> > > > Test: iomega ix2-200 - auf in die Cloud

Test: iomega ix2-200 - auf in die Cloud - Software

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Software

wi

Auch iomega setzt für die Administration auf ein Webinterface. Gibt man die IP-Adresse des NAS in den Browser ein, wird man zuerst von einer Bildergalerie bzw. dem Dateibrowser begrüßt. Im Auslieferungszustand kann jeder auf sämtliche Freigaben des NAS schreibend zugreifen - diesen Umstand sollte man nach der Einrichtung korrigieren, denn wer will schon, dass sämtliche Dateien für jedermann zugänglich sind?

admin

Nach der Authentifizierung erreicht man das das übersichtlich gestaltete Webinterface. Leider fühlt es sich etwas träge an, funktioniert aber sonst einwandfrei. Alle wichtigen Funktionen lassen sich schnell aufrufen und konfigurieren. Rechte können einfach über Benutzer und Gruppen verwaltet werden. Leider gibt es für den Cloud-Zugang noch mal andere Zugangsdaten.

Bevor man ans große Einrichten geht, sollte man die Firmware updaten. Auf unserem Gerät war standardmäßig die Version 3.0.9.37355 installiert und auch das Webinterface zeigte an, dass dies die aktuellste Fassung sei. Wer ein wenig auf der englischen Website sucht, wird aber eines Besseren belehrt. Auf der englischen Seite gibt es bereits die Version 3.1.14.955, welche zum Beispiel Support für die iPhone-App und Timemachine für OS X 10.7 mitbringt. Warum das multilinguale Update nicht auch auf der deutschen Seite erscheint bleibt unklar. Wir empfehlen jedem Nutzer den Einsatz der neueren Software.(http://iomega.com/support/ix2-200.html)

Das Kernfeature ist natürlich die Cloud-Funktion. Die Cloud lässt sich sehr einfach einrichten, in wenigen Schritten ist sie erstellt, danach können Benutzer via E-Mail eingeladen werden. Das Gerät kann sich übrigens auch gespeicherte Inhalte direkt zu Amazon S3-Cloud und MozyBackup verbinden, diese Dienste kosten aber zusätzlich Geld. Im Webinterface kann auch der sogenannte Remote-Zugriff eingerichtet werden. Allerdings greift iomega hier auf einen kostenpflichtigen dynDNS-Dienst (tzo DNS) zurück. Wer hier sparen will, legt lieber einen kostenlosen DynDNS-Account an und erstellt eine Port-Freigabe in seinem Router. Danach ist der Fernzugriff ebenfalls möglich - kostenfrei. Nachteil: Über die iOS-App kann von außen nicht zugegriffen werden.

win

Mit dem iomega Storage Manager (für Windows und Mac OS X) kann direkt auf die eigene Cloud zugegriffen werden. Nach erfolgreichem Verbinden werden alle Freigaben automatisch als Netzlaufwerk eingerichtet.

iphone

Wer ein iPhone sein eigen nennt kann mit der "Iomega Link"-App auf das Gerät zugreifen. Es lassen sich Daten sowohl hoch- als auch herunterladen, der Zugriff auf Freigaben ist ohne weiteres möglich. Hier hat iomega ganze Arbeit geleistet. Die App hat in unserem Fall sehr zuverlässig gearbeitet. Der Zugriff auf das NAS ist aber, sofern man auf den kostenpflichtigen DNS-Dienst verzeichtet, leider nur im lokalen Netzwerk möglich - schade eigentlich.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Synology DS216j im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216J_TEASER

Synology hat mit der DiskStation DS216j vor kurzem den Nachfolger der sehr erfolgreichen Einsteiger-NAS DS215j vorgestellt. Die DS216j ist ein kompaktes NAS-System für zwei Festplatten, welches dank aktuellem Betriebssystem DiskStation Manager 6.0 mit umfangreichen Funktionen aufwarten kann. Im... [mehr]

Synology DS216play im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216PLAY_TEASER

Die im letzten Jahr vorgestellte Synology Diskstation DS216play ist ein 2-Bay-NAS, welches besonders durch seine Transkodierungsfähigkeiten hervorstechen soll und somit auf den Multimedia-Bereich zielt. Das DS216play soll dank eines leistungsfähigen ARM-SoCs auch hochauflösende 4K-Videos... [mehr]

Ausprobiert: Synology Diskstation Manager 6.0 Beta 2

Logo von SYNOLOGY

Der DiskStation Manager als Betriebssystem der NAS-Systeme von Synology ist sicher der entscheidene Faktor, warum Synology im NAS-Markt so erfolgreich ist. Das Userinterface, was mit seinem Desktop-Look einen einfachen Einstieg ermöglicht, bietet ebenso einen leichten Zugriff auf die Vielzahl an... [mehr]

AVM FRITZ!Box 7580 mit MU-MIMO im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/FRITZBOX7580/FRITZBOX-7580-LOGO

Bereits seit Monaten rührt AVM fleißig die Werbetrommel für die FRITZ!Box 7580, die als vorläufiges High-End-Produkt aus Berlin schnelles WLAN mit den aktuellen DSL-Standards verbindet. MU-MIMO ist dabei das Stichwort und soll die WLAN-Leistung der FRITZ!Box wieder an die Spitze bringen. Das... [mehr]

Synology DS116 und DS916+: Neues Einsteiger- und High-End-NAS

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/SYNOLOGY

Synology hat am Donnerstag zwei neue NAS-Geräte vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die Synology DiskStation DS116 sich eher an preisbewusste und weniger anspruchsvolle Käufer richtet, ist die DiskStation DS916+ deutlich leistungsfähiger und natürlich teurer. Sie... [mehr]

Netgear AC1750 und Synology RT1900ac im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/SYNOLOGY-RT1900AC/SYNOLOGY-RT1900AC-LOGO

Von Jahr zu Jahr finden sich mehr WLAN-fähige Geräte in deutschen Haushalten. Deren immer größerer Bedarf an möglichst schneller WLAN-Versorgung bringt die von den Internetanbietern zur Verfügung gestellten Router schnell an ihre Grenzen - diese vertrauen zu einem Großteil auf die... [mehr]