> > > > Test: QNAP TS-219P II - Klein und schnell

Test: QNAP TS-219P II - Klein und schnell

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Hardware

Wie schon in der Übersicht am Anfang zu sehen setzt QNAP auf einen ARM-Prozessor von Marvell. Dieser ist mit 2 GHz getaktet (dem Maximaltakt für diese Chipserie), außerdem stehen ihm 512 MB DDR3-Ram zur Seite, die fest auf das Board aufgelötet sind.

DSC 8992

dtv

In unserem Test setzen wir zwei 1 TB-HDDs der Caviar Black-Serie von Western Digital ein. Die Platten laufen in einem RAID 1-Verbund, der den kompletten Inhalt der Platten spiegelt. Ein RAID 0 wäre ebenfalls möglich, ergibt in Bezug auf Datensicherheit aber keinen Sinn. Das Webinterface unterscheidet praktischerweise zwischen "realen Festplatten" und "logischen Datenträgern" Die Slots des Gehäuses sind Hot-Swap-fähig, defekte Platten können im Fall der Fälle also schnell und ohne Unterbrechung ausgetauscht werden. Über eSATA lassen sich zwei weitere Festplatten anschließen. Diese lassen sich aber leider nicht in ein bestehendes RAID integrieren - schade eigentlich.

otc

Externe Drucker und USVs können ohne Probleme über USB angeschlossen und im Fall von Druckern auch direkt freigegeben werden. Mit dem Front-USB-Port ist die sogenannte "One-Touch Kopie"-Funktion verbunden. Wird zum Beispiel ein USB-Stick angeschlossen, kann man entweder die Daten vom Stick auf einen bestimmten Ordner auf dem NAS kopieren oder einen bestimmten Ordner vom NAS auf den USB-Stick kopieren. Außerdem lässt sich auch auswählen, wie genau die Daten transferiert werden sollen. Im synchronisieren-Modus werden beide Ordner, wie der Name bereits vermuten lässt, synchronisiert. Im Kopieren-Modus wird der Inhalt des Zielverzeichnisses mit dem Inhalt des Quellverzeichnisses überschrieben und im "Verzeichnis hinzufügen"-Modus werden bei jedem Tastendruck ein neues Verzeichnis auf dem Zielgerät, in das dann die Daten der Quelle geschrieben werden.

DSC 8995

Im Normalfall braucht das NAS um die 20 Watt. Unter Last (Dateien schreiben, Raid synchronisieren) steigt der Energieverbrauch erfreulicherweise nicht. Wird im Webinterface eingestellt, dass die Festplatten nach einer gewissen Zeit heruntergefahren werden sollen, vermindert sich der Verbrauch unter fünf Watt - vorbildlich. Das "Aufwachen" aus dem Standby kostet außerdem nur einige Sekunden, so steht der permanenten Verfügbarkeit der Daten nichts mehr im Weg. Im ausgeschalteten Zustand braucht das NAS gemäß EU-Richtlinie weniger als ein Watt. Dank Wake-On-Lan kann das NAS auch schnell aus der Ferne gestartet werden. Beim Energieverbrauch kann das Gerät also definitiv punkten.

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar98019_1.gif
Registriert seit: 03.09.2008
Viernheim
Fregattenkapitän
Beiträge: 3046
Wie sieht es aus mit Verschlüsslung? Das ist doch normal das Thema der heutigen NAS...
Ein guter Pluspunkt ist, dass nun mehr Datendurchsatz übers Netzwerk möglich ist.
#2
customavatars/avatar52861_1.gif
Registriert seit: 03.12.2006
Mars
Leutnant zur See
Beiträge: 1190
Sehr schöner Test, vielen Dank! :) Der Standby Stromverbrauch mit ausgeschalteten Festplatten vom TS-419P II würde mich ja auch noch brennend interessieren. :>
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Synology DS216j im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216J_TEASER

Synology hat mit der DiskStation DS216j vor kurzem den Nachfolger der sehr erfolgreichen Einsteiger-NAS DS215j vorgestellt. Die DS216j ist ein kompaktes NAS-System für zwei Festplatten, welches dank aktuellem Betriebssystem DiskStation Manager 6.0 mit umfangreichen Funktionen aufwarten kann. Im... [mehr]

Synology DS216play im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216PLAY_TEASER

Die im letzten Jahr vorgestellte Synology Diskstation DS216play ist ein 2-Bay-NAS, welches besonders durch seine Transkodierungsfähigkeiten hervorstechen soll und somit auf den Multimedia-Bereich zielt. Das DS216play soll dank eines leistungsfähigen ARM-SoCs auch hochauflösende 4K-Videos... [mehr]

AVM FRITZ!Box 7580 mit MU-MIMO im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/FRITZBOX7580/FRITZBOX-7580-LOGO

Bereits seit Monaten rührt AVM fleißig die Werbetrommel für die FRITZ!Box 7580, die als vorläufiges High-End-Produkt aus Berlin schnelles WLAN mit den aktuellen DSL-Standards verbindet. MU-MIMO ist dabei das Stichwort und soll die WLAN-Leistung der FRITZ!Box wieder an die Spitze bringen. Das... [mehr]

Ausprobiert: Synology Diskstation Manager 6.0 Beta 2

Logo von SYNOLOGY

Der DiskStation Manager als Betriebssystem der NAS-Systeme von Synology ist sicher der entscheidene Faktor, warum Synology im NAS-Markt so erfolgreich ist. Das Userinterface, was mit seinem Desktop-Look einen einfachen Einstieg ermöglicht, bietet ebenso einen leichten Zugriff auf die Vielzahl an... [mehr]

Synology DS116 und DS916+: Neues Einsteiger- und High-End-NAS

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/SYNOLOGY

Synology hat am Donnerstag zwei neue NAS-Geräte vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die Synology DiskStation DS116 sich eher an preisbewusste und weniger anspruchsvolle Käufer richtet, ist die DiskStation DS916+ deutlich leistungsfähiger und natürlich teurer. Sie... [mehr]

Netgear AC1750 und Synology RT1900ac im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/SYNOLOGY-RT1900AC/SYNOLOGY-RT1900AC-LOGO

Von Jahr zu Jahr finden sich mehr WLAN-fähige Geräte in deutschen Haushalten. Deren immer größerer Bedarf an möglichst schneller WLAN-Versorgung bringt die von den Internetanbietern zur Verfügung gestellten Router schnell an ihre Grenzen - diese vertrauen zu einem Großteil auf die... [mehr]