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Cooler Master B400 VER.2 im Test - stimmiges Gesamtpaket für die Einsteigerklasse

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Seite 3: Cooler Master B400 VER.2 - Lautstärke & Ausstattung

Das Cooler Master B400 Ver.2 tritt zwar nicht als Silent-Netzteil an, wird aber zumindest mit einem leisen 120-mm-Lüfter beworben. Weiterhin gibt Cooler Master die Verwendung eines Lüfters mit "Hydro Dynamic Bearing" und einer Lüftersteuerung mit intelligenter Drehzahlregelung an.

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Das Cooler Master B400 Ver.2 verwendet einen 120-mm-Lüfter.

Beim Cooler Master B400 Ver.2 kommt ein aktiv angesteuerter 120-mm-Lüfter der Marke Yate Loon zum Einsatz, welcher die Modellnummer D12SM-12 (Link zur Herstellerseite) trägt und maximal 1.650 U/min erreichen kann. Der Lüfter wird von Yate Loon als Modell mit Gleitlagerung angegeben, aber ein kleiner Klecks Öl in einem Gleitlager verpasst dem Ganzen ja auch schon die nötige Portion "Hydrodynamik".

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Der Lüfter des B400 Ver. 2 stammt von dem bekannten Hersteller Yate Loon.

Im Betrieb konnte das Cooler Master B400 Ver.2 einen insgesamt guten Eindruck hinterlassen. Der Lüfter startet bei Niedriglast mit einer Drehzahl von knapp 900 U/min, welche er in unserem Testbetrieb bis einschließlich 80 Prozent Last beibehalten konnte. Vom Eindruck her war der Lüfter dabei noch von angenehmer Lautstärke, also recht leise. Ein Spulenfiepen/-zwitschern konnten wir nur am Lastpunkt von 5 % bemerken, welcher aber nicht praxisbezogen ist und noch weit außerhalb des sinnvollen Arbeitsbereiches eines einfacheren Netzteils liegt. Über 80 % Last wurde die Drehzahl dann gesteigert und erreichte am Volllast-Betriebspunkt nach einiger Zeit einen Wert von 1.250 U/min. Der Lüfter produzierte hier ein geringes Luftrauschen, allerdings machte sich das Lagergeräusch recht deutlich bemerkbar. Das Cooler Master B400 Ver.2 ist also kein Silent-Netzteil, bietet aber eine für seinen Anwendungsbereich - einfachere, luftgekühlte Rechner - eine angenehm geringe Lautstärke.

In Sachen Anschlussmöglichkeiten ist das Cooler Master B400 Ver.2 brauchbar aufgestellt. Mit einem 8(4+4)-Pin-EPS-Stecker, sechs SATA- und drei Molex-Anschlüssen bietet es die klassentypische Vielfalt. Angesichts der Klasse entspricht der einzelne PCI-Express-Anschluss der Norm.

 

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Die Kabelage des Cooler Master B400 Ver.2 ist angenehm lang.

Cooler Master stattet das B400 Ver.2 mit festen Anschlusskabeln aus, deren Länge als recht großzügig bezeichnet werden kann. Die Einzellitzen des ATX-Hauptkabels sind mit einem schwarzen Netzsleeve zusammengefasst, ebenso wie auch die Adern des 8-Pin-CPU- und des PCI-Express-Kabels jeweils mit einem Sleeve gebündelt sind. Alle weiteren Kabel bestehen aus farbigen Einzellitzen, die nur an einigen Stellen per Kabelbinder zusammengehalten sind. In der Beziehung kann das Cooler Master B400 Ver.2 mit höherwertigen Modellen in Sachen Optik und Handling natürlich nicht mithalten, aber für diese Klasse ist dies schon eine gute Ausstattung.

 

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Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1011
Gibt es immer noch geügend User, die so ein gruppenreguliertes 400-700W Netzteil mit - zumindest teilweise - weniger dollen Kondensatoren kaufen (Su´scon hat einen sehr schlechten Ruf)? Liebe Leute von Cooler Master, im Jahre 2016 ist man andere Technik (sowie Kondensatoren) gewohnt - auch in der unteren Preisklasse! Und 80+ ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, 80+ Bronze sollte das Mindeste sein. Schließlich gibt es so etwas anderweitig bereits für wenige Euronen mehr (~50 EUR Straßenpreis) zu kaufen. Meine Meinung zum B400 daher: Überflüssig!

