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Test: Silverstone DC01 - klein aber fein?

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Seite 3: Einrichtung und Konfiguration

Die Einrichtung des Geräts ist sehr einfach gehalten. Wer erst mal auf eine interne Festplatte verzichtet, braucht nur Netzwerk- und Stromkabel anzuschließen und kann direkt loslegen. Wichtig ist, dass sich das DC01 in einem Netzwerk mit DHCP-Server befindet, da es beim ersten Einschalten eine IP davon beziehen muss.

Nach etwa einer Minute ist das NAS bereit und kann benutzt werden. Über das Webinterface können jetzt Benutzer angelegt werden - mehr muss man nicht konfigurieren. Dank eines Proxys ist das NAS auch (fast) ohne Umwege aus dem Internet zu erreichen. Standardmäßig wird die MAC-Adresse des NAS als Subdomain bei myakitio.com genutzt. Das funktioniert völlig automatisch, es müssen keine Port-Freigaben oder Ähnliches im Router eingestellt werden. Leider ist die Verbindung über das Internet nicht sonderlich schnell.

Bei jedem anderen NAS würde man nach dem Anlegen von Benutzern Freigaben anlegen. Nicht so beim DC01. Hier wird ein anderes Konzept verfolgt, es gibt drei wichtige Freigabetypen:

Home: Gehört dem jeweiligen Benutzer, nur er darf darauf zugreifen

Public: Gehört allen Benutzern. Alle haben vollen Zugriff

Device: Hier werden alle externen Geräte aufgeführt. Alle haben vollen Zugriff.

Dieses Konzept ist so einfach wie genial. Man spart sich sämtliche Einstellungen und dennoch kann jeder auf das zugreifen, was ihm gehört. Natürlich hat diese Vereinfachung auch ihre Nachteile, so können weder Gruppen noch andere Freigaben erstellt werden. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob ihm diese Einstellungen genügen.