> > > > ASUSTOR AS7004T im Test - Hohe Performance Dank Core-Prozessor

ASUSTOR AS7004T im Test - Hohe Performance Dank Core-Prozessor

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Benchmarks: Performance

Leistungsmessung

Während die meisten NAS-Lösungen auf ARM-Lösungen setzen oder im Fall der Fälle auch einmal eine Atom-Variante vorweisen können, geht ASUSTOR beim AS7004T in die Vollen und setzt direkt auf einen Intel-Core-Prozessor in Form eines i3-4330. Damit kann das 4-Bay-NAS natürlich deutlich leistungsstärker als kleine SOC-Lösungen zu Werke gehen, was sich gerade dann bemerkbar macht, wenn entweder viele Nutzer gleichzeitig auf das NAS zugreifen wollen oder aber eine Verschlüsselung zum Einsatz kommt. Minimale Abstriche müssen bei der Speicherausstattung akzeptiert werden, denn ASUSTOR verbaut am Werk nur 2 GB. Gemessen an der High-End-Auslegung wären 4 GB durchaus angemessen gewesen. Bei Bedarf ist es aber möglich, den Speicher auf maximale 16 GB aufzurüsten.

Keine größeren Überraschungen gibt es bei bei den verfügbaren RAID-Levels. Von RAID0 über RAID1, RAID10, RAID5, RAID 6 und natürlich JBOD wird alles geboten, was man von einem aktuellen 4-Bay-NAS erwarten kann. Die Konfiguration erfolgt einfach über die ADM-Software. Erfahrene Anwender sollten bei der Konfiguration aber in jedem Fall die Advanced Settings nutzen, da ansonsten die Einstellmöglichkeiten merklich beschnitten werden.

Datenrate

Lesen per FTP

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Schreiben per FTP

MB/s
Mehr ist besser

Eine Besonderheit, die sich auch auf unsere Benchmarks auswirkt, besteht hinsichtlich der Verschlüsselung. Während in der Regel von den Herstellern lediglich die Option geboten wird, ganze Volumes zu verschlüsseln, hat sich ASUSTOR für einen anderen Weg entschieden und bietet die Verschlüsselung von einzelnen Shared-Ordnern an.

Einrichtungszeit

Bei der Einrichtung der verschiedenen RAID-Level leistet sich das AS7004T keine Blöße und stellt jedes Volume schnell zur Verfügung. Eine Besonderheit ist allerdings bei der Einrichtung von RAID0, RAID5 und RAID6 zu beobachten, denn die Volumes sind zwar innerhalb einiger Sekunden angelegt und können auch genutzt werden, die eigentliche Synchronisierung zwischen den HDDs erfolgt aber im Hintergrund, sodass die volle Sicherheit, die das gewünschte RAID-Level bietet, erst nach Abschluss dieser Synchronisierung gewährleistet werden kann. Das wiederum kann aber schon einmal gerne ein paar Tage dauern.

Dass sich ASUSTORs Bemühungen hinsichtlich der Performance lohnen, zeigt ein Blick auf die diversen Benchmarks. Egal welches RAID-Level wir nutzten, das AS7004T lieferte stets eine Top-Performance, nahe an der Grenze dessen, was die Gigabit-Schnittstelle hergibt. Wer auf der Suche nach einem Gerät mit einem hohen Datendurchsatz ist, der wird bei unserem Testkandidaten in jedem Fall fündig.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (6)

#1
customavatars/avatar43329_1.gif
Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3348
"Bei einer TDP von XX Watt allein für den eingesetzten Prozessor ist das aber kein verwunderliches Ergebnis."

Seite 5 , Ende erster Absatz.
Was sind XX Watt?

Bei den Detaildaten auf Seite 1 steht was von 2 GB RAM, im Fazit sind es dann 4GB.
Was stimmt?


Alles in ammel erscheint mir der i3 nicht unbedingt die beste Wahl.
Viel Leistung, die man aber kaum braucht, hoher Verbrauch und hoher Preis.
Wäre da ein J2900 oder N3700 nicht die bessere Wahl gewesen?
#2
customavatars/avatar6611_1.gif
Registriert seit: 23.07.2003
im Land Ohne Sonne/DSL
@ddicted
Beiträge: 8860
@ drakrochma : stimme ich zu , mein eigenbau nas mit dem N2820 und extra controller zieht weniger strom ( unter last ~35W) und schafft die gleiche leistung , ist außerdem auch deutlich günstiger.

