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Test: ASUS NAS-M25

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Seite 4: Software Teil 2

Wie schon anfangs angesprochen glänzt ASUS vor allem mit der beiliegenden Windows-Software. Genauer handelt es sich um „Total Recovery 7 Pro“ und „Virtual Drive“ von Farstone. Mit „Total Recovery 7 Pro“ will ASUS das Erstellen von Backups vereinfachen. Man installiert Total Recovery, erstellt ein Vollbackup und dazu einen Zeitplan, in dem man festlegt, wann und wie das Update des Backups vollzogen werden soll. Bei unserem Testrechner dauerte das Backup (keine Verschlüsselung, niedrige Komprimierungsstufe) der gut 90 GB fassenden Systempartition etwa eine Dreiviertelstunde. Das Backup der Partition hat dann nur noch gut 60 GB, hier wurde fast ein Drittel komprimiert. Darauf folgende inkrementelle Sicherungen brauchen je nach Größe der geänderten Daten natürlich weniger Zeit. „Total Recovery“ beherrscht sowohl Backups von kompletten Systemen, als auch von einzelnen Ordnern. Außerdem beherrscht die Software sogenannten "Snapshot Backups", also schnelle Sicherungen des Systems, die laut ASUS in zehn Sekunden erstellt und in zwei Minuten wiedereingespielt werden können. Das kann vor allem dann praktisch sein, wenn zum Beispiel der Test einer neuen Software schief ging. In diesem Fall kann einfach der Snapshot vor der Installation geladen werden und schon ist alles wieder wie vorher.

zeitplan

Die Software beherrscht auch Zeitpläne. So muss ein „Job“ nur einmal eingerichtet werden und agiert von da an von selbst, sichert also zum Beispiel das komplette System ein Mal in der Woche. Optional können die Backups auch 256 Bit-AES-Verschlüsselt werden, das erfordert allerdings ein wenig mehr Zeit beim Erstellen und Wiederherstellen der Backups. Geht es um wichtige Daten, die nicht in falsche Hände gelangen sollen ist diese Zeit aber sinnvoll investiert.

usbrettung

Ein weiteres nützliches Werkzeug ist die „Rettungs-CD“, von der direkt gebootet werden kann, um dann ein Backup wieder einzuspielen. Das ist vor allem dann essentiell, wenn das System so stark „zerstört“ ist, dass das Einspielen des Backups auf normalem Wege nicht mehr möglich ist.

Aber die Software kann noch mehr. Die Backups können nicht nur wieder zurückgespielt, sondern auch in „VMWare“-kompatible Images umgewandelt werden. So ist es möglich, das Backup als „virtuelle Festplatte“ in eine virtuelle Maschine einzuhängen.

virtualcd

Neben der Backup-Software legt ASUS aber auch eine Lizenz von „Virtual Drive“ dazu. Damit soll es möglich sein, Images von CDs und DVDs zu erstellen und zu archivieren. So muss man nicht immer ins CD-Regal greifen um zum Beispiel eine Software zu installieren. Soweit zur Theorie. In unserem Test ließen sich allerdings nur Audio-CDs einlesen. Ein Test mit einer Windows-7-DVD schlug fehl, ebenso mit einem nicht kopiergeschützten DVD-Film. Hier scheint die Software Mängel aufzuweisen. Außerdem muss beachtet werden: DVD-Filme und Spiele haben meist einen integrierten Kopierschutz. Wer diesen umgeht, macht sich strafbar.

 

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