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AVM FRITZ!Powerline mit bis zu 1 GBit/s und WLAN-Erweiterung ausprobiert

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Seite 3: FRITZ!OS für die Powerline-Adapter

Einstecken, Koppeln und los gehts - so das Versprechen seitens AVM und für die grundsätzliche Funktionsweise der FRITZ!Powerline-Adapter reicht dies auch vollkommen aus. Doch wer etwas mehr Kontrolle über sein Powerline-Netzwerk möchte oder sich für eines der Modelle entscheidet, das auch ein zusätzliches WLAN ermöglicht, der wird vermutlich auch hier nicht drum herum kommen, einen Blick in die Software zu werfen. Allerdings bietet AVM auch im Falle des WLANs bereits eine einfache Einstiegsmöglichkeit. Das drahtlose Netzwerk ist beispielsweise mit einem WEP-Schlüssel vorkonfiguriert. Dieser befindet sich auf der Rückseite des Adapters. Dennoch lohnt es sich einen Blick in die Software zu werfen, denn darüber lässt sich die Hardware den eigenen Bedürfnissen weiter anpassen.

Vorzufinden sind die einzelnen Adapter am einfachsten direkt über die FRITZ!Box und dort über den Menüpunkt Heimnetzwerk. Dort sind alle aktiven Verbindungen aufzufinden und auf konfigurierbare Geräte kann zugegriffen werden. Ansonsten erfolgt der Zugriff direkt über die jeweilige IP das Adapters.

AVM FRITZ!Powerline 546E - Software
AVM FRITZ!Powerline 546E - Software

im Falle des FRITZ!Powerline 546E zeigt sich auf der ersten Übersichtsseite obiges Bild. Dort sind die wichtigsten Betriebszustände zu sehen. Weitere Adapter im Powerline-Netzwerk werden ebenso angezeigt wie verbundene WLAN-Geräte und im Falle des 546E auch Schaltungen an der schaltbaren Steckdose.

AVM FRITZ!Powerline 546E - Software
AVM FRITZ!Powerline 546E - Software

Wer mehrere Adapter in einem Netzwerk betreibt, möchte diese vielleicht unterschiedlich benennen, damit sie in der Software einfacher dem jeweiligen Standort zuzuordnen sind. Hier ebenfalls möglich ist das manuelle Einbinden weiterer Adapter über das aufgedruckte Geräte-Kennwort. Zudem sind in einer Tabelle die wichtigsten Eigenschaften und Betriebsparameter aufgeführt.

AVM FRITZ!Powerline 546E - Software
AVM FRITZ!Powerline 546E - Software

Natürlich kann auch das WLAN entsprechend den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Dazu gehört auch die Vergabe einer SSID. Natürlich ebenfalls möglich ist das manuelle Festlegen eines bestimmten Funkkanals (was gerade in vollen 2,4-GHz-Umgebungen Sinn macht) sowie das Anlegen eines Gastzugangs sowie eines eigenen Kennwortes.

AVM FRITZ!Powerline 546E - Software
AVM FRITZ!Powerline 546E - Software

Zusätzlich zur Erweiterung des Ethernet-Netzwerkes und der Möglichkeit ein WLAN aufzuspannen, bietet der FRITZ!Powerline 546E auch noch eine schaltbare Steckdose. Diese lässt sich ebenfalls über das FRITZ!OS ansteuern. 

AVM FRITZ!Powerline 546E - Software
AVM FRITZ!Powerline 546E - Software

So kann festgelegt werden, zu welchen Zeiten die Steckdose eingeschaltet werden soll. Festgelegt werden kann dies in Intervallen oder in einem zufälligen Zeitraum, der eine Lampe in unregelmäßigen Zeitraumen einschaltet und damit Einbrechern eine Anwesenheit vortäuscht. Eine Schaltung kann aber auch abhängig von Sonnenauf- und Sonnenuntergang festgelegt werden. Hier lohnt es sich einfach abhängig vom Verwendungszweck mal einen Blick in die Software zu werfen.

AVM FRITZ!Powerline 546E - Software
AVM FRITZ!Powerline 546E - Software

Besonders interessant ist dabei die Überwachung des Stromverbrauchs. Sicher, dazu gibt es Gerätschaften, die explizit darauf ausgelegt sind, aber so lassen sich die geschalteten Verbraucher ebenfalls schnell und einfach überwachen. Min/Max-Werte lassen außerdem bestimmte Lastspitzen erkennen.

AVM FRITZ!Powerline Software
AVM FRITZ!Powerline Software

Derzeit konzentriert sich bei AVM nahezu alles auf die Entwicklung des neuen FRITZ!OS, welches in Kürze in einer finalen Version erscheinen soll. Daher macht die für die Powerline-Hardware entwickelte dedizierte Hardware aktuell keinen besonders gepflegten Eindruck. Im Fall der OS-X-Version befindet sich diese noch immer in einer Beta-Phase. Sie wäre aber sicherlich für so manchen Nutzer einfacher zugänglich als der Umweg über das FRITZ!OS und stellt die Netzwerkstruktur auch besser dar. Bei anstehenden Firmware-Updates informiert die Software den Nutzer auch und ermöglicht die sofortige Installation der neuen Firmware.

