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Test: Synology DS210+

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Seite 2: Optik und Geräuschkulisse

Das NAS ist auf den ersten Blick ein unscheinbarer, kleiner, schwarzer Kasten. Es ist erheblich kleiner als das ebenfalls von uns getestete DS710+. Das Gehäuse ist aus Plastik, was der Optik aber nicht schadet. Auf der Front befindet sich der Einschalter, einige LEDs zur Statusanzeige sowie ein USB 2.0- und ein eSATA-Port. Hinten gibt es zwei weitere USB 2.0-Ports und eine Gigabit-LAN-Schnittstelle.

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Im Inneren findet sich ein Metallträger auf dem die Festplatten montiert werden. Darunter ist die Platine mit Prozessor und Controllern versteckt. In das DS210+ können sowohl Festplatten mit 3,5 Zoll als auch solche mit 2,5 Zoll untergebracht werden. Ein kleiner 70 mm-Lüfter sorgt für etwas Durchzug im Gehäuse und kühlt sowohl Festplatten als auch die Elektronik. Auf eine Festplattendämmung hat Synology leider verzichtet, die Festplatten werden mit schnöden Schrauben direkt am Metallgehäuse befestigt. Wer hier schnelle Platten einsetzt, wird diese auch hören. Allgemein ist das DS210+ kein wirklicher Leisetreter. Der kleine Lüfter dreht zwar nicht auf, ist aber auch bei niedrigen Drehzahlen nicht leise. Dazu kommen noch Vibrationen der Festplatten, welche nahezu 1:1 auf das Gehäuse übertragen werden. Wer das NAS allerdings in der Abstellkammer oder im Keller betreibt, weil dort zum Beispiel die restliche Netzwerktechnik steht, kann die Geräuschkulisse vernachlässigen.

Das Wechseln der Platten geht sehr einfach. Die beiden „Gehäusehälften“ werden mit zwei Schrauben zusammengehalten. Werden diese gelöst, können die beiden Teile auseinandergezogen werden.

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Im Betrieb verbraucht das NAS etwa 30 Watt. Dank Energiespartechniken kann der Idle-Verbrauch zum Beispiel durch das Abschalten der Platten bei Nichtgebrauch noch etwas gesenkt werden.