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Thecus N7710-G mit 10 GBit-Ethernet im Test

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Seite 2: Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme gestaltet sich relativ einfach. Für die sieben Festplatten legt Thecus ausreichend Schrauben bei, allerdings könnten die eingesetzten Einschübe ein wenig stabiler sein. Die kleinen Nasen, die die Einschübe an ihrem Platz im Gehäuse halten, sind aus Plastik gefertigt und leiern mit der Zeit etwas aus. Im Normalfall wechselt man Festplatten zwar eher selten, aber dennoch würden wir uns ein etwas länger haltbares System zur Sicherung der Einschübe wünschen.

Festplattenschlitten von Thecus

Sind die Festplatten einmal eingebaut und Strom- sowie Netzwerkkabel angeschlossen, kann es auch schon losgehen. Bei der ersten Einrichtung haben alle Netzwerkadapter feste IP-Adressen, wer einen DHCP-Server in seinem Netzwerk nutzt, muss sich also beim ersten Mal direkt mit dem NAS verbinden. Das Display in der Front erweist sich hier als sehr praktisch, weil es den Status und die IPs der Interfaces anzeigt. Im Test nutzen wir DHCP am ersten LAN-Port, um das NAS ins allgemeine Netzwerk einzuhängen. Die 10 Gbit-Karte, die übrigens direkt und ohne zusätzliche Treiber- oder Paketinstallationen funktioniert, erhält eine feste IP und wird direkt mit der 10 Gbit-Karte im Testrechner verbunden. Im Testrechner steckt ein x520T-T2-Adapter von Intel, der zwei 10 Gigabit-Schnittstellen bietet, verbunden sind beide Karten über ein zwei Meter langes CAT6-Kabel.

Einmal verbunden gilt es ein Volumen einzurichten. Wie man die bis zu sieben Festplatten nun zu RAIDs zusammenfasst, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wir entscheiden uns fürs erste für ein RAID-5. Die Erstellung des Volumens kann je nach Größe eine ganze Weile dauern, ein RAID-5 brauchte weit über 12 Stunden, bis es nutzbar war. Ist die Erstellung des Volumens abgeschlossen, können Freigaben und Nutzer (bei Bedarf auch Gruppen) erstellt werden. Wer eine Domäne sein eigen nennt, kann auch die Benutzerverwaltung vom Domaincontroller nutzen.

Weitere Pakete lassen sich nach Bedarf installieren. Praktisch ist zum Beispiel das Thecus Dashboards, weitere Apps lassen sich über die App-Installation nachrüsten.

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 07.08.2012
Raum Stuttgart
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Ich frage mich ernsthaft wie der Hersteller auf so einen frechen Preis kommt. Das Board, die 4GB Ram und der kleine Pentium koennen es jedenfalls nicht sein.
Vllt die 10GB NIC? Kostet sowas wirklich 800€?
#2
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Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1596
280€ kostet die günstigste von Intel.
Und man braucht dann ja immer noch nen passenden Switch.
Mein nächster Server bekommt dann aber auch 10GBase spendiert :P
Aktuell kommen nämlich leider nur knapp 111MB/s an :/
Ist nervig, wenn mehr als ein PC Daten kopieren will...
#3
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Registriert seit: 07.08.2012
Raum Stuttgart
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Ich weiß was Du meinst. Habe selbst nen Homeserver in Betrieb und vA das Backup (ca 3TB) dauert gefuehlt ewig bei ~100mb/sec.
Allerdings packt mein Raid unter 'normalbedingungen' sowieso kein Gigabit. Das werden eh die wenigsten Server/Nas schaffen bei ner Bestueckung von normalen Consumer-HDDs.

Und dieses NAS mit 10GBit Ethernet wird ebenfalls iwo bei ~5-50mb rumeiern, wenn die Daten klein genug sind ;)
#4
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Vielen Dank an Andreas Gutsmann für die investierte Zeit und den Review!
#5
Registriert seit: 18.07.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2454
Es wäre interessant gewesen, wie ein Raid 0 mit 2-4 gleichen SSDs läuft. In dem Artikel bezieht man sich darauf, dass man das durchaus andenken könnte.

Ansonsten nettes Teil.
#6
customavatars/avatar152785_1.gif
Registriert seit: 03.04.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 311
@p4n0 ... preisbergleich wird es um die 800 euro gelistet. der preis ist für die ausstattung im nas bereich fair. schau dir an was andere 7bay nas kosten mit ähnliches cpu. da ist dann meist kein 10gbe vorhanden.
#7
Registriert seit: 23.01.2008
Siegen
Leutnant zur See
Beiträge: 1028
Klasse Artikel, der sämtliche Fragen beantwortete und es einem zugleich erlaubt kurz und prägnant einen Überblick zu erhalten.
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