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Test: AVM FritzBox 7390

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Seite 5: Stromverbrauch und WLAN-Performance

Angesichts des Funktionsumfangs und der vielen unterschiedlichen Nutzungsoptionen gestaltet sich der effektive Stromverbrauch natürlich sehr variabel. AVM hat jedoch einige Sparmöglichkeiten eingebaut: So kann das automatische Polling der Ethernet-Ports weitestgehend minimiert werden, eine Nachtschaltung ermöglich die zeitgesteuerte Abschaltung von WLAN nebst Klingeltonsperre. Über den gezeigten Knopf am Gehäuse lässt sich das WLAN jederzeit auch manuell ein- und ausschalten.

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Außerdem regelt sich die Stromzufuhr zu den internen Bausteinen dynamisch je nach Bedarf. Eine entsprechende Kategorie in der webgesteuerten Admin-Oberfläche zeigt praktischerweise die Auslastung einzelner Komponenten, sodass daraus auf mögliche Stromsparpotenziale geschlossen werden kann. Die Relation zwischen Verbrauch und Funktionsdichte ist durch diese Sparmaßnahmen erfreulich gut.

Unsere Messungen ergaben einen Verbrauch zwischen 6,9 und 9 Watt, je nach Nutzung. Mit eingeschaltetem WLAN, laufenden Downloads und der Einrichtung als Telefonanlage verbraucht die Anlage natürlich mehr, als wenn sie tatenlos in Lauerstellung verharrt. Die Transparenz im Energiemonitor ist jedoch hilfreich, um hier und da noch etwas zu optimieren.

Das WLAN läuft hervorragend im Parallelbetrieb und versorgt beide Netze in guter Manier. Der erreichte Durchsatz hängt dabei von vielen externen Faktoren (Entfernung, Hindernisse, Luftfeuchtigkeit etc.) ab, sodass unsere Messung keinesfalls repräsentativ ist. Auf kurze Distanz konnten wir im n-Betrieb gute Werte von knapp 80 MBit/s feststellen, während mit zunehmender Entfernung eine Verschlechterung zu sehen war. Der Durchsatz im 5-GHz-Band lag etwas höher, hier stellten wir schwankede Resultate zwischen 85 und rund 90 MBit/s fest. Im Bereich von 802.11g blieb die Datenrate im üblichen Bereich von 20 bis 25 MBit/s, was zu erwarten war.