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Test: Synology DS213air - Kabel los

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Seite 3: Software

Das Alleinstellungsmerkmal der Synology-Geräte ist die installierte Software, der sogenannte Diskstation-Manager, auch DSM genannt. Aktuell ist der DSM in der Version 4.1 und der kann, wie wir schon mehrmals in Tests feststellten, eine ganze Menge. Angefangen beim Webinterface, das sich wie ein "normales" Betriebssystem bedient, über eine ganze Reihe von Multimediafunktionen wie zum Beispiel einem DLNA-Server oder der sogenanten Music Station, die Musik an Computer und Smartphones streamen kann. Außerdem ist der DSM über das Paket-Zentrum (neudeutsch auch gern "Appstore") erweiterbar.

Webinterface der Diskstaion
Webinterface der Diskstaion

Zusätzlich zum "normalgroßen" Funktionsumfang kann die DS213air aber sogar noch mehr, denn über das integrierte W-Lan-Modul kann die Diskstation jetzt zum Beispiel auch als Router agieren. Zur Verfügung stehen drei Modi: Als erstes kann die Diskstation, wie bereits erwähnt, als Router agieren, kann also an ein Modem angeschlossen werden und Internet über W-Lan verteilen. Wer schon einen Router, aber kein W-Lan hat, kann die Diskstation als Access Point nutzen und darüber zum Beispiel Smartphones mit Internet versorgen. Im dritten Modus kann sich die Diskstation über W-Lan mit einem bestehenden W-Lan-Netzwerk verbinden, wir verwenden für unseren Test diesen Modus, wie er vermutlich auch bei den meisten Anwendern genutzt werden wird.

RT-AC66U von ASUS
Im Testszenario läuft ein RT-AC66U von ASUS als Router.

Mit dem Router-Modus könnte sich die DS213air zu einer echten Alternative zu Apples AirPort Extreme entwickeln, bleibt nur ein Problem: Der LAN-Port muss mit dem Modem belegt werden, das heißt, weitere Netzwerkgeräte können dann nur noch über W-Lan eingebunden werden. Für alle, die ohnehin nur noch Laptops und Smartphones haben, vielleicht eine Alternative - zwei LAN-Ports wären hier natürlich noch besser gewesen. Die Diskstation kostet zwar mehr als eine Airport Extreme, bietet dafür aber auch sehr viele Funktionen, wie die bereits angesprochenen Multimedia-Features oder diverse Dateidienste. Apples Timemachine unterstützt die Diskstation übrigens auch vollständig.

Über das Paket-Zentrum bietet Synology an, die Diskstation in verschiedene Richtungen zu erweitern. Synology selbst bietet 15 Pakete an, unter anderem auch einen VPN-Server für gesicherte Verbindungen oder auch die Cloud-Station, die die Inhalte der Diskstation dropbox-artig verfügbar macht. Außerdem gibt es Pakete von Drittanbietern, aktuell 27 an der Zahl, die diverse Funktionen zum Beispiel verschiedene Content-Management-Systeme bieten.

Aber wie schlägt sich die Hardware Hardware? Am interessantesten ist hierbei natürlich, wie schnell das W-Lan im Alltagseinsatz ist. Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick ins Innere der DS213air und gucken mal, was drin steckt.