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Test: Thecus TopTower N6850

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Seite 4: Hardware

Lieferumfang
Innenleben des Toptower

In puncto Hardware kann der N6850 natürlich voll und ganz punkten. Im NAS-Bereich setzen die Hersteller meist auf günstige und energieeffiziente Atom-Prozessoren von Intel, aber deren Leistung ist relativ begrenzt. Thecus ging hier sozusagen eine Stufe höher und wählte einen Pentium G620, was im Wesentlichen einem etwas abgespeckten i3-Prozessor entspricht. 2,6 GHz und 3 MB Cache bieten aber jede Menge Leistung, die zwei GB DDR3-RAM tun dabei ihr Übriges.

Die sechs Festplatten lassen diverse Möglichkeiten der RAID-Konfiguration offen. So kann man, wie wir im Test, einen einzigen RAID-5-Verbund aus 6 Festplatten, oder auch mehrere RAID-0-, RAID-1- oder RAID-10-Verbände gleichzeitig laufen lassen. RAID-6 und JBOD (alle Festplatten werden zu einem großen Volumen verbunden) sind ebenfalls möglich.

Auch die Anschlussmöglichkeiten können sich sehen lassen. Ganze acht USB-Ports hatten wir bisher noch an keinem NAS. Vier davon unterstützen sogar USB 3.0. Es gibt jeweils vier Ports vorne und hinten, zwei Ports pro Seite können USB 3.0, die anderen 2.0. Aber damit nicht genug: Wie schon angesprochen, gibt es auch HDMI + analoge Tonausgänge sowie eSATA, um auch externe Festplatten direkt und ohne Umwege anschließen zu können.

Aber auch um die Aufrüstbarkeit hat Thecus sich gekümmert. So kann man zum Beispiel ein Slimline-Blu-ray-Laufwerk einbauen und Back-ups direkt auf Blu-ray brennen. Reichen die beiden Intel-Gigabit-Ports (Intel 82574L) nicht aus, kann über PCI-Express eine weitere Netzwerkkarte, zum Beispiel mit 10 GBit-Ethernet nachgerüstet werden. Auf dem Board findet sich auch ein miniPCI-Slot, allerdings verschweigt Thecus, was genau man daran anschließen könnte. Insgesamt wirkt die komplette Hardware sehr durchdacht - es passt alles zusammen. Wie sich die Hardware nun leistungstechnisch schlägt, klären wir in den Benchmarks auf der nächsten Seite.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Vielen Dank für den ausführlichen Test an das HardwareLUXX Team bzw. Andreas Gutsmann
#2
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Registriert seit: 07.10.2003

Stabsgefreiter
Beiträge: 267
Danke für den Test. Ich frage mich, ob... wenn man die Zeit hat, das Geld lieber in einen zusammengebauten Server steckt und ein Debian drauf installiert. Was meint ihr?
#3
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Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Oberbootsmann
Beiträge: 1008
@evilass: machen kann man fast alles selbst. Aber: wenn ich mir die Zeit freihalten kann, weil ich ein schon fertig konfiguriertes System kaufen kann, was dann genau die Funktionen erfüllt die ich habe will, dann tue ich das. Ich habe lieber die Zeit dann für andere Dinge frei als an noch mehr Baustellen fummeln zu müssen.
#4
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Registriert seit: 25.05.2011
Lippe
Oberbootsmann
Beiträge: 779
Ich denke, der große Vorteil an fertig konfigurierten Systemen ist, dass der Energieverbrauch teilweise deutlich niedriger ist, als bei selbst gebauten Systemen.
#5
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Registriert seit: 07.12.2005
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2366
Netter Test, ABER
"Während man bei der Konkurrenz einfach ein Volumen erstellt, kann man Thecus angeben, welches Dateisystem man gern hätte (ext3, ext4 oder xfs) oder auf welchem RAID-Verbund man es erstellen möchte."
Sorry, das kann jedes andere NAS in dieser Preislage auch und zeigt kein bisschen, dass es sich mehr an den Professionellen Bereich anlehnt.
#6
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Es geht im Allgemeinen darum, das das Webinterface meist sehr viel mehr Optionen bietet als Andere. Statt "Volumen einfach erstellen" gibt Thecus halt allerhand Möglichkeiten, wie genau das denn von statten gehen soll. Und das ist nicht nur beim erstellen von Volumen, sondern auch in anderen Bereichen so. Ich hielt es einfach für ein gutes Beispiel :-)
#7
Registriert seit: 19.04.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2300
Der Preis ist heftig und das ohne HDDs... ~ 100 MB/s Schreibrate schafft man auch mit einem günstigen HP N36(N40LL und ist selbst mit z.B. 4 2 TB HDDs weit günstiger. Klar der N36L/N40L hat kein USB 3.0 (könnte man nachrüsten) und hat nur für 5 HDDs Platz, der CPU ist schwächer und man hat nur einen Gigabit LAN Port (gut könnte man auch nachrüsten) und man muss das OS usw. alles selbst einrichten etc. pp, aber aus Preis/Leistungsicht würde würde das NAS bei mir voll durchfallen. Aber deinen Test hast du sehr gut gemacht, Lob dafür :)
#8
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Registriert seit: 09.04.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 437
Hallo,

der Preis ist so heftig, weil es ein Paket ist und Thecus sicher auch Wartungsverträge dafür anbietet. Wenn es nur ein NAS sein soll für privat, ist für sehr sehr deutlich weniger Geld sogar 8-Slots problemlos realisierbar (und ich behaupte mal leiser):

8-Slot Gigabit DIY NAS | Geizhals.at EU

Grüße
#9
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Die 100MB/s waren sicher durch ein die Nutzung von nur einem 1GbE Port limitiert. Das macht aber die Vergleichbarkeit im Testumfeld auch besser. Die mögliche Leistung mit entsprechender Nutzung der (optionalen) Schnittstellen ist deutlich höher. Bei einem N7700ProV2 kommt man bei RAID5 und über 10GbE auf rund 300MB/s, die TopTower können aber durchaus noch mehr.
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