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Thecus N4310 im Test

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Seite 3: Ersteinrichtung und Web-Interface

Ersteinrichtung

Die Ersteinrichtung des N4310 beginnt mit der Installation der Discovery-Software von der beiliegenden CD. Im Lieferumfang ist leider keine Kurzanleitung beigefügt und auch das online herunterladbare PDF-Handbuch weist explizit auf die Verwendung der Software hin. Eine Standard-IP-Adresse ist nicht konfiguriert, das N4310 holt sich ab Werk eine IP von einem im Netzwerk verfügbaren DHCP-Server. Nach Installation der "intelligent NAS"-Software folgt unmittelbar die erste Ernüchterung: Kaum drei Mausklicks durch den Einrichtungsvorgang stürzte sie ab und beendete sich mit einer "nicht abgefangenen Exception". Nach einem Software-Neustart konnte das NAS nicht mehr gefunden werden. Zum Glück funktionierte hier bereits die Nutzung der Web-Oberfläche, die man dank Anzeige der vom DHCP-Server zugewiesenen IP-Adresse manuell anwählen konnte.

In der Weboberfläche angekommen, erscheint unmittelbar ein Hinweis auf ein verfügbares Betriebssystem-Upgrade. Dies kann jedoch erst durchgeführt werden, wenn die Festplatten eingerichtet sind. Ist die HDD-Einrichtung abgeschlossen, haben wir das OS auf 6.0.826 aktualisiert. Obwohl die Bedienungsoberfläche den Mehrfenster-Betrieb suggeriert, ist dies nicht möglich. Sobald ein Icon angeklickt wird, springt der Fensterinhalt automatisch auf die angewählte Funktionalität. Ebenso ist eine Vergrößerung/Verkleinerung des Anzeigefensters nicht möglich. Dafür können alle Einstellungsoptionen per rechter Maustaste als Shortcut auf dem Hauptfenster angelegt werden.

Das Menü wirkt ansonsten gut strukturiert und übersichtlich. Anhand der Pictogramme bzw. Namensgebung kann unmittelbar auf die dahinterliegenden Optionen geschlossen werden. Lediglich der Standby-Betrieb der HDDs versteckt sich hinter der "Disk Information", unter der vermuteten Rubrik "Power Management" kann lediglich ein Shutdown/Reboot veranlasst werden. Die Standby-Zeit der Festplatten lässt sich leider nicht frei festlegen, sondern nur zwischen OFF/30/60/90/120 Minuten auswählen

Etwas verwunderlich empfanden wir die Tatsache, dass das N4310 unmittelbar nach dem Einschalten automatisch mit dem Recovery eines RAID-Verbundes begann. Zwar entstammten die verbauten Test-HDDs dem Array des zuletzt getesteten NAS, in der Vergangenheit hat jedoch kein einziger Proband hier ernsthaft ein Rebuild versucht - wer also seine Festplatten beim Neukauf des N4310 umziehen möchte, sollte aufpassen. Bei der Definition des jeweiligen RAID-Verbunds sei zu erwähnen, dass eine Paralleleinrichtung mehrerer unabhängiger Verbünde nicht unterstützt wird, diese müssen sequentiell erstellt werden. Grundsätzlich empfehlen wir hier immer die "Quick Raid"-Option zu wählen, da ansonsten mit deutlich erhöhtem Zeitaufwand zu rechnen ist.

Die Verschlüsselung lässt sich nur Verbund-basiert einrichten und benötigt zwingend einen kompatiblen USB-Stick. Der erste Versuch mit einem 16GB-Stick (USB 3.0) von Extrememory schlug fehl, da er nicht erkannt wurde. Der danach ausprobierte Stick von Patriot Memory ("Magnum", 64 GB, USB 2.0) funktionierte tadellos. Im Hinblick auf die Performance weist sich die aktive Verschlüsselung als sehr leistungshungrig aus.

 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 10.12.2011

Obergefreiter
Beiträge: 89
Bitte die Diagrammüberschriften austauschen, wo "Lesen per FTP" stehen soll, steht "Schreiben per FTP"
#2
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Registriert seit: 08.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 921
Warum ist Seite 4 mit der Überschrift "Cloud und SSD Cache" beschriftet, aber im kompletten Test wird die Cache-Funktionalität nicht erwähnt?

Außerdem wäre es schön gewesen, wenn bei den Übertragungsraten die Ergebnisse der bisher getesteten NAS-Systeme mit aufgeführt worden wären. Zumindest einige ausgesuchte.
#3
customavatars/avatar29341_1.gif
Registriert seit: 03.11.2005
Jena
Overclocking addicted
Beiträge: 6345
Warum wird hier aussschließlich auf FTP eingegangen und keine Samba Geschwindigkeit getestet?
#4
customavatars/avatar20451_1.gif
Registriert seit: 08.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 921
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