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Wireless-LAN Karten im Test

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Seite 5: Die Router von Netgear und D-Link (2)

Netgear WGT624:

 

Dem Karton liegen neben dem Router mir integriertem Accesspoint ein LAN-Kabel, ein Steckernetzteil und eine CD-ROM mit gedruckter Kurzanleitung bei.

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Im Webinterface selbst gibt es neben den grundlegenden Optionen zum Aufbau einer Internetverbindung und der Konfiguration des drahtlosen Netzwerkes sehr viele Einstellungsmöglichkeiten.

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So kann man verschiedene Dienste, aber auch Internetadressen blockieren. Allerdings können im gleichen Fenster IP-Adressen von dieser Blockade ausgenommen werden. Diese Blacklists werden dadurch gestärkt, dass jedes Mal, wenn eine verbotene Seite aufgerufen werden soll, eine E-Mail an den Administrator versendet wird. Der Router hat außerdem einen DynDNS-Client eingebaut, so dass man selbst mit der Zwangstrennung eines T-DSL-Anschlusses einen im Internet erreichbaren Server zu Hause aufbauen kann. Ein DHCP-Server, der die IP-Adressen der angeschlossenen Rechner komfortabel selbst vergibt, ist ebenfalls eingebaut und besitzt das Zusatzfeature aufgrund der MAC feste IP-Adresse an bestimmte Rechner zu vergeben; falls man Filesharing betreibt ist das von Vorteil.

Wenn man im internen Netzwerk einen Server am laufen hat kann man mittels Portforwarding einzelne Ports an diesen weiterleiten lassen oder den Server in eine „DMZ“ (Demilitarisierte Zone) setzen, wo alle eingehenden Verbindungen hingeleitet werden.

Leider unterstützt der Router nur die Verschlüsselung mittels WEP. Ob mittels einer aktuelleren Firmware WPA nachgerüstet werden kann, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Dies ist allerdings zu erwarten, da alles WEP-faehigen Geräte von der Hardware auch zur Verschlüsselung via WPA fähig sind. An sonstigen Sicherheitsfeatures unterstützt der WGT-624 MAC-Whitelisting um ungebetene Gäste vor der Tür zu halten.

D-Link DI-624:

Neben dem Router mit eingebautem Accesspoint liegt der Schachtel ein LAN-Kabel, ein Steckernetzteil, ein Handbuch mit Treiber-CD...

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...und, was uns für die Wandmontage gefreut hat, zwei Dübel mit passenden Schrauben bei.

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Der Accesspoint beinhaltet einen 4-Port-Switch, so dass mit diesem Gerät bereits ein kleineres Netzwerk im draht und drahtlosen Bereich aufgebaut werden kann. Dank des eingebauten DHCP-Servers kommt es auch bei vielen PCs im Netzwerk nicht zu Problemen.

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Neben der manuellen Konfiguration bringt das Gerät einen komfortablen Wizard mit, der einen per Menü durch die verschiedenen Einstellungen führt.

Das Gerät unterstützt das Blockieren unerwünschter Webseiten auf der Basis von Begriffen die in der URL vorkommen. Mittels Filterregeln kann man bestimmte Anwendungen ganz blockieren lassen. Außerdem ist eine komplexe Filterregel enthalten, mit der man für bestimmte Mac-Adressen den Internetzugang erst ab einer frei Wählbaren Uhrzeit freigeben kann. Wie viele Gerate kann man am DI-624 Ports für bestimmte Anwendungen wie SMTP oder HTTP freigeben. Auch eine DMZ (demilitarisierte Zone), in die alle Request von außen weitergeleitet werden gibt es im Einstellungsmenue. Weniger üblich ist die Anzeige welche Ports des Switches mit Kabeln bestückt sind. Das Handbuch selbst braucht man eigentlich nur zur Ersteinrichtung, danach kann man auf die im Router integrierte Hilfe zugreifen, die keine Fragen offen lässt.