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Test: Synology DS411+II

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Seite 5: Hardware

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Als Basis setzt Synology einen Dualcore-Atom-Prozessor von Intel ein. Dieser ist mit 1,8 GHz getaktet und beherrscht sogar Hyper-Threading. Zur Seite stehen dem Prozessor 1 GB an DDR2-RAM. Da es sich beim RAM um S0-Speicher handelt, sollte auch das Aufrüsten auf 4 GB (mehr unterstützt der Prozessor nicht) möglich sein. Die beiden 80 Millimeter-Lüfter im Heck sorgen für Frischluft im Gehäuse, zusätzlich hat der Prozessor noch einen eigenen, kleinen Lüfter. Dank der drei Lüfter pendelt die Temperatur im Gehäuse meist zwischen 35 und maximal 40 Grad Celsius.

Wir setzen 4 Western Digital-Festplatten der Black-Serie mit jeweils 1 TB ein. Im RAID 5 gibt es das eine Nettokapazität von 3 TB. Der Einbau der Platten ist sehr simpel. Die Festplatten werden mit je vier Schrauben an den Einschüben festgeschraubt und dann hinten in das Gehäuse geschoben. Hot-Swap wird allerdings nicht unterstützt. Das heißt, wenn eine Festplatte ausfällt, muss erst das komplette NAS heruntergefahren werden, um diese auszutauschen.

Daten können entweder klassisch via Samba/AFP/NFS oder auch über iSCSI freigegeben werden. iSCSI ist ein Blockorientiertes Protokoll und erreicht dadurch im Idealfall nochmal bessere Übertragungsraten. iSCSI kann außerdem für virtuelle Maschinen eingesetzt werden. Dort können iSCSI-Volumen direkt als Datenspeicher eingebunden werden, so muss nicht der Speicher auf dem Hostrechner genutzt werden.

Externe Geräte können an der Rückseite entweder via USB 2.0 oder eSATA angeschlossen werden. Wird eine Festplatte oder ein USB-Stick angesteckt, erscheint das Gerät direkt als neue Freigabe. Angeschlossene Drucker können ebenfalls freigegeben werden, Apples Airprint wird dabei auch unterstützt.

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Beim Stromverbrauch macht das NAS eine gute Figur. Im ausgeschalteten Zustand misst unser Messgerät null Watt, sehr gut. Beim idlen zeigt das Messgerät etwas mehr als 40 Watt an, wird auf das NAS zugegriffen sind es fast 50 Watt. Zieht man von den 40 Watt beim idlen den Stromverbrauch der Festplatten ab (etwa 5 Watt pro Festplatte) kommt man auf 20 Watt für das NAS selbst, sehr gut.