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Test: Qnap TS-559 Pro - Der Stromverbrauch

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Seite 10: Der Stromverbrauch

Gänzlich ohne Festplatten zieht das TS-559 Pro rund 20 Watt aus der Steckdose. Der „nackte“ Verbrauch ist natürlich den verbauten Komponenten geschuldet, schließlich werkelt im Inneren moderat potente Hardware. Ausgestattet mit einer einzelnen WD20EADS liegt der aktive Verbrauch dann bei 26,5 Watt. Fährt die HDD in den Standby-Modus, sinkt die Leistungsaufnahme wieder auf besagte 20 Watt. Werden zwei derartige Platten verbaut, beziffert sich der Verbrauch schon auf 31,5 Watt.

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Zum Vergleich haben wir zusätzlich anstatt der bekannten 3,5''-Laufwerke die 2,5''-Pendants eingesetzt. Eine, wie wir fairerweise zugegeben müssen durchaus bunte, Mischung aus insgesamt vier Platten aller Hersteller (Hitachi, Samsung, Seagate und WD) mit Kapazitäten im Bereich von 500 - 750 GB verbrauchten hingegen nur rund 25,6 Watt.

Gerade bei Vollbestückung und 24x7-Betrieb kann ein NAS einiges an Stromkosten auf das Jahr gerechnet verursachen. Bei einem hypothetischen Dauerverbrauch von 40 Watt ergeben sich so 350 kW/h im Jahr, was bei einem durchschnittlichen Preis von 15 ct pro kWh bei 52,5 Euro Betriebskosten alleine für das NAS mündet. Dank integrierter Stromsparfunktionen lässt sich dieser Betrag jedoch deutlich reduzieren:

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Lässt man das TS-559 beispielsweise per eigens definiertem Zeitplan zu festen Zeiten (bspw. Start um 8:00 und Abschaltung um 24:00) gezielt hoch- und herunterfahren, kann der Stromkostenbetrag auf 35 Euro jährlich gesenkt werden. Aktiviert man zusätzlich noch den automatischen Standby-Modus der Festplatten (zu finden unter „Hardware“, nicht unter „Power Management“) und nutzt „Wake on Lan“ (WOL), kann der Verbrauch sehr dynamisch an das jeweilige Nutzungsszenario angepasst werden.

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Sofern das NAS also nicht durch permanente Zugriffe beansprucht wird, hält sich der effektive Verbrauch mit aktivierten Stromsparmechanismen in ökonomisch vertretbaren Grenzen.