Noch kurz ein paar Worte an den Tester: Schön, daß die verbauten Kondensatoren im Text erwähnt werden ... noch schöner wäre es jedoch, wenn auch die genaue Bezeichnung der sekundär verbauten Caps angegeben würde (nicht nur Name des Herstellers).
#4
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Registriert seit: 30.07.2001

Hauptgefreiter
Beiträge: 205
Geiz ist geil, den Markt wird es immer geben :)

Finde gut, dass auch günstige Netzteile getestet werden, Netzteil für 170 € braucht kein Mensch.
#5
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Registriert seit: 30.01.2005
Österreich
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
Habt ihr die Schutzschaltungen getesten ob sie ordentlich funktionieren und ab wann sie greifen?
Oder vertraut ihr dem Datenblatt?
#6
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1436
Ein solches Netzteil ist für einen Office oder kleinen Multimedia PC sicherlich völlig ausreichend.
Da braucht man sich in der Regel keine großen Gedanken um Spannungsregulierung, Überlast oder Überhitzung zu machen.
Deutlich besser als diese absoluten Chinaböller aus dem Hause LC Power, Rasurbo usw. ist es doch allemal.

In einen Gaming PC mit anderen teuren Komponenten sollte man sowas natürlich tunlichst nicht verbauen.
#7
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1011
OK, daß 400er mag noch halbwegs für Office- oder Multimedia-PC geeignet sein ... aber die "Dinger" werden bis hinauf zu 700W von Cooler Master angeboten! Und es ändert nichts an der Tatsache, daß es - für wenige Euro mehr - wesentlich besseres und effizienteres zu kaufen gibt. Mir scheint, als habe Cooler Master die Zeichen der Zeit verpennt.
#8
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1436
Zitat silverline;24992531
Mir scheint, als habe Cooler Master die Zeichen der Zeit verpennt.


Es gibt genügend Leute, die gerade beim Netzteil jeden Cent umdrehen (warum auch immer) und denen man solche Geräte eben verkaufen kann. CoolerMaster hat daher überhaupt nichts verpennt, sondern bietet lediglich das an, was der Markt in vielen Fällen haben will.

Sicher bekommt man für wenig mehr Geld teils deutlich bessere Geräte. Aber das interessiert den knauserigen Kunden schlicht nicht.

Und solange die Geräte keine totalen Chinaböller sind, die so miese Qualität und Technik in sich tragen, dass sie über kurz oder lang abrauchen, ist doch alles ok.
#9
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1011
Zitat Morrich
CoolerMaster hat daher überhaupt nichts verpennt, sondern bietet lediglich das an, was der Markt in vielen Fällen haben will.

Mit letzterem hast du sicherlich Recht. Aber 80+ ist schon sehr mager, da hat CM mMn etwas sehr daneben gegriffen. So ist die Ersparnis beim Kauf letztendlich gar keine Ersparnis. Der Kunde muss halt nur rechnen können.
#10
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Registriert seit: 04.11.2015
Da, wo der Hopfen aus deinem Bier wächst
Stabsgefreiter
Beiträge: 327
Würde ich ein lowest Budget NT kaufen, würde ich eher ein Xilence Performance A+ nehmen.
Das böte sogar 2* 8 Pin
#11
Registriert seit: 11.08.2016

Matrose
Beiträge: 10
Zitat burninghey;24989505
Geiz ist geil, den Markt wird es immer geben :)

Finde gut, dass auch günstige Netzteile getestet werden, Netzteil für 170 € braucht kein Mensch.


Die günstigen Cooler Master Modelle sind meiner Meinung nach hervorragend. Ich habe ein günstiges G450M von Cooler Master jetzt schon im längeren Einsatz und es macht keine Probleme - modular, ist auch relativ leise usw....
#12
Registriert seit: 24.06.2014

Matrose
Beiträge: 11
Leider werden kaum günstige bzw. wenige im Bereich 300-500W getestet. 850W sind nur für Spezialfälle notwendig. Da sind aber auch die Hersteller gefragt, weil meist die guten Netzteile erst ab 450W beginnen.
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