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Test: Synology DS210+

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Seite 4: Freigabe und RAID

Die Festplatten im DS210+ lassen sich auf mehreren Wegen freigeben. Klassisch lassen sich beide Festplatten formatieren, um darauf Freigaben via Samba, Appletalk oder NFS zu erstellen. Wer sich allerdings den „Umweg“ sparen möchte, kann die Festplatten direkt als iSCSI-Gerät ansprechen. iSCSI ist ein direkterer Weg, um auf die Platten zuzugreifen. Vereinfacht gesagt ist iSCSI hier ein durch das Netzwerk verlängertes SATA-Kabel. Ein iSCSI-Gerät kann von einem Client direkt „eingehängt“ werden und verhält sich dann genau wie eine Festplatte, die direkt im Computer steckt. Mittlerweile beherrschen die NAS von Synology auch iSCSI LUN. Damit wird nicht die komplette Festplatte am Stück freigegeben, sondern nur ein Teil. So wäre es zum Beispiel möglich, zehn Nutzern ein Volumen von jeweils 100 GB bereitzustellen, dass sie wie ihre eigene Festplatten handhaben können.

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Völlig unabhängig von der Wahl der Freigabe funktioniert das RAID. Standardmäßig wird ein RAID 1 angelegt, bei dem die Daten gespiegelt werden. Es befinden sich also immer die gleichen Daten auf beiden Festplatten. Dieser Modus ist für ein NAS mit zwei Platten der sinnvollste. Wer will, kann auch ein RAID 0 einrichten, aber dies ergibt bei einem NAS keinen Sinn.