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Thecus N5810 Pro im Test

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Seite 2: Hardware und Optik

Hardware

Im Inneren des N5810 verrichtet ein Intel Celeron J1900 (2 GHz, Quad-Core, SoC) seinen Dienst, dem ab Werk 4 GB DDR3-Speicher zur Verfügung stehen. Die Speicherausstattung ist aufrüstbar auf bis zu 8 GB, was gerade beim Einsatz in größeren Netzen mit entsprechender Arbeitslast sinnvoll sein dürfte. Zur Anbindung an das Netzwerk stehen rückseitig fünf Gigabit-Ports bereit, die bei Einsatz eines geeignetes Switches per Bonding zusammengeschaltet werden können. Support für Wake-On-LAN (WOL) ist ebenfalls vorhanden. Sofern gewünscht, lassen sich die fünf Ports auch in getrennten Subnetzen betreiben.

Für externe Laufwerke stehen in Summe fünf USB-Ports zur Verfügung, jeweils zwei in USB2.0/3.0-Ausprägung an der Rückseite und ein weiterer USB3.0-Port an der Front. Dort befindet sich ebenfalls ein kleiner Bildschirm, dessen Inhalte über vier kleine Bedientasten (Enter, Escape, Up, Down) gewechselt werden können. Ein HDMI-Ausgang (Revision 1.4) und ein Line-Out verbaut Thecus ebenfalls an der Rückseite.

Was die RAID-Level betrifft, bietet das N5810 die gewohnte Kost: 0, 1, 10, 5, 6 und JBOD werden vom Controller unterstützt. Zur HDD-Montage sind ausreichend Schrauben für 2,5- und 3,5''-Laufwerke vorhanden und die Schlitten sind sogar mit kleinen Pads zur Vibrationsreduktion ausgestattet. Der eingesetzte Klipp-Mechanismus verhindert unerwünschte Bewegungen der Schlitten und die zusätzliche Verschlussvorrichtung sorgt für eine weitere Sicherung.

Optik

Das Thecus N5810 kommt in einem robusten Metallgehäuse (Turm-Design) zum Käufer, die Festplatten werden dabei horizontal in den insgesamt fünf Slots untergebracht. Jeder Einschub kann mit einem Ringschlüssel separat fixiert werden und nimmt neben den gewohnten 3,5''-Festplatten auch die kleineren 2,5''-Varianten problemlos auf. Seitliche LEDs geben Auskunft über den Zustand der Platten. Ein Instant-Copy/Sync-Button zum automatischen Upload von externen Datenträgern ist nicht verbaut, einzig der Power-Taster ist an der Frontseite angebracht.

 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 04.11.2005

Bootsmann
Beiträge: 514
Als jahrelanger Nutzer eines Thecus N0503 graust es mir beim Anblick des Webinterface. Das hat sich seit 3-4 Jahren nicht weiterentwickelt und wirkt doch sehr altbacken. da helfen auch die Features wie die USV nicht mehr. Zumal das ja nur ein Aufguss vom N4200 Pro aus 2012 ist.
Ja, ThecusChristian ist hier im Forum sehr aktiv, mein Lob dafür. Aber fürs Webinterface fehlt es an gescheiten Entwicklern.
#2
Registriert seit: 07.10.2014
Taipei
Offizieller Thecus-Support
Beiträge: 224
Hallo,
leider ist Thecus Christian nicht mehr dabei, dafür habe ich jetzt übernommen. Wegen dem Webinterface Thecus ist dabei ein neues OS zu entwickeln, welches voraussichtlich Ende diesen Jahres noch als Update zur Verfügung stehen wird. Dabei wird das Webinterface einen großen Schritt in Richtung Nutzerfreundlichkeit gehen. Viele Grüße!
#3
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Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Bootsmann
Beiträge: 681
Das ist nicht das weltweit erste NAS mit Mini-USV. In das bereits genannte 4200-Pro habe ich selber schon den Akku reingeschoben, daher wundert mich eure Formulierung.
#4
Registriert seit: 13.10.2013

Matrose
Beiträge: 20
Zitat ThecusMarco;23739309
... Thecus ist dabei ein neues OS zu entwickeln, welches voraussichtlich Ende diesen Jahres noch als Update zur Verfügung stehen wird....

Wenn ich das lese, dann kann ich nur empfehlen nicht gleich zu kaufen.
Das habe ich schon mal gehört.
Mein N4200pro läuft zwar, aber die meisten neuen addOns sind für mein NAS nicht mehr zu bekommen, da nicht kompatibel. Über ein update wurde immer nur gemutmaßt, ist aber nie erschienen.
Da scheinen andere Hersteller engagierter zu sein.
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