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Thecus W4000 mit Windows Storage Server 2012 R2 Essentials im Test

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Seite 2: Thecus W4000 im Test - Das NAS im Detail

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Thecus W4000: Vorderseite

Thecus setzt beim W4000 auf eine Mischung aus Kunststoff und Metall. Ähnlich wie bei klassischen PC-Gehäusen besteht die Frontpartie nahezu komplett aus Kunststoff, beim Deckel sowie dem darunter verborgenen Korpus setzt Thecus auf Stahl. Mit 172 mm in der Breite, 192 mm in der Höhe und 250 mm in der Tiefe besitzt der Testkandidat recht kompakte Abmaße.

Frontseitig besitzt das Thecus W4000 eine OLED-Anzeige, zwei USB 3.0-Anschlüsse sowie vier Laufwerksschlitten für 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Festplatten. Letztere sind abschließbar, könnten für den aufgerufenen Endkundenpreis in puncto Verarbeitungsqualität und Materialgüte aber gern etwas hochwertiger ausfallen. Ebenso werden die Festplatten weder entkoppelt verschraubt oder liegen auf gummierten Schienen auf. Unterm Strich geht der Gesamteindruck aber in Ordnung.

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Thecus W4000: Rückansicht

Die Rückseite des Thecus W4000 besticht durch ihre Anschlussvielfalt. So bietet unser Testkandidat sowohl einen HDMI- als auch einen VGA-Ausgang. Hinzu kommen zwei USB-2.0-Ports, ein eSATA-Anschluss und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse als Audioausgang. Für die Anbindung an das Netzwerk sorgen zwei Ethernet-Schnittstellen mit jeweils maximal 1.000 Mbit/s. Die Netzwerkschnittstellen können wahlweise einzeln oder im Team betrieben werden. Auch SMB-Multichannel ist möglich.

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Dank der SSD startet Windows Storage Server 2012 R2 Essentials zügig.
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Knapp bemessen, aber ausreichend! Thecus setzt auf 60-GB-Speicherkapazität für das Systemlaufwerk.

Im Inneren - fern abseits der Hot-Swap-Laufwerksschächte - verbaut Thecus die 60 GB große SSD von Kingston. Auch wenn das Modell dem älteren Semester angehört, sorgt der Flashspeicher für eine zügige und angenehme Arbeitsgeschwindigkeit. Leider ist die SSD ab Werk nicht mit der vollen Kapazität partitioniert. Hier lässt Thecus dem Anwender die Option, ob der übrige Speicherplatz gegebenenfalls als zweite Partition für andere Dinge genutzt werden soll. Ausreichend dokumentiert ist dies allerdings nicht.

Da es sich um ein handelsübliches 2,5-Zoll-Laufwerk mit SATA-Schnittstelle handelt, kann die SSD bei Bedarf gegen eine größere getauscht werden.

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Thecus verbaut einen Lüfter im Heck, verzichtet aber auf eine Entkopplung vom Gehäuse.

In Anbetracht der Performance des verbauten Prozessors arbeitet das Thecus W4000 etwas zu laut. Eine Entkopplung des rückseitigen Lüfters hätte an dieser Stelle sicherlich geholfen.

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Thecus setzt bei der Stromversorgung auf Seasonic.

Die Stromversorgung erfolgt über ein externes 120-Watt-Netzteil der bekannten Marke Seasonic. Das Netzteil ist lautlos und besitzt eine Effizienz von 87 Prozent.

 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 25.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 912
noch nciht bekannt ;)
#2
customavatars/avatar26841_1.gif
Registriert seit: 30.08.2005
Hamm
[printed]-Redakteur
Beiträge: 15531
Zitat PixxelPC;23327923
noch nciht bekannt ;)


Danke! Das habe ich "nciht" gesehen! :)
#3
Registriert seit: 22.11.2006
Giessen
Oberbootsmann
Beiträge: 962
Statt des Bitlockerbenchmarks hätte ich mir eher einen mit Truecrypt gewünscht, bei TC kann ich mir wenigstens sicher sein das keine Backdoor existiert ;)

Ansonsen fhelt mir in dem Test die Info zu verfügbaren RAID Optionen und die Geschwindigkeit derselben.
#4
customavatars/avatar132702_1.gif
Registriert seit: 06.04.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Gut, dass Thecus mit den "Plus"-Varianten auf den für Windows Server eklatanten Speichermangel reagiert und diesen verdoppelt. Wundert mich, dass das in diesem Test keine Rolle gespielt hat. Bei WGS war das der Hauptkritikpunkt!
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