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Test: Thecus TopTower N6850

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Seite 2: Optik und Geräuschkulisse

Lieferumfang
Thecus Toptower N6850

Der N6850 ist schlicht und elegant. Das Gehäuse ist aus solidem schwarzen Metall und bringt dadurch ein stattliches Gewicht mit. Die Front ist ein Mix aus schwarzem und silbernem Aluminium - sehr schick. Aus Kunststoff ist lediglich die Abdeckung für das Display mit berührungssensitiven Tasten. Insgesamt würde das Gerät vermutlich in keinem Wohnzimmer negativ auffallen.

Und dann schaltet man das Gerät ein, übrigens auch mit einer berührungssensitiven Taste. Denkt man anfangs noch der Lüfter würde nur beim Hochfahren so laut sein und bestimmt irgendwann leiser werden, wird man enttäuscht - das bleibt so. Eine Lüftersteuerung würde hier vermutlich Wunder bewirken - kühl bliebe das System auch mit geringeren Lüfterdrehzahlen. Da der TopTower N6850 allerdings für den Business-Einsatz vorgesehen ist und in einer solchen Umgebung wohl meist in separaten Räumen steht, kann hier mit gutem Gewissen ein Auge zugedrückt werden.

Das Display hatten wir bei Thecus' letzten Geräten immer beanstandet - zu klein, zu dunkel, zu schlecht lesbar. Hier hat Thecus seine Hausaufgaben gemacht und verbaut diesemal ein helles OLED-Display, von dem man alle Informationen sehr gut und aus nahezu jedem Blickwinkel ablesen kann. Auch die Touch-Tasten reagieren sehr gut - nicht mal Fingerabdrücke bleiben sichtbar.

Der Energieverbrauch spielt mittlerweile eine sehr große Rolle. Vor allem bei Systemen, die dauerhaft oder nahezu dauerhaft laufen, sollte der Energieverbrauch stimmen. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir den Energieverbrauch der Platten vom System getrennt, so lassen sich auch Systeme mit verschiedener Plattenanzahl vergleichen.

Energieverbrauch unter Last
  System Festplatten Gesamt
QNAP TS219pII 12 10 22
iomega ix2-200 8 10 18
Synology DS411+II 30 20 50
WD My Book Live 6 4 10
Seagate GoFlex Home 4 4 8
Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus 16 10 26
Synology DS212+ 12 10 22
ZyXEL NSA325 7 10 17
Thecus TopTower N6850 37 30 67

Alle Angaben in Watt

Alle Geräte verfügen über einen Energiesparmodus, in dem Festplatten abgeschaltet werden. Meist wird auch noch die Prozessorleistung heruntergefahren, was zu einem sehr niedrigen Energieverbrauch führt. Im direkten Vergleich mit vielen kleiner dimensionierten NAS-Systemen fällt das N6850 mit einem deutlich höheren Verbrauch auf - allerdings kommt hier auch vollwertige Desktop-Hardware mit der entsprechenden Leistung zum Einsatz.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Vielen Dank für den ausführlichen Test an das HardwareLUXX Team bzw. Andreas Gutsmann
#2
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Registriert seit: 07.10.2003

Stabsgefreiter
Beiträge: 267
Danke für den Test. Ich frage mich, ob... wenn man die Zeit hat, das Geld lieber in einen zusammengebauten Server steckt und ein Debian drauf installiert. Was meint ihr?
#3
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Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Oberbootsmann
Beiträge: 1009
@evilass: machen kann man fast alles selbst. Aber: wenn ich mir die Zeit freihalten kann, weil ich ein schon fertig konfiguriertes System kaufen kann, was dann genau die Funktionen erfüllt die ich habe will, dann tue ich das. Ich habe lieber die Zeit dann für andere Dinge frei als an noch mehr Baustellen fummeln zu müssen.
#4
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Registriert seit: 25.05.2011
Lippe
Oberbootsmann
Beiträge: 779
Ich denke, der große Vorteil an fertig konfigurierten Systemen ist, dass der Energieverbrauch teilweise deutlich niedriger ist, als bei selbst gebauten Systemen.
#5
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Registriert seit: 07.12.2005
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2366
Netter Test, ABER
"Während man bei der Konkurrenz einfach ein Volumen erstellt, kann man Thecus angeben, welches Dateisystem man gern hätte (ext3, ext4 oder xfs) oder auf welchem RAID-Verbund man es erstellen möchte."
Sorry, das kann jedes andere NAS in dieser Preislage auch und zeigt kein bisschen, dass es sich mehr an den Professionellen Bereich anlehnt.
#6
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Es geht im Allgemeinen darum, das das Webinterface meist sehr viel mehr Optionen bietet als Andere. Statt "Volumen einfach erstellen" gibt Thecus halt allerhand Möglichkeiten, wie genau das denn von statten gehen soll. Und das ist nicht nur beim erstellen von Volumen, sondern auch in anderen Bereichen so. Ich hielt es einfach für ein gutes Beispiel :-)
#7
Registriert seit: 19.04.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2303
Der Preis ist heftig und das ohne HDDs... ~ 100 MB/s Schreibrate schafft man auch mit einem günstigen HP N36(N40LL und ist selbst mit z.B. 4 2 TB HDDs weit günstiger. Klar der N36L/N40L hat kein USB 3.0 (könnte man nachrüsten) und hat nur für 5 HDDs Platz, der CPU ist schwächer und man hat nur einen Gigabit LAN Port (gut könnte man auch nachrüsten) und man muss das OS usw. alles selbst einrichten etc. pp, aber aus Preis/Leistungsicht würde würde das NAS bei mir voll durchfallen. Aber deinen Test hast du sehr gut gemacht, Lob dafür :)
#8
customavatars/avatar132811_1.gif
Registriert seit: 09.04.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 437
Hallo,

der Preis ist so heftig, weil es ein Paket ist und Thecus sicher auch Wartungsverträge dafür anbietet. Wenn es nur ein NAS sein soll für privat, ist für sehr sehr deutlich weniger Geld sogar 8-Slots problemlos realisierbar (und ich behaupte mal leiser):

8-Slot Gigabit DIY NAS | Geizhals.at EU

Grüße
#9
Registriert seit: 09.01.2012

Thecus Support
Beiträge: 1329
Die 100MB/s waren sicher durch ein die Nutzung von nur einem 1GbE Port limitiert. Das macht aber die Vergleichbarkeit im Testumfeld auch besser. Die mögliche Leistung mit entsprechender Nutzung der (optionalen) Schnittstellen ist deutlich höher. Bei einem N7700ProV2 kommt man bei RAID5 und über 10GbE auf rund 300MB/s, die TopTower können aber durchaus noch mehr.
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