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Test: WD My Cloud EX2100

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Seite 2: Technische Eckdaten

Im Inneren des robusten Metall-Chassis des My Cloud EX2100 werkelt eine eingebettete Marvell Armada 385 Dual-Core-CPU mit einer Taktfrequenz von 1,3 GHz und 1 MB L2-Cache, der insgesamt weitere 1.024 MB an DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Beim größeren Bruder, dem EX4100 ist es hingegen der 388er-Armada (1,6 GHz, 2 GB RAM). Es handelt sich dabei um ein SoC-Design (System on a Chip). Ein Rückgriff auf zusätzlich verbaute Chipsätze wie bei den Consumer-NAS EX2100/4100 ist hier nicht nötig, da die neuere Marvell-Generation sowohl Gigabit-Ethernet als auch USB 3.0 zu bieten hat. Jeweils ein USB-3.0-Port ist an Front- und Rückseite für externe Datenträger zu finden. Die beiden Gigabit-Ports befinden sich ebenfalls an der Rückseite. Je nach Benutzerwunsch können sie im Aggregation- oder Failover-Mode betrieben werden. Strom erhält das NAS von einem externen Netzteil. Die HDD-Slots hat Western Digital erneut "schraubenlos" konzipiert, sodass sich die Festplatten sehr einfach austauschen lassen. Die Schraubfedern der beiden Slots sind dabei sehr robust dimensioniert. Die SATA-Ports im Inneren laufen mit der neuen Spezifikation (6 Gbits/s), sodass auch schnelle SSDs eingesetzt werden könnten.

Wer sich einen der ab Werk mit HDD bestückten Boliden gönnt, wird zusätzlich mit einer um 1 Jahr erhöhten Garantie (3 Jahre) im Gegensatz zu den 2 Jahren der Leerversion belohnt. Ansonsten sind sowohl EX2100 als auch EX4100 identisch ausgestattet. Das EX2100 wird aktiv durch einen an der Rückseite verbauten 70-mm-Lüfter gekühlt. Auf Seite der Hardware sei noch erwähnt, dass an der Front ein kleiner Instant-Copy-Button unterhalb des Power-Tasters angebracht ist, der für eine sofortige Kopie von extern angeschlossenen USB-Datenträgern, Speicherkarten oder auch Kameras sorgen kann.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Nettes Gerät, aber der Preis?

Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 mit 2x4TB Platten kostet 170€ weniger, hat mehr Power und ist zudem noch erweiterbar.
#2
Registriert seit: 12.05.2015

Matrose
Beiträge: 1
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...
#3
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Zitat chewbacca0815;23473802
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...


Einen Account registriert um gleich mal eine Fehlinformation wiederzugeben :stupid:

HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM --- 228€
4TB Platten gibt es ab 116€ das Stück

FreeNAS, Openmediavault oder jedes beliebige Linux/FreeBSD 0€

Somit stehen ~460€ zu 633€.

Bitte vor dem nächsten Mal klugscheißern ordentlich recherchieren, danke.

€dit:
Selbst die Leerversion des Western Digital My Cloud EX2100 kostet 272€ und fällt mMn daher komplett aus dem Rahmen.
#4
Registriert seit: 02.06.2013

Matrose
Beiträge: 2
Ich hab die My Cloud EX2100 jetzt selbst als Testmuster bekommen. Ich nutze hier den ATTO Disk Benchmark und Crystal DiskMark.
Beim Schreiben erreiche ich auch knapp 120 MB/s aber beim Lesen nur zwischen 60-80 MB/s im RAID1. Wisst ihr woran das liegen könnte?
#5
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Falls du die Box per SMB/CIFS als Netzwerkspeicher hinzugefügt hast, könnte es an einer suboptimalen Implementierung liegen. Hier im HWLX Test wird ja FTP genutzt.
Um wirklich vergleichen zu können, solltest du auch wie im Test benchen, also einzelne 4,5GB Datei und dann:
SSD ---/FTP\---> NAS
NAS ---/FTP\---> SSD
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