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QNAP TS-253 Pro im Test

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Seite 3: Ersteinrichtung und Web-Interface

Ersteinrichtung

Nachdem die Platten in den Käfigen sind und das TS-253 Pro mit Strom/Netzwerk versorgt ist, kann es unmittelbar losgehen. Die Installation kann wahlweise "lokal" geschehen, oder direkt mittels Einrichtung eines myQNAPCloud-Kontos. Hierfür unterstützt der seitliche Aufkleber am Gehäuse, über dessen Code man direkt einsteigen kann. Gerade für den späteren Cloud-Betrieb ist die Einrichtung des myQNAPCloud-Kontos sinnvoll, da über diesen Dienst automatisch eine externe URL erstellt wird, über die das NAS auf Wunsch erreichbar sein kann. Während der Inbetriebnahme bietet QNAP zwei Profile (Home, Unternehmen) an, mit denen unmittelbar ein Standard-Set an Apps installiert wird. Nachträglich lässt sich dies natürlich ändern. Wir haben Version 4.1.1 Build 20141003 als Firmware installiert, die sich im gewohnten Dashboard/Widget-Stil komfortabel administrieren lässt.

Über den Speichermanager findet die Definition und Dimensionierung der späteren Volumes statt, die aufgrund der zwei HDD-Slots auf die Betriebsmodi RAID0/1 und JBOD beschränkt sind. Wer die angebotene automatische Datenverschlüsselung nutzen möchte, muss dies bereits bei Einrichtung des Volumes auswählen, nachträgliche Änderungen sind nicht möglich. Ebenfalls neu ist die Option der Cache-Beschleunigung durch Einsatz einer SSD. Wir haben uns das Feature hier nicht näher angeschaut, da es in einem 2-Slot-NAS unserer Meinung nach wenig Sinn macht. Benutzer, Gruppen, Netzwerkfreigaben etc. sind in den gewohnten Menüsparten angesiedelt und im Wesentlichen selbsterklärend. Wake-On-LAN wird ebenfalls unterstützt wie auch ein Energiezeitplan, der die Betriebszeit des TS-253 Pro steuern kann. Insgesamt bieten sich dem Käufer hier die von QNAP bekannten und teilweise über Jahre hervorragend erprobten Funktionen.