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Thecus W4000 mit Windows Storage Server 2012 R2 Essentials im Test

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Seite 5: Thecus W4000 im Test - Fazit

Thecus bietet mit dem W4000 ein interessantes NAS mit Microsoft Windows Storage Server 2012 R2 Essentials an, das stark an den professionellen Anwender adressiert, aber auch für das heimische Wohnzimmer geeignet ist.

Im Vergleich zu den am Markt üblichen NAS-Geräten mit Linux-Unterbau fordert das Thecus W4000 zwar bei der Einrichtung und Administration etwas mehr Fähigkeiten vom Anwender, stellt dann aber eine durchaus gute Alternative dar. Nicht zuletzt schaffen die Features Storage Spaces, Datendeduplizierung und BitLocker echte Mehrwerte. Zu den weiteren Stärken zählen zweifelsohne die Anschlussvielfalt, die mit USB 2.0, USB 3.0, eSATA, VGA, HDMI und zwei Ethernet-Schnittstellen im Grunde alles bietet, was benötigt wird. Einzig einen SD-Kartenleser haben wir vermisst. Zuletzt stellt auch die vollständige x86-Unterstützung einen echten Pluspunkt dar.

Sowohl die Arbeitsgeschwindigkeit als auch die Transferraten können als gut bezeichnet werden, ohne dabei Bestwerte an den Tag zu legen. In der Disziplin des Stromverbrauchs schlägt sich das NAS inklusive Festplatten mit 38 Watt unter Last und 30 Watt im Idle eher durchschnittlich.

Abstriche muss der Anwender bei der Materialgüte machen. Hier könnten insbesondere die Frontpartie und die Laufwerksschächte etwas hochwertiger ausfallen.

Unter dem Strich können wir eine Kaufempfehlung aussprechen, die allerdings an Bedingungen geknüpft ist. Das Thecus W4000 ist durch den vorinstallierten Microsoft Windows Storage Server 2012 R2 Essentials ein Produkt, das seine Stärken im Profibereich besitzt. Die Administration ist aufwendiger als bei der Linux-Pendants von Synology, Qnap und Co. und erfordert mindestens grundlegende Windows-Server-Kenntnisse. Hat man diese Kenntnisse oder ist gewillt sich diese anzueignen, dann macht man mit dem Thecus W4000 nichts falsch und kann richtig Spaß haben.

Positive Aspekte der Thecus W4000:

  • Umfangreicher Funktionsumfang
  • Solide Geschwindigkeit
  • Enorme Anschlussvielfalt
  • Sehr vielfältig nutzbares Betriebssystem

Negative Aspekte der Thecus W4000:

  • Materialgüte der Frontpartie / Laufwerksschächte
  • Dokumentation

 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 25.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 912
noch nciht bekannt ;)
#2
customavatars/avatar26841_1.gif
Registriert seit: 30.08.2005
Hamm
[printed]-Redakteur
Beiträge: 15531
Zitat PixxelPC;23327923
noch nciht bekannt ;)


Danke! Das habe ich "nciht" gesehen! :)
#3
Registriert seit: 22.11.2006
Giessen
Oberbootsmann
Beiträge: 962
Statt des Bitlockerbenchmarks hätte ich mir eher einen mit Truecrypt gewünscht, bei TC kann ich mir wenigstens sicher sein das keine Backdoor existiert ;)

Ansonsen fhelt mir in dem Test die Info zu verfügbaren RAID Optionen und die Geschwindigkeit derselben.
#4
customavatars/avatar132702_1.gif
Registriert seit: 06.04.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Gut, dass Thecus mit den "Plus"-Varianten auf den für Windows Server eklatanten Speichermangel reagiert und diesen verdoppelt. Wundert mich, dass das in diesem Test keine Rolle gespielt hat. Bei WGS war das der Hauptkritikpunkt!
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