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Test: Synology DS710+ - Eines für alles?

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Seite 9: Multimedia-Dienste

Das DS710+ kann aber nicht nur mit gut umgesetzten Office-Diensten überzeugen, sondern auch mit einigen Multimediafeatures glänzen.

Das von Apple stammende Programm iTunes sollte vielen ein Begriff sein. Besitzern eines iPhones oder iPods ist es wohl bekannt.

iTunes

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Wer seine Musik mit anderen Teilnehmern in seinem Netzwerk teilen will, der nutzt den iTunes-Server, der alle Musikstücke aus den Ordnern "music", "video" und "photo" automatisch erkennt und freigibt. Der Datenbank auf dem Server kann ein Name gegeben werden, außerdem kann er bei Bedarf mit einem Passwort versehen werden. Einmal eingeschaltet erkennt iTunes die Datenbank auf dem NAS direkt. Musik kann allerdings nur gehört und nicht in die eigene lokale Datenbank  kopiert werden. Wer möchte, kann auch intelligente Wiedergabelisten anlegen die zum Beispiel alle Titel eines bestimmten Interpreten oder alle Titel beinhaltet, die im Jahr 2005 erschienen sind.

DLNA

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Wer seine Medien nicht nur an den Computer mit iTunes sondern auch an den heimischen Fernseher bringen will, der nutzt den integrierten DLNA-Server. DLNA steht für Digital Living Network Alliance und ist ein Zusammenschluss diverser Hersteller die es sich zum Ziel gemacht haben, eine Plattform zu schaffen, mit der multimediale Inhalte im heimischen Netzwerk zugänglich gemacht werden können. Wer beispielsweise im Besitz einer Playstation 3 von Sony ist, der kann sich sämtliche Inhalte des NAS auf den Fernseher streamen lassen. Sollte ein Endgerät ein Format nicht unterstützen ist das NAS in der Lage die Inhalte zu transkodieren.

Audiostation

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Damit aber nicht genug. Musik kann mit dem Dienst "Audiostation" auch an das iPhone, einen iPod-Touch und sogar an den Browser geschickt und dort abgespielt werden. Musik kann nach Ordnern, Alben, Interpreten oder Genre sortiert oder alternativ auch in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden. Allerdings kann man auch hier die Musik lediglich anhören, runterladen lässt sie sich nicht. Für die Audiostation muss jeder Benutzer außerdem erst unter "Berechtigungen - Anwendungseinstellungen" freigeschaltet werden. Zum Anmelden gelten wie immer der Benutzernamen und Passwort, was auch für alle anderen Dienste verwendet wird.

Wer eine Squeezebox von Logitech sein Eigen nennt, kann auch an diese die auf dem NAS gespeicherten Inhalte streamen. Diese Funktion ist nicht standardmäßig enthalten, sondern muss als Paket auf der Website von Synology geladen werden. Danach kann man sie über das Webinterface auf dem NAS installieren und einsetzen.