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Wieviel Gaming steckt drin? - ASRock G10 WLAN-Router im Test

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Seite 1: Wieviel Gaming steckt drin? - ASRock G10 WLAN-Router im Test

asrock g10 logoASRock dürfte den meisten Leserm sicherlich im Bereich der Mainboards ein Begriff sein. Doch zur Computex präsentierte der Hersteller aus Taiwan eine weitere Produktkategorie, die in Zukunft eine wichtige Rolle spielen soll. Mit dem G10 stellte man den ersten Gaming-Router aus eigenem Hause vor, der in vielen Bereichen bieten soll, was Gamer von einem guten WLAN-Router verlangen. Wir haben uns den ASRock G10 genauer angeschaut.

Für die meisten Nutzer ist das Aufstellen der Fritz!Box an zentraler Stelle der Wohnung oder des Hauses sicherlich der einzig wichtige und notwendige Schritt, um eine ausreichende Abdeckung für das WLAN zu erreichen. Große Gedanken über die Abdeckung und die Übertragungsgeschwindigkeiten machen sich die meisten Anwender nicht. Priorisierungen und weitere Möglichkeiten der Netzwerk-Konfiguration spielen oftmals keine Rolle. Deutschland ist FritzBox-Land - in keinem Land werden die Router von AVM häufiger verkauft. Doch hier will ASRock mit dem G10 nun ebenfalls eine Rolle spielen. ASRock richtet den G10 besonders auf Gamer aus, die nicht die Möglichkeiten haben, ihren Spielerechner per Netzwerk-Kabel an das Netzwerk anzubinden. Dennoch sollen die Übertragungsraten und der Ping möglichst gering sein. Hinzu kommen Funktionen wie ein integrierter Netzwerkspeicher oder aber die Konfiguration per Smartphone-App.

Zunächst einmal aber schauen wir uns die wichtigsten technischen Daten einmal an. Danach gehen wir ins Details und beleuchten einige technische Highlights bzw. erläutern diese.

Technische Daten
Hersteller ASRock
Modell G10
WLAN G10: 802.11ac 2,4 und 5,0 GHz
H2R: 802.11m 2,4 GHz
Verschlüsselung G10: WPA, WPA2, Mixed, WPS
H2R: WPA, WPA2
Antennendesign G10: acht Antennen (4x 2,4 GHz und 4x 5,0 GHz)
H2R: zwei Antennen (2x 2,4 GHz)
LAN 1x 1.000 MBit/s WAN
4x 1.000 MBit/s LAN
H2R: 1x 100 MBit/s Ethernet
Anschlüsse 2x USB 3.0
Maße (HxBxT) G10: 266,5 mm x 184 mm x 82 mm
H2R: 115 mm x 35 mm x 17,3 mm
Gewicht G10: 620 g
H2R: 43 g
Besonderheiten H2R-Modul, Infrarot, LED-Beleuchtung
Preis 260 Euro

Einige Punkte wollen wir bereits jetzt ansprechen. Dazu gehört auch, dass mit der Unterstützung von 802.11ac auf den aktuell schnellsten WLAN-Standard gesetzt wird. Ebenfalls bereits üblich sind der parallele Einsatz des WLANs im 2,4- und 5,0-GHz-Band. Damit soll zum einen eine möglichst breite Abdeckung im 2,4-GHz-Band erreicht werden, während des 5,0-GHz-Band für die schnellen Übertragungsraten sorgen soll. Keinerlei Besonderheiten gibt es bei der Unterstützung unterschiedlicher Breitband-Anschlüsse - der G10 wird einfach hinter das Modem gehängt und kann sich per PPPOE, PPTP und L2TP einwählen. Unterstützt werden natürlich auch die üblichen Verschlüsselungen.

