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Test: Thecus TopTower N6850

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Seite 6: Fazit

Lieferumfang
Thecus Toptower N6850

Der TopTower N6850 spielt in der Oberklasse - der Enterpriseklassse. Die verbaute Hardware ist enorm leistungsfähig und ganz nebenbei sogar noch aufrüstbar. Die Verarbeitungsqualität ist auf einem enorm hohen Level, gleichzeitig ist aber auch das Design nicht zu kurz gekommen, auch wenn das für diesen Anwendungsbereich meist zweitrangig ist. Der Energieverbrauch ist allemal angemessen. Zwar ist das Gerät nicht das Strom sparendste, allerdings brauchen bis zu sechs Festplatten und entsprechend potente Hardware nunmal sehr viel Energie.

Auch das Webinterface kann sich sehen lassen. Das ist vielleicht nicht so auf Multimedia getrimmt wie die Konkurrenz, allerdings ungemein detailreich und tief gehend. Auch die verfügbaren Anschlüsse können sich sehen lassen, viermal USB 2.0, viermal USB 3.0 und dazu noch eSATA - mehr geht kaum. Eine Lüftersteuerung zur Eindämmung der Lautstärke wäre allerdings schön gewesen. Wo doch das Gerät so schick aussieht, könnte man es doch auch an einem Ort aufstellen, wo man davon auch etwas sehen kann. Bei der jetzigen Lautstärke wird das N6850 vermutlich irgendwo im Keller oder in der Abstellkammer landen. Der lokale Zugriff via HDMI ist eine gute Idee - ist allerdings auch noch ausbaufähig. Mehr Software bzw. mehr Funktionen könnten hier noch Wunder bewirken.

Insgesamt ist der Toptower N6850 aber ein außerordentlich gutes Gerät. Die Hardware ist potent und braucht keine Unmengen an Energie. Die Leistung bei Dateitransfers kann ebenso wie das Webinterface überzeugen. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet, solide, schick und außerdem sehr gut aufrüstbar. Ein Schnäppchen ist das Gerät mit einem Preis von rund 1000 Euro auf den ersten Blick natürlich nicht - angesichts der Hardware und dadurch gegebenen Leistung ist der Preis aber angemessen. Aus diesem Grund verleihen wir dem Toptower N6850 von Thecus den Excellent Hardware Award.

excellent hardware award

Positive Aspekte des Thecus TopTower N6850

  • hervorragende Geschwindigkeit
  • robustes und gleichzeitig schickes Design
  • Anschlussvielfalt
  • gute Aufrüstmöglichkeiten
  • lokaler Zugriff möglich

Negative Aspekte des Thecus TopTower N6850

  • Lautstärke
  • Energieverbrauch

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Vielen Dank für den ausführlichen Test an das HardwareLUXX Team bzw. Andreas Gutsmann
#2
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Registriert seit: 07.10.2003

Stabsgefreiter
Beiträge: 267
Danke für den Test. Ich frage mich, ob... wenn man die Zeit hat, das Geld lieber in einen zusammengebauten Server steckt und ein Debian drauf installiert. Was meint ihr?
#3
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Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Oberbootsmann
Beiträge: 1008
@evilass: machen kann man fast alles selbst. Aber: wenn ich mir die Zeit freihalten kann, weil ich ein schon fertig konfiguriertes System kaufen kann, was dann genau die Funktionen erfüllt die ich habe will, dann tue ich das. Ich habe lieber die Zeit dann für andere Dinge frei als an noch mehr Baustellen fummeln zu müssen.
#4
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Registriert seit: 25.05.2011
Lippe
Oberbootsmann
Beiträge: 779
Ich denke, der große Vorteil an fertig konfigurierten Systemen ist, dass der Energieverbrauch teilweise deutlich niedriger ist, als bei selbst gebauten Systemen.
#5
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Registriert seit: 07.12.2005
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2366
Netter Test, ABER
"Während man bei der Konkurrenz einfach ein Volumen erstellt, kann man Thecus angeben, welches Dateisystem man gern hätte (ext3, ext4 oder xfs) oder auf welchem RAID-Verbund man es erstellen möchte."
Sorry, das kann jedes andere NAS in dieser Preislage auch und zeigt kein bisschen, dass es sich mehr an den Professionellen Bereich anlehnt.
#6
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Es geht im Allgemeinen darum, das das Webinterface meist sehr viel mehr Optionen bietet als Andere. Statt "Volumen einfach erstellen" gibt Thecus halt allerhand Möglichkeiten, wie genau das denn von statten gehen soll. Und das ist nicht nur beim erstellen von Volumen, sondern auch in anderen Bereichen so. Ich hielt es einfach für ein gutes Beispiel :-)
#7
Registriert seit: 19.04.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2302
Der Preis ist heftig und das ohne HDDs... ~ 100 MB/s Schreibrate schafft man auch mit einem günstigen HP N36(N40LL und ist selbst mit z.B. 4 2 TB HDDs weit günstiger. Klar der N36L/N40L hat kein USB 3.0 (könnte man nachrüsten) und hat nur für 5 HDDs Platz, der CPU ist schwächer und man hat nur einen Gigabit LAN Port (gut könnte man auch nachrüsten) und man muss das OS usw. alles selbst einrichten etc. pp, aber aus Preis/Leistungsicht würde würde das NAS bei mir voll durchfallen. Aber deinen Test hast du sehr gut gemacht, Lob dafür :)
#8
customavatars/avatar132811_1.gif
Registriert seit: 09.04.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 437
Hallo,

der Preis ist so heftig, weil es ein Paket ist und Thecus sicher auch Wartungsverträge dafür anbietet. Wenn es nur ein NAS sein soll für privat, ist für sehr sehr deutlich weniger Geld sogar 8-Slots problemlos realisierbar (und ich behaupte mal leiser):

8-Slot Gigabit DIY NAS | Geizhals.at EU

Grüße
#9
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Die 100MB/s waren sicher durch ein die Nutzung von nur einem 1GbE Port limitiert. Das macht aber die Vergleichbarkeit im Testumfeld auch besser. Die mögliche Leistung mit entsprechender Nutzung der (optionalen) Schnittstellen ist deutlich höher. Bei einem N7700ProV2 kommt man bei RAID5 und über 10GbE auf rund 300MB/s, die TopTower können aber durchaus noch mehr.
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