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ASUSTOR AS-204TE im Test

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Seite 2: Produktdesign und Features

Auf dieser Seite werden wir uns das AS-204TE einmal genauer anschauen und festhalten, welche Anschlussmöglichkeiten das Gerät besitzt, wie es optisch designt wurde und vor allem, wie die Laufwerke befestigt werden.

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Die Frontansicht des AS-204TE.

Fast schon ASUSTOR-typisch befindet sich der Power-Schalter auf der linken Seite, der zusätzlich blau leuchtet. Direkt eine Etage tiefer wurde die HDD-Status-LED untergebracht. Wird das Gerät eingeschaltet, blinkt diese LED in grün. Sind die Laufwerke nach etwa einer Minute vollständig initialisiert, ändert sich das Blinken in ein dauerhaftes Leuchten. Ab dann ist das Gerät vollständig einsatzbereit. Ebenso wird der LAN-Status mit einer eigenständigen LED angezeigt. Ganz unten hält sich dann auch noch ein USB-3.0-Anschluss bereit, an dem beispielsweise ein USB-Stick angeschlossen werden kann, um mal eben schnell Daten hin und her schieben zu können. Rechts sind dann schließlich noch die vier Drive Bays. Wie sie aus dem Gehäuse genommen und wie die Laufwerke fixiert werden, schauen wir uns weiter unten auf dieser Seite an.

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Die Rückseite vom AS-204TE.

Drehen wir das NAS-Gerät einmal um 180 Grad, sodass wir freien Blick auf die Rückseite mit den Anschlüssen haben. Neben dem Stromanschluss kann sich der Interessent auf einen weiteren USB-3.0-Anschluss, dazu noch zwei langsamere USB-2.0-Schnittstellen freuen. Ergänzend dazu ist sogar ein HDMI-Grafikausgang in der Revision 1.4a und eine 3,5-mm-Klinke mit dabei. Und fehlen darf natürlich der Gigabit-LAN-Port für die notwendige Netzwerkanbindung keinesfalls, der sich hier auf dem Bild links neben den beiden USB-2.0-Buchsen befindet. Unübersehbar ist zusätzlich der 120-mm-Lüfter, der die Abwärme aus dem Gehäuse zieht.

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Die Laufwerkseinschübe lassen sich kinderleicht entriegeln und entnehmen.

ASUSTOR hat die Entnahme der Drive-Bays weiterhin sehr leicht gelöst. Zunächst einmal muss die Arretierung gelöst werden, indem jeweils unten links auf den Knopf gedrückt wird. Anschließend lassen sich die Einschübe sehr leicht aus dem Gerät entnehmen. Jeder Einschub verfügt netterweise über separate Status-LEDs für die Laufwerke.

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Der Laufwerksrahmen im Detail.

Denkbar einfach gestaltet sich die Fixierung der Laufwerke. Werden wie bei uns 3,5-Zoll-Festplatten eingesetzt, wird die HDD einfach in den Rahmen gelegt und mit den mitgelieferten Schrauben festgehalten. Gut zu erkennen ist auch die Montagemöglichkeit von 2,5-Zoll-Laufwerken, wodurch also auch problemlos handelsübliche SSDs verbaut werden können.

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Durch die Verschraubung wird das Laufwerk festgehalten.

Und so sieht das Ganze dann aus, wenn die Festplatte verschraubt wurde. Um das Ein- und Ausbauen zu beschleunigen, haben wir jedoch lediglich diagonal betrachtet auf jeder Seite nur eine Schraube gesetzt. Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann aber auch vier Schrauben verwenden.

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Sämtliche Laufwerke werden hinterher einfach in den Einschub eingeschoben.

Alle Schrauben zur Fixierung der Laufwerke werden natürlich mitgeliefert, jeweils 16 Schrauben für 3,5-Zoll- und 2,5-Zoll-Laufwerke. Ist dies erledigt, wird das Laufwerk lediglich in die Drive-Bay geschoben. Anschließend die Arretierung einrasten lassen und fertig ist die Installation des Laufwerks bzw. der Laufwerke.

Vor allem an der Front wurde hauptsächlich hochwertiger Kunststoff verwendet. Ab der Seitenwand bis hin zur Rückseite sowie innen wurde dagegen auf stabileres Aluminium gesetzt. Die Verarbeitung liegt auf einem sehr hohen Niveau. So gibt es keinerlei scharfe Kanten oder andere Unebenheiten.

ASUSTOR hat uns darüber hinaus noch mit der Fernbedienung versorgt, die die genaue Bezeichnung "AS-RC10" erhalten hat und über den ASUSTOR-Shop direkt 35 US-Dollar kostet. Bei uns in Deutschland ist sie allerdings schon ab etwa 20 Euro zu ergattern. Sie kann wunderbar zusammen mit der XBMC-Erweiterung verwendet werden, die über das Backend auf dem NAS installiert wird. Durch sie fällt die Navigation durch die zahlreichen Menüs wesentlich einfacher aus. Mit einem Gewicht von gerade einmal 46 Gramm mit den Abmessungen 113,4 mm x 45,2 mm x 26,7 mm liegt sie federleicht in der Hand. Sie ist mit folgenden ASUSTOR-NAS-Modellen kompatibel: AS-202TE, AS-204TE, AS-302T, AS-304T, AS-602T, AS-604T, AS-606T und AS-608T.

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Die ASUSTOR-Fernbedienung kann das Leben zumindest etwas erleichtern.

Und so sieht das gute Stück aus. Wie die NAS-Modelle selbst, ist die Fernbedienung also ebenfalls schwarz. Sie ist klein, handlich und ist aufgrund der geringen Anzahl an Tasten natürlich sehr übersichtlich. An ihr befindet sich oberhalb der vier Richtungs-Knöpfe und dem OK-Button der Power-Button, ein Home-Button und dazu der Settings-Button. Darunter existiert noch ein "Zurück"-Button sowie eine Taste für Pause und Play. Für die Inbetriebnahme werden zwei Mikro-Batterien des Typs AAA benötigt. Ebenfalls erforderlich ist die Installation der "Remote Center"-Applikation auf dem NAS sowie die Aktivierung des Medienmodus in den NAS-Einstellungen, damit die leichtere Bedienung überhaupt erst funktioniert.