1.137€ steht das teil bei Amazon, das finde ich schon echt teuer.
#3
customavatars/avatar11544_1.gif
Registriert seit: 26.06.2004
HH
Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Die einfache Transferleistung mag mit einem N2820 ebenbuertig sein. Bei Verschluesselung, Virtualisierung oder Transcoding ist der i3 der n7004 ueberlegen. Wenn man das alles nicht braucht, reicht auch die n5004 mit j1800. Die kostet auch weniger als Haelfte der n7004.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12093
1000€ für einen i3, mit 2GB None-ECC RAM und 4 Bays? Da nimm ich lieber für 200€ den HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM (712317-421), der hat zwar nur einen Celeron, aber den kann man ja aufrüsten und er hat auch 2 GB ECC RAM, 4 Bays und 2 GB Ports, für ein Fünftel des Preises!
#5
customavatars/avatar27095_1.gif
Registriert seit: 07.09.2005
Kiel
Oberbootsmann
Beiträge: 1021
Irgendwie finde ich den Test sehr RAID5 lastig. Es ist meiner Meinung nach überhaupt nicht für NAS geeignet, Aufgrund der „Non-Recoverable read errors per bits“ sind die meisten HDDs dafür unbrauchbar, so muss man doch zusätlich investieren um überhaupt mit R5 arbeiten zu können...
#6
customavatars/avatar147484_1.gif
Registriert seit: 13.01.2011
Scummbar
Leutnant zur See
Beiträge: 1153
optisch aber durchaus ansprechend
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Synology DS216j im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216J_TEASER

Synology hat mit der DiskStation DS216j vor kurzem den Nachfolger der sehr erfolgreichen Einsteiger-NAS DS215j vorgestellt. Die DS216j ist ein kompaktes NAS-System für zwei Festplatten, welches dank aktuellem Betriebssystem DiskStation Manager 6.0 mit umfangreichen Funktionen aufwarten kann. Im... [mehr]

Synology DS216play im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216PLAY_TEASER

Die im letzten Jahr vorgestellte Synology Diskstation DS216play ist ein 2-Bay-NAS, welches besonders durch seine Transkodierungsfähigkeiten hervorstechen soll und somit auf den Multimedia-Bereich zielt. Das DS216play soll dank eines leistungsfähigen ARM-SoCs auch hochauflösende 4K-Videos... [mehr]

AVM FRITZ!Box 7580 mit MU-MIMO im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/FRITZBOX7580/FRITZBOX-7580-LOGO

Bereits seit Monaten rührt AVM fleißig die Werbetrommel für die FRITZ!Box 7580, die als vorläufiges High-End-Produkt aus Berlin schnelles WLAN mit den aktuellen DSL-Standards verbindet. MU-MIMO ist dabei das Stichwort und soll die WLAN-Leistung der FRITZ!Box wieder an die Spitze bringen. Das... [mehr]

Ausprobiert: Synology Diskstation Manager 6.0 Beta 2

Logo von SYNOLOGY

Der DiskStation Manager als Betriebssystem der NAS-Systeme von Synology ist sicher der entscheidene Faktor, warum Synology im NAS-Markt so erfolgreich ist. Das Userinterface, was mit seinem Desktop-Look einen einfachen Einstieg ermöglicht, bietet ebenso einen leichten Zugriff auf die Vielzahl an... [mehr]

Synology DS116 und DS916+: Neues Einsteiger- und High-End-NAS

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/SYNOLOGY

Synology hat am Donnerstag zwei neue NAS-Geräte vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die Synology DiskStation DS116 sich eher an preisbewusste und weniger anspruchsvolle Käufer richtet, ist die DiskStation DS916+ deutlich leistungsfähiger und natürlich teurer. Sie... [mehr]

Netgear AC1750 und Synology RT1900ac im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/SYNOLOGY-RT1900AC/SYNOLOGY-RT1900AC-LOGO

Von Jahr zu Jahr finden sich mehr WLAN-fähige Geräte in deutschen Haushalten. Deren immer größerer Bedarf an möglichst schneller WLAN-Versorgung bringt die von den Internetanbietern zur Verfügung gestellten Router schnell an ihre Grenzen - diese vertrauen zu einem Großteil auf die... [mehr]