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Kurztest: Synology DX213 - NAS erweitert

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Seite 4: Fazit

dx213
Synology DX213

Die DX213 ist als Erweiterung einer bestehenden Diskstation sehr praktisch. Im Idealfall hat man als Hostgerät eines der sieben Geräte, die die Erweiterung des bestehenden, internen Volumens beherrschen, sonst kann man nur ein weiteres, neues Volumen  erstellen - wir testeten letzteren Fall. Als Backup-Volumen des Hosts oder als Zweitvolumen für andere Inhalte macht sich die DX213 sehr gut. Der Preis von etwa 140 Euro ist in Ordnung, vor allem wenn man bedenkt, dass die Festplatten im Gerät selbst in unserem Fall sogar mehr kosteten (gut 200 Euro).

Auf der Leistungsseite konnte das Gerät auch überzeugen, das SATA-2-Interface begrenzt die Leistung der von uns eingesetzten Festplatten nicht. Auch die Optik passt gut in die Serie und hören kann man vom Gerät fast nichts. Allerdings hätten wir uns ein Hot-Swap-Gehäuse gewünscht, in dem man die Festplatten im laufenden Betrieb austauschen kann - bei der großen Schwester, der DX513 ist das bereits Standard.

Positive Aspekte des Synology DX213

  • Trotz SATA-2 ausreichend leistungsfähig
  • angenehm leise und kühl
  • schickes Design

Negative Aspekte des Synology DX213

  • kein Hot-Swap
  • Festplatten werden nicht entkoppelt

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 28.08.2010
Near Hamburg
Stabsgefreiter
Beiträge: 260
Schick, gefällt mir.

Wie viele Erweiterungen kann man den anschließen ?
#2
Registriert seit: 01.08.2001
Gummersbach
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 502
Eine kleine Anmerkung: Achtet bei den Charts doch ein wenig auf die Skalierung der Achsen. Wenn ich gleich das erste bei den Benchmarks sehe... Sieht nach Welten aus, sind aber bloß 2 MB/s Unterschieden. ;-)
#3
Registriert seit: 11.07.2005

Hauptgefreiter
Beiträge: 152
Finde ich prinzipiell gut und sinnvoll, wenn auch nur für 1- oder 2-Bay NAS. Wenn es irgendwie hostpowered möglich wäre, natürlich ideal - erspart man sich ein Netzteil. Aber vielleicht kommt sowas ja noch.
Verstehe nur nicht, warum gerade die DS412+ keine Volumenerweiterung zulässt? Ist ein x86 Intel NAS wie alle auf der linken Seite der Tabelle, kann aber nur ein separates Volume erzeugen? Liegt das an der Einstufung als Consumer NAS?
#4
Registriert seit: 18.06.2001
Hessen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1421
Als Volumeerweiterung echt interessant - für die Consumer NAS aber bloss ein ziemlich teures eSATA Gehäuse...
#5
Registriert seit: 25.05.2012

Gefreiter
Beiträge: 54
140€ für ein simples eSATA-Gehäuse...man, man, man.
Kommt man da nicht echt besser weg, wenn man sich einen NAS selbst baut? Da kann man 10 HDDs reinschieben und wenn ich mal so grob durchrechne komme ich ohne HDDs auf um die 160€ für eine "light" Version (d.h. nur das Nötigste).
Einziger Nachteil hier wohl, dass das Gehäuse dann etwas größer ist und man auf Software wie FreeNAS angewiesen ist.

Meinungen dazu?

Beste Grüße
Beryus
#6
Registriert seit: 10.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1107
Das Fazit weist nicht gut auf die Tatsachen hin:
Wenn man das Gerät nicht als Volumenerweiterung nutzen kann oder will bleibt nur noch der minimale Vorteil der Einrichtung über DSM und die Optik.
Da ist zwar ein Portmultiplier drin, aber das Preis ist trotzdem hoch... wobei ich grad sehe, dass Markenprodukte in diesem Bereich liegen.
#7
Registriert seit: 22.09.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1478
FUnktioniert das an sich auch mit NAS Systemen von anderen Herstellern?
#8
Registriert seit: 10.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1107
ich weiß nicht, wie es bei anderen ist.
bei synology hab ich eine stino externe platte dran, sie sich beim hochfahren immer in einen internen freigegebenen ordner mountet.
das echte erweitern eines internen volumes ist natürlich eine ganz andere geschichte.
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