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Test: WD My Cloud EX2100

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Seite 7: Wartung, Backup und Apps

Um den Zustand des EX2100 überprüfen zu können, sind unter Einstellungen->Hilfsprogramme einige Diagnose-Optionen integriert. Neben einer schnellen oder vollständigen Datenträgerprüfung kann das System auch als Ganzes geprüft werden. Dort befindet sich ebenfalls das ISO-Mounting zur Einbindung von Images. Die Prüfroutinen der Systemprüfung beziehen sich jedoch nur auf sehr rudimentäre Checks wie Systemuhr, Laufwerke, Speicher, Temperatur und Lüfter. Hier werden ausschließlich "Häkchen" angezeigt, nicht aber konkrete Ergebnisse. Hier ist die erweiterte Protokollierung von Systemereignissen etwas hilfreicher.

Zur Erstellung von Backups bietet sich das My Cloud EX2100 über die bekannte SmartWare-Software als Ziel an, sodass die jeweiligen Client-PCs einfach gesichert werden können. Western Digital bietet dem Käufer hier eine Lizenz für bis zu zehn Arbeitsplätze. Zur Sicherung der Daten, die sich bereits auf dem EX2100 befinden, kann wahlweise eine extern angeschlossene USB-Festplatte, ein anderes WD-NAS, die Cloud oder interne Volumes herhalten. Als Ziel für Apples Time Maschine kann der Bolide ebenfalls eingesetzt werden. Bei internen Sicherungen (bspw. von einem RAID0-Volume auf ein RAID1 oder JBOD) können Ordner angegeben werden, die dann optional nach Zeitplan gesichert werden. Der Benutzer ist jedoch selbst dafür verantwortlich, dass die Ordner auch auf verschiedenen Volumes mit physisch getrennten HDDs liegen.

Unter „Apps“ versteht Western Digital die Bereitstellung von http/ftp und P2P-Downloadern und einem gesonderten Webdateibetrachter. Letzterer ist eine Visualisierung der EX2100-Freigaben/Ordnerstrukturen, wobei man ohne Umwege Dateien löschen, verschieben und kopieren kann. Die erwähnten Downloader hingegen nehmen URLs entgegen, die sie über eine zeitgesteuerte Warteschlange herunterladen. Bei FTP lässt sich ein optionales Anmeldekonto sowie Codepage einstellen. Unter P2P verbirgt sich indes ein Bittorrent-Client, der sich auch mit URLs füttern lässt. Hier sind weitere Parameter hinsichtlich Betriebszeit, Up/Download-Datenraten und Seeding-Zeiten konfigurierbar.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Nettes Gerät, aber der Preis?

Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 mit 2x4TB Platten kostet 170€ weniger, hat mehr Power und ist zudem noch erweiterbar.
#2
Registriert seit: 12.05.2015

Matrose
Beiträge: 1
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...
#3
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Zitat chewbacca0815;23473802
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...


Einen Account registriert um gleich mal eine Fehlinformation wiederzugeben :stupid:

HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM --- 228€
4TB Platten gibt es ab 116€ das Stück

FreeNAS, Openmediavault oder jedes beliebige Linux/FreeBSD 0€

Somit stehen ~460€ zu 633€.

Bitte vor dem nächsten Mal klugscheißern ordentlich recherchieren, danke.

€dit:
Selbst die Leerversion des Western Digital My Cloud EX2100 kostet 272€ und fällt mMn daher komplett aus dem Rahmen.
#4
Registriert seit: 02.06.2013

Matrose
Beiträge: 2
Ich hab die My Cloud EX2100 jetzt selbst als Testmuster bekommen. Ich nutze hier den ATTO Disk Benchmark und Crystal DiskMark.
Beim Schreiben erreiche ich auch knapp 120 MB/s aber beim Lesen nur zwischen 60-80 MB/s im RAID1. Wisst ihr woran das liegen könnte?
#5
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Falls du die Box per SMB/CIFS als Netzwerkspeicher hinzugefügt hast, könnte es an einer suboptimalen Implementierung liegen. Hier im HWLX Test wird ja FTP genutzt.
Um wirklich vergleichen zu können, solltest du auch wie im Test benchen, also einzelne 4,5GB Datei und dann:
SSD ---/FTP\---> NAS
NAS ---/FTP\---> SSD
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