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Test: Synology DS413 - ARM-NAS für vier HDDs

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Seite 6: Fazit

Mit der DS413 ist Synology ein gutes Update der 4-Slot-Serie gelungen. Auf der Haben-Seite steht vor allem das Webinterface, das seinesgleichen sucht, die gute Performance mit lesend gut 100 MB/s via Samba und die gute Verarbeitung. Auch der Energieverbrauch konnte im Vergleich zum letzten Modell wieder etwas gesenkt werden, was vor allem im 24/7-Betrieb enorme Vorteile hat. Bei der Optik kann Synology trotz des Einsatzes von sehr viel Kunststoff punkten, bei der erzeugten Geräuschkulisse müssen aber Abstriche gemacht werden, denn die Lüfter im Gehäuse sind zwar leise, aber die Festplatten sind leider nicht effektiv gedämmt und verursachen so schon deutlich hörbare Geräusche.

Im Endeffekt muss man entscheiden, ob man die vielen Features wirklich braucht. Wer mit dem Fernseher zu Hause und mit Smartphone und Browser von überall aus auf seine Inhalte zugreifen will und im Idealfall auch mit den vielen anderen Features etwas anfangen kann, der kann ruhigen Gewissens zur DS413 greifen - es lohnt sich in jedem Fall. Das Gerät ist nebenbei immerhin etwa 100 Euro günstiger als die ebenfalls von uns getestete DS412+, die dann nochmal etwas mehr Leistung hat. Als einfaches Datengrab für das Netzwerk ist Synologys Diskstation aber sicherlich überdimensioniert und damit dann die falsche Wahl. Die Option mit vier Festplatten im RAID 5 ganze 12 TB Daten bereitstellen zu können qualifiziert das NAS natürlich auch für den Einsatz in kleinen Unternehmen - Leistung ist dafür ausreichend vorhanden.

Lieferumfang
Synologys DS413 mit Zubehör

Anwender, die die vielen Features nutzen können und auch wollen, gleichzeitig aber auch wirklich viel Speicherplatz brauchen, erhalten mit der DS413 ein wirklich gutes Gerät, was seinesgleichen sucht und sein Geld auch wirklich wert ist. Aus diesem Grund verleihen wir der DS413 von Synology den Preis-Leistungs-Award.

Lieferumfang
    Positive Aspekte des Synology DS413
  • hohe Übertragungsraten
  • hochwerige Verarbeitung
  • niedriger Energieverbrauch

Negative Aspekte des Synology DS413

  • Festplattengeräusche werden nicht gedämmt
  • Videostation hat noch Kinderkrankheiten

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Kommentare (29)

#20
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Registriert seit: 23.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2776
Sau toller Test, danke!

Habe aber ebenfalls eine kurze Frage,
Hier wurde berichtet das man via eines TV-Sticks Filme aufzeichnen kann.
Muss ich den Stick dann an einen im Netzwerk befindlichen Pc stecken, oder direkt an dei NAS (was super genial wäre)?

Danke für Antworten! =)
#21
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Der Stick muss direkt ans NAS gesteckt werden. Wichtig ist halt, einen kompatiblen Stick zu verwenden :)
#22
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Registriert seit: 23.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2776
Danke für diene Antowrt,
ja das hab ich gelesen das er kompatibel sein muss, aber wie gesagt wird, wird die Liste stetig erneuert.
Aber das ist ja mal extrem genial wenn man da direkt Filme aufnehmen kann und später evtl sogar in HD Qualität. =)
Ich glaube sowas muss ich mir mal zulegen!
#23
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Registriert seit: 23.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2776
Danke
#24
Registriert seit: 28.03.2013

Matrose
Beiträge: 1
Zitat GrooveXT;19721778
Ähm...der MPC8544E CPU basiert auf der PowerPC Archtiektur, es ist kein ARM-Prozessor. Wieso fällt das keinem hier auf?
Für nen DualCore ARM mit 1 Ghz wäre das eine phänomenale Leistung, da das NAS teilweise einen Atom mit 2,13 Ghz überholt.
Irgendwie hätte ich von einer Technikseite mehr erwartet.


Kleiner Reminder an die Redaktion, da es immer noch nicht geändert wurde. GrooveXt hat wirklich recht. Es ist ein PowerPC und KEIN ARM!

Das macht sich besonders in Eurer Überschrift nicht sonderlich gut.

Grüße
#25
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Registriert seit: 09.12.2004
127.0.0.1
Vizeadmiral
Beiträge: 7390
Habe mir nach Verkauf meiner beiden DS210j und DS211j das Teil auch kürzlich angeschafft. Installiert sind nun 4x3TB WD RED Platten im SHR, ergibt im Raid 5 ca. 9TB. Die 413 hat übrigens wie schon angedeutet einen "Freescale P1022" DualCore CPU (2x 1.067 GHz), nebst Gleitkommaeinheit und Verschlüsselungsmodul. Mal sehen wie sich das Gerät schlägt im Vergleich zu meiner vorherigen Konfiguration. Momentan etwas träge, das Raid 5 wird noch aufgebaut (Prüfsummenbildung), aber dennoch normal erreichbar, klasse.
#26
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4870
hey alfamat, wie schlägt sich das nas inzwischen?
#27
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Vizeadmiral
Beiträge: 7390
Tut seinen Dienst und ein Aufstieg zur vorherigen Konfiguration ist deutlich spürbar. Dazu kam auch eine DX213 Erweiterungseinheit samt 2x2TB als Raid1 als Backuplösung dazu. Ich musste leider ein Ticket beim Support aufmachen, denn der Datentransfer direkt auf die DX213 von einem Client aus, ist nach dem 1. DeepSleep nach Neustart immer etwas instabil. Wenn das aufgetreten ist, hilft nur noch ein Neustart (bis zum nächsten eingestellten DeepSleep) oder eben gleich den DeepSleep ganz deaktivieren und nur HDD-Standby zu nutzen, dann rennt das Ding immer perfekt. Wird hoffentlich per Patch behoben...da bleibe ich dran. Wenn Du aber auf eSATA (und damit auf eine mögliche DX-Einheit) und einen DeepSleep-Mode verzichten kannst, kann man sich seit dieser Woche auch eine DS414 ansehen.
#28
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4870
jo, bräuchte esata nicht wirklich. deep sleep auch nicht. :)
habe es auch nicht eilig, könnte auf die neue warten.
#29
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Vizeadmiral
Beiträge: 7390
Das mit eSATA dachte ich früher auch, dann kam die DX :-) Da ich keine USB-3.0 Geräte besitze, kam mir das gerade recht. Die DX ist ja nicht nur ein einfaches eSATA-Gehäuse, die bindet sich komplett ins System ein, was mit USB-Geräten nur teilweise möglich ist. Und per eSATA fast genauso schnell wie auf die internen Platten der DS. Der DeepSleep ist eh nur ein Gimmick, wenn er denn mal wie vorgesehen funktioniert. Wenn man die DS so richtig ausnutzt (nicht nur als Mediaserver / Audiostation z.Bsp.) kommt sie eh nicht mehr dazu. Allenfalls die Platten fahren dann runter wie bei allen anderen Diskstations auch, die keinen DeepSleep unterstützen. Die neue 14er Serie ist bereits seit dieser Woche im Handel...
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