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ASUSTOR AS7004T im Test - Hohe Performance Dank Core-Prozessor

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Seite 6: Fazit

ASUSTOR gelingt mit dem AS7004T ein überzeugendes High-End-NAS, das gerade bei Business-Usern punkten kann. Der Grund dafür ist die äußerst potenten Hardware-Basis, die das 4-Bay-Gerät bietet. ASUSTOR verbaut nicht nur einen, für ein NAS üppig dimensionierten Core-i3-Prozessor, sondern spendiert dem Netzwerkspeicher auch noch einen 2 GB großen Speicher. Aber auch das Gehäuse kann weitestgehend überzeugen, denn es bietet den vier möglichen HDDs nicht nur eine sichere Unterkunft samt Hot-Swap-Fähigkeiten, auch Schnittstellen-technisch ist alles mit von der Partie, was das User-Herz begehrt. Von zwei RJ45-Ports über zahlreiche USB-Anschlüsse bis hin zum HDMI-Port, der das AS7004T auch als HTPC denkbar macht, ist alles mit von der Partie, was der Enthusiast benötigt. Wer mehr Netzwerk-Ports für einen noch höheren Datendurchsatz sucht, der muss sich zwangsläufig im Business-Umfeld umschauen, benötigt dann aber auch die passende Infrastruktur

Dass sich die Hardware-Bemühungen lohnen, zeigt ein Blick auf die Benchmarks. Egal mit welchen Daten wir das das AS7004T konfrontierten und welches RAID-Level wir nutzten, die Durchsatzraten waren stets hervorragend. Dabei fällt auf, dass die Leistung auch dann kaum einbricht, wenn die Verschlüsselung auf Ordner-Ebene bemüht wird. Hier kann der Core-Prozessor seine Leistung ausspielen.

Die vergleichsweise potente Hardware hat aber auch ihre Kehrseite, denn der Stromverbrauch fällt durch die Bank etwas zu hoch aus. Was bei Spitzenlast, die nicht allzu häufig vorkommt, nicht allzu sehr stört, macht sich beim Idle-Betrieb schon deutlicher bemerkbar und schlägt sich am Ende auf die Stromrechnung nieder. Genau das führt auch die HTPC-Auslegung des AS7004T ein Stück weit ad absurdum, denn gerade ein HTPC soll natürlich Strom sparend und leise sein. Letzteres ist für unseren Testkandidaten aber kein größeres Problem, denn das NAS geht zumeist unauffällig und leise zu Werke.

Alles in allem ist das ASUSTOR AS7004T damit ein überzeugendes High-End-NAS, das mit seiner hohen Performance in erster Linie Power- und SoHo-Nutzer anspricht, die eine hohe Performance auch dann benötigen, wenn viele Nutzer gleichzeitig zugreifen. Mit einem Preis von knapp über 1.000 Euro ist das ASUSTOR AS7004T aber auch nicht ganz billig.

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3348
"Bei einer TDP von XX Watt allein für den eingesetzten Prozessor ist das aber kein verwunderliches Ergebnis."

Seite 5 , Ende erster Absatz.
Was sind XX Watt?

Bei den Detaildaten auf Seite 1 steht was von 2 GB RAM, im Fazit sind es dann 4GB.
Was stimmt?


Alles in ammel erscheint mir der i3 nicht unbedingt die beste Wahl.
Viel Leistung, die man aber kaum braucht, hoher Verbrauch und hoher Preis.
Wäre da ein J2900 oder N3700 nicht die bessere Wahl gewesen?
#2
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Registriert seit: 23.07.2003
im Land Ohne Sonne/DSL
@ddicted
Beiträge: 8860
@ drakrochma : stimme ich zu , mein eigenbau nas mit dem N2820 und extra controller zieht weniger strom ( unter last ~35W) und schafft die gleiche leistung , ist außerdem auch deutlich günstiger.

1.137€ steht das teil bei Amazon, das finde ich schon echt teuer.
#3
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Registriert seit: 26.06.2004
HH
Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Die einfache Transferleistung mag mit einem N2820 ebenbuertig sein. Bei Verschluesselung, Virtualisierung oder Transcoding ist der i3 der n7004 ueberlegen. Wenn man das alles nicht braucht, reicht auch die n5004 mit j1800. Die kostet auch weniger als Haelfte der n7004.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12075
1000€ für einen i3, mit 2GB None-ECC RAM und 4 Bays? Da nimm ich lieber für 200€ den HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM (712317-421), der hat zwar nur einen Celeron, aber den kann man ja aufrüsten und er hat auch 2 GB ECC RAM, 4 Bays und 2 GB Ports, für ein Fünftel des Preises!
#5
customavatars/avatar27095_1.gif
Registriert seit: 07.09.2005
Kiel
Oberbootsmann
Beiträge: 1021
Irgendwie finde ich den Test sehr RAID5 lastig. Es ist meiner Meinung nach überhaupt nicht für NAS geeignet, Aufgrund der „Non-Recoverable read errors per bits“ sind die meisten HDDs dafür unbrauchbar, so muss man doch zusätlich investieren um überhaupt mit R5 arbeiten zu können...
#6
customavatars/avatar147484_1.gif
Registriert seit: 13.01.2011
Scummbar
Leutnant zur See
Beiträge: 1153
optisch aber durchaus ansprechend
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