Mit einem aktuellen Preis von 260 Euro setzt ASRock seinen eigenen Premium-Anspruch auch in einen Premium-Preis um. Ob dieser gerechtfertigt ist und welche Funktionen der G10 bieten kann, die sonst kein WLAN-Router vorzuweisen hat, spielt sicherlich am Ende eine Rolle für die Einordnung des Preises.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 23.09.2007

Gefreiter
Beiträge: 48
ASRock hat es tatsächlich geschafft, alle Vorbehalte, die man mittlerweile gegen Mainboards, Tastaturen und Headsets, die Gaming im Namen tragen, auf ein Stück Netzwerktechnik zu übertragen.
Bitte wie rechtfertigt man 260 € für diesen Router? Das sind 70 mehr als für AVMs Flaggschiff, die 7490. Dabei fehlen dem G10 ein Modem und Telephoniefunktionen. Die USB-Übertragungsraten sind für den Preis enttäuschend. Nur mit dem Chromecast-Ersatz H2R ist der Preis nicht zu rechtfertigen. Bedienung per App? Wer’s braucht …

Wer Durchsatz und/oder niedrigen Ping möchte, meidet seit jeher WLAN wie der Teufel das Weihwasser und setzt auf Kabel. Dazu macht man wie bei Audiokram einen Bogen um alles, was als Verbesserung angepriesen wird und sich als Verschlimmbesserung herausstellt, Stichwort Killer-NICs.

Was bleibt, ist ein unförmiges, überteuertes Monstrum ähnlich wie der Linksys WRT1900AC oder Asus RT-AC3200.
#2
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 10806
Zitat
Dazu haben wir ihn in ein privates Netzwerk eingebunden, welches vollständig auf 1.000-GBit-Ethernet zurückgreifen kann.
Das ist mal Speed!
#3
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Stabsgefreiter
Beiträge: 378
Will ASRcok wirklich in den Deutschen Markt einreiten mit diesem Teil? Ein schöner Test mit vielen Info die mir wieder einmal zeigen das man solch ein Teil einfach nicht benötigt. Da gönne ich mir lieber weiterhin meine häßliche 7490 Box die aber 100mbit schluckt, zwei T-Home-Boxen füttert auf der 3 Sendungen in HD aufgenommen werden ich aber gleichzeit im Netz zocke, dabei Musik-Streame und nebenher noch am FTP saugen bin. Ja das Schafft die häßliche Box made in Germany mit bavour!

Wie heisst es so schön bei den Games? Eine tolle Grafik macht noch kein gutes Spiel aus!
#4
customavatars/avatar172385_1.gif
Registriert seit: 01.04.2012
Bergneustadt
Stabsgefreiter
Beiträge: 276
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D
#5
Registriert seit: 23.09.2007

Gefreiter
Beiträge: 48
Zitat Index Eureka;24066161
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D


Der W912V Fiber? Müssen nicht. Du kannst dahinter jeden beliebigen Router klemmen, der die Komfortfunktionen beherrscht, die dir beim Speedport fehlen.
#6
Registriert seit: 23.10.2005
Sachsen
Admiral
Beiträge: 9644
Die Angabe 5,0 Ghz Band ist sowieso falsch. Die Mittelfrequenzen für 802.11a und ac liegen zwischen 5180 und 5700 Mhz.
#7
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Registriert seit: 30.11.2013
Berlin
Bootsmann
Beiträge: 620
haessliche, schlecht verarbeitet, teuer. wer braucht sowas?
#8
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Stabsgefreiter
Beiträge: 378
Zitat Index Eureka;24066161
Und ich muss bei meinem Speedport bleiben weil ich 200Mbit Glasfaser hab :D


Naja seid ca 1 Monat ist unser Dorf halt auch im 21 Jahrhundert angekommen aber mehr als 100mbit sind halt nicht drin, mir reicht das völlig aus.
#9
Registriert seit: 25.09.2013

Matrose
Beiträge: 2
Laut http://wlan-router-tests.de/ ist es immer wieder ein Problem, dass die ländlichen Regionen nicht so schnell erschlossen werden, wie eigentlich von der Bundesnetzagentur vorgesehen.
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