 

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Kommentare (18)

#9
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Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 431
ich hatte so was damals in einer alten wg in wien (weiß aber nicht mehr von welchem Hersteller) übertragungsrate war eklatant(ca das 4fache) unter dem wert den man mit lan-kabel erreicht, ping soweit ok

im Prinzip ist es eine solide stabile lösung wenn man kein highspeed Streaming whatever macht
#10
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[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29104
Für alle die 1.200-GBit/s-Adapter mit Steckdose von AVM wollen, da soll in den kommenden Monaten was kommen. Ebenfalls eine Lösung mit WLAN ist geplant. Genaueres gibt es dazu aber noch nicht.

Zitat a_thunder;23416169
Wenn ich das richtig sehe haben die 1200er Adapter Gigabit-LAN Anschlüsse, die 500er nur 100MBit. Bei euch liest es sich als hätten sie alle nur 100er.
Aber wie kommt ihr bei 100MBit Anschlüssen auf Datenraten von z.B. 240MBit? Ist das ein Wert, der vom Adapter angezeigt wird oder ein Praxiswert?


So haben wir das im Text auch beschrieben. Die angegebenen Datenraten betreffen zunächst einmal nur die Powerline-Verbindung und ja, da limitieren gegebenenfalls die Anschlüsse und nicht das Powerline.
#11
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Rostock!
Flottillenadmiral
Beiträge: 4921
1,2 TBit/s? Da freu ich mich aber schon drauf :)
#12
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Kapitän zur See
Beiträge: 3277
Ich habe einizge Zeit ein Produkt von TP Link genutzt und war absolut happy damit. Kaum einbußen (in der Geschwindigkeit) gegenüber zum Netzwerkkabel und in 4 Monaten zwei oder drei Verbindungsabbrüche. Ansonsten sind die Dinger echt klasse.
#13
Registriert seit: 23.10.2005
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Admiral
Beiträge: 10222
Zitat awehring;23415703
Schade, dass im Test nicht die Nettodatenrate mit iperf gemessen wurde. Das ist wenig Aufwand und hätte höchstwahrscheinlich gezeigt, dass nicht einmal die 100 MBit/s erreicht werden können - jedenfalls zeigt sich das in anderen Tests (z. B. c't).

Sich auf die Anzeige der Verbindungsgeschwindigkeit im Gerät zu verlassen ist etwas amateurhaft.

@Romek, danke das ist sehr aufschlussreich!


This! Damit ist der Test für die Tonne.
#14
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Registriert seit: 13.06.2003
RheinMain
Vizeadmiral
Beiträge: 7433
Kann aus eigener Erfahrung mit 1GBit- und 500MBit-Adaptern von Devolo und TP-Link berichten, dass die echte Datenrate, die man mit Tools messen kann erheblich von den Herstellermessungen der hauseigenen Software abweicht.

Während Devolo bspw. im DLAN-Cockpit bei den 1GBit-Adaptern noch 245MBit/s Empfangen anzeigt, liegt der tatsächliche Wert beim Windows-Kopiervorgang einer 5GB-Datei bei nur noch knappen 100MBit/s.

Ich habe dann die Erfahrung gemacht, dass zwischen den 500MBit- oder 1000MBit- oder gar 1200MBit-Adaptern kaum Unterschiede in der tatsächlichen Empfangsleistung bestehen. Lediglich ein Unterschied zu den 200MBit-Adaptern wird überdeutlich.
#15
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Registriert seit: 07.08.2012
Raum Stuttgart
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Finde den Test ebenfalls fuer die Tonne.
Wichtig bei den Dingern ist doch einfach nur die Nutz-Datenrate.

Egal wie sie aussehen oder welcher Name draufsteht.

Sie sollen Daten uebertragen. Und zwar so schnell und effizient wie moeglich. Deshalb sind realistische Messungen bei solchen Tests unabdingbar.
SMB/iPerf etc haette ich mir gewuenscht.

Komme mir hier ja langsam vor wie bei den ganzen Endstufen bei denen 10.000Watt draufsteht.
#16
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
und damit sind ALLE Adapter die auf 100 mbit Ethernet limitiert sind völliger BLÖDSINN.

100mbit ist SCHNECKENPOST in Zeiten von Files die mehrere GIGABYTE gross sind. und das ist bloss die BRUTTOdatenrate. Tatsächlich wird das Powerline damit filetransfer in einer Geschwindigkeit bieten die kaum besser als die eines superantiken össeligen WLANS ist mit 50-100 mbit. Der Gigabit Adapter ist somit der einzige der überhaupt Sinn macht. Der Rest ist obsoleter Müll.

Die Investitionen sind in ordentliche Überputz Kabel und für den ders nötig hat dementsprechende Verkleidungen samt Überputz Buchsen
wohl deutlich besser angelegt. A ) Maximaler SPeed B) MAXIMALE Störunempfindlichkeit C) Maximale Sicherheit

und WLAN nebenher geht ja eh noch
#17
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Registriert seit: 13.01.2011
Scummbar
Leutnant zur See
Beiträge: 1153
Was schafft des teil des in der Praxis?
#18
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Registriert seit: 09.08.2005

Gefreiter
Beiträge: 46
Bei meiner Installation habe ich seinerzeit von 200 über 500 auf 650 MBit aufgerüstet.
Die Sprünge waren stets spürbar.

Bemerkenswert war der Schritt von 500 auf die 650 MBit. das gab ca 40% Boost. (Netto ca 7 - 10 MB/s).
Dies ist auf die in den 650er Devolo Adpatern verbaute Technik zurückzuführen, die alle 3 Leitungen einer Steckdose nutzt.
Die Gigabit Variante hab ich mir bisher verkniffen, da kein Test nennenswerte Steigerungen verzeichnet (außer im Herstellertool).
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