ASRock

Der H2R ist aber auch ein Reise-Router. Über die Ethernet-Schnittstelle wird das Hotel-Internet eingespeist und kann per WLAN nach 802.11n an mehrere weitere Geräte weitergegeben werden. Hintergrund ist die Tatsache, dass in vielen Hotels das Internet nur für ein Gerät hinzugebucht werden kann. Weitere Geräten können sich dann nicht mehr einloggen oder müssten den jeweiligen Tarif noch einmal buchen. Allerdings ist es nicht möglich den H2R mit Login-Daten zu füttern, sodass er nur dann ein Access-Point sein kann, wenn das im Hotel zur Verfügung gestellte Internet per Ethernet eine direkte Verbindung ermöglicht.

ASRock G10ASRock G10

ASRock G10

Eine LED-Beleuchtung gibt dem Nutzer immer Auskunft darüber, in welchem Zustand sich der ASRock G10 befindet. Eine Kombination aus blauen und gelben LEDs im Zusammenspiel mit einem Blinken kann auf eventuelle Probleme hinweisen, ohne dass dazu auf die Firmware des Routers zugegriffen werden muss.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 23.09.2007

Gefreiter
Beiträge: 59
ASRock hat es tatsächlich geschafft, alle Vorbehalte, die man mittlerweile gegen Mainboards, Tastaturen und Headsets, die Gaming im Namen tragen, auf ein Stück Netzwerktechnik zu übertragen.
Bitte wie rechtfertigt man 260 € für diesen Router? Das sind 70 mehr als für AVMs Flaggschiff, die 7490. Dabei fehlen dem G10 ein Modem und Telephoniefunktionen. Die USB-Übertragungsraten sind für den Preis enttäuschend. Nur mit dem Chromecast-Ersatz H2R ist der Preis nicht zu rechtfertigen. Bedienung per App? Wer’s braucht …

Wer Durchsatz und/oder niedrigen Ping möchte, meidet seit jeher WLAN wie der Teufel das Weihwasser und setzt auf Kabel. Dazu macht man wie bei Audiokram einen Bogen um alles, was als Verbesserung angepriesen wird und sich als Verschlimmbesserung herausstellt, Stichwort Killer-NICs.

Was bleibt, ist ein unförmiges, überteuertes Monstrum ähnlich wie der Linksys WRT1900AC oder Asus RT-AC3200.
#2
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11138
Zitat
Dazu haben wir ihn in ein privates Netzwerk eingebunden, welches vollständig auf 1.000-GBit-Ethernet zurückgreifen kann.
Das ist mal Speed!
#3
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 399
Will ASRcok wirklich in den Deutschen Markt einreiten mit diesem Teil? Ein schöner Test mit vielen Info die mir wieder einmal zeigen das man solch ein Teil einfach nicht benötigt. Da gönne ich mir lieber weiterhin meine häßliche 7490 Box die aber 100mbit schluckt, zwei T-Home-Boxen füttert auf der 3 Sendungen in HD aufgenommen werden ich aber gleichzeit im Netz zocke, dabei Musik-Streame und nebenher noch am FTP saugen bin. Ja das Schafft die häßliche Box made in Germany mit bavour!

Wie heisst es so schön bei den Games? Eine tolle Grafik macht noch kein gutes Spiel aus!
#4
customavatars/avatar172385_1.gif
Registriert seit: 01.04.2012
Bergneustadt
Stabsgefreiter
Beiträge: 289
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D
#5
Registriert seit: 23.09.2007

Gefreiter
Beiträge: 59
Zitat Index Eureka;24066161
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D


Der W912V Fiber? Müssen nicht. Du kannst dahinter jeden beliebigen Router klemmen, der die Komfortfunktionen beherrscht, die dir beim Speedport fehlen.
#6
Registriert seit: 23.10.2005
Sachsen
Admiral
Beiträge: 10251
Die Angabe 5,0 Ghz Band ist sowieso falsch. Die Mittelfrequenzen für 802.11a und ac liegen zwischen 5180 und 5700 Mhz.
#7
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Registriert seit: 30.11.2013
Berlin
Oberbootsmann
Beiträge: 826
haessliche, schlecht verarbeitet, teuer. wer braucht sowas?
#8
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 399
Zitat Index Eureka;24066161
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D


Naja seid ca 1 Monat ist unser Dorf halt auch im 21 Jahrhundert angekommen aber mehr als 100mbit sind halt nicht drin, mir reicht das völlig aus.
#9
Registriert seit: 25.09.2013

Matrose
Beiträge: 2
Laut http://wlan-router-tests.de/ ist es immer wieder ein Problem, dass die ländlichen Regionen nicht so schnell erschlossen werden, wie eigentlich von der Bundesnetzagentur vorgesehen.
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