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Test: WD My Cloud EX4

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Seite 4: Volumes, Freigaben und Benutzer

Nachdem das physische Subsystem durch Einrichtung des RAID abgeschlossen ist, steht der Speicherplatz in Form eines Volumes zur Verfügung. Wenn mehrere RAID-Setups (bspw. zwei HDDs in RAID1 und weitere zwei als RAID0) betrieben werden, sind diesen automatisch unterschiedliche Volumes zugeordnet. Darauf werden über den Menüpunkt „Freigaben“ im nächsten Schritt Freigabe-Ordner erstellt. Hierbei muss das Ziel-Volume ausgewählt werden, zwingend ist außerdem ein Name. Eine detaillierende Beschreibung sowie ein aktivierter Papierkorb sind optional. Abgesehen vom Ziel-Volume und Namen lassen sich alle anderen Parameter (Zugriffswege wie bspw. FTP, Media-Serving) nachträglich noch ändern.

Wird eine Freigabe als „Öffentlich“ eingerichtet, können darauf keinerlei individuelle Benutzerrechte vergeben werden, da alle Nutzer per Definition Zugriff haben. Ansonsten kommt bei sämtlichen Freigaben das bekannte Benutzergruppen-Zugriffskonzept zum Einsatz. Gruppen und Benutzer lassen sich unter dem Menüpunkt „Benutzer“ einrichten, wobei an der oberen Ecke ein kleiner Umschalter zwischen Benutzer bzw. Gruppen wechselt. Beiden kann bei der Erstanlage ein Speicherplatzkontingent zugewiesen werden. Neben des eigentlichen Benutzernamens können optional Vor- und Zuname sowie eine E-Mail-Adresse gespeichert werden.

Angeschlossene USB-Datenträger werden automatisch in ihren ursprünglichen Formatierung bzw. Ordnerstruktur eingebunden und stehen als Freigabe mit aktiviertem FTP/WebDAV- und NFS-Zugriff sowie Medien-Streaming zur Verfügung. Je nach angeschlossenem Datenträger gilt es nur sicherzustellen, dass dieser genügend Strom für seinen Betrieb erhält. In Falle der testweise angeschlossenen Constellation ES.3 musste die externe Stromversorgung des USB3-Adapters einspringen, während 2,5‘‘-HDDs in externen Wechselrahmen genauso wie USB-Sticks problemlos betrieben werden konnten. Bei der Erkennung der Devices als USB 2.0 bzw. USB 3.0 gab es ebenfalls keine Probleme. Der gemessenen USB-Performance widmen wir uns später im Benchmark-Bereich.