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Test: WD My Cloud EX2100

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Seite 9: RAID- und USB-Performance

Um den Lese- und Schreibdurchsatz des My Cloud EX2100 zu ermitteln, haben wir eine 4,5 GB große Archivdatei benutzt und sie per FTP zuerst auf das NAS hochgeladen (Schreibrate) und anschließend von dort wieder auf den lokalen PC (Leserate) kopiert. Zum Datentransfer wurde ein einzelner Gigabit-Port verwendet und die Jumbo-Frames waren explizit ausgeschaltet. Im lokalen PC wurde eine SSD für die Datentransfers eingesetzt, um für gleichbleibend hohe Datenraten zu sorgen. Die dabei ermittelten Durchsatzwerte der einzelnen RAID-Level haben wir in der folgenden Grafik visualisiert:

Western Digital My Cloud EX2100

Datenrate - Lesen

MB/s
Mehr ist besser

Western Digital My Cloud EX2100

Datenrate - Schreiben

115.71 XX


115.23 XX


114.23 XX


MB/s
Mehr ist besser

Während beim zuletzt getesteten EX4 noch durchwachsene Ergebnisse (aufgrund der zu niedrig dimensionierten CPU) zu sehen waren, kann das EX2100 hier deutlich punkten. Lesend wie schreibend kann es sich in allen RAID-Leveln behaupten und liefert mehr als 100 MB/s. Damit ist genügend Reserve vorhanden, selbst Mehrbenutzer-Betriebsszenarien performant zu unterstützen. Die Aktivierung der Volume-Verschlüsselung sorgt wie üblich für einen durchaus herben Einbruch der Durchsatzraten. Gerade beim Schreiben gehen hier locker 37 bis 47 MB/s verloren. Lesend ist der Einbruch mit 26 bis 51 MB/s ähnlich hoch. Wer also rund um die Uhr hohe Leistung benötigt, sollte den Einsatz der Verschlüsselung gut abwägen.

Bei der USB-Durchsatzmessung auf eine externe HDD zeigten sich folgende Ergebnisse:

Western Digital My Cloud EX2100

Datenrate

42.49 XX


43.19 XX


Mehr ist besser
USB

Da wir von den verwendeten USB-3.0-Adaptern und HDDs/SSDs wissen, dass sie deutlich mehr als die gemessenen 43 MB/s per USB 3.0 schaufeln können und auch der Netzwerkdurchsatz des EX2100 bei den RAID-Tests lesend knapp 80 MB/s erreichte, muss hier die interne Übersetzung zwischen NIC und USB 3.0 im Zusammenhang mit CPU und Speicherausstattung für die Limitierung verantwortlich sein.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Nettes Gerät, aber der Preis?

Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 mit 2x4TB Platten kostet 170€ weniger, hat mehr Power und ist zudem noch erweiterbar.
#2
Registriert seit: 12.05.2015

Matrose
Beiträge: 1
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...
#3
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Zitat chewbacca0815;23473802
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...


Einen Account registriert um gleich mal eine Fehlinformation wiederzugeben :stupid:

HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM --- 228€
4TB Platten gibt es ab 116€ das Stück

FreeNAS, Openmediavault oder jedes beliebige Linux/FreeBSD 0€

Somit stehen ~460€ zu 633€.

Bitte vor dem nächsten Mal klugscheißern ordentlich recherchieren, danke.

€dit:
Selbst die Leerversion des Western Digital My Cloud EX2100 kostet 272€ und fällt mMn daher komplett aus dem Rahmen.
#4
Registriert seit: 02.06.2013

Matrose
Beiträge: 2
Ich hab die My Cloud EX2100 jetzt selbst als Testmuster bekommen. Ich nutze hier den ATTO Disk Benchmark und Crystal DiskMark.
Beim Schreiben erreiche ich auch knapp 120 MB/s aber beim Lesen nur zwischen 60-80 MB/s im RAID1. Wisst ihr woran das liegen könnte?
#5
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Falls du die Box per SMB/CIFS als Netzwerkspeicher hinzugefügt hast, könnte es an einer suboptimalen Implementierung liegen. Hier im HWLX Test wird ja FTP genutzt.
Um wirklich vergleichen zu können, solltest du auch wie im Test benchen, also einzelne 4,5GB Datei und dann:
SSD ---/FTP\---> NAS
NAS ---/FTP\---> SSD
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