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Cooler Master B400 VER.2 im Test - stimmiges Gesamtpaket für die Einsteigerklasse

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Seite 2: Cooler Master B400 VER.2 - Technik

Das Cooler Master B400 Ver.2 wird in einem bedruckten Karton geliefert, welcher auf Vorder- und Rückseite bereits die wesentlichen Informationen zum darin in Luftpolsterfolie verpackten Netzteil enthält.

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Der Karton des Cooler Master B400 Ver.2

Der Lieferumfang des Cooler Master B400 Ver.2 ist der Preisklasse entsprechend sehr übersichtlich. Neben dem Netzkabel und den Montageschrauben gibt es noch zwei mehrsprachige kleine Faltblätter als "Handbuch" dazu. Immerhin sind auf diesen noch einmal die technischen Daten, die Steckerbelegungen und die Garantieinformationen zu finden.

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Der Lieferumfang des Cooler Master B400 Ver.2 ist ausreichend.

Das Cooler Master B400 Ver.2 bietet in Sachen Optik keine Überraschungen und besitzt den üblichen Look auf Basis eines in dunklem Anthrazit lackierten Stahlblech-Gehäuses.

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Das Cooler Master B400 Ver.2 bietet einen schlichten Look.

Das Gehäuse weist mit 140 mm Länge die Standardmaße eines ATX-Netzteils auf. Als Lüftergitter kommt die übliche "radiale" Version aus schwarzem Drahtgitter zum Einsatz, mit dem Unterschied, dass das Lüftergitter nicht wie sonst meist auf dem Deckel, sondern zwischen Deckel und Lüfter positioniert wurde, wodurch das Cooler Master B400 Ver.2 doch eine kleine Besonderheit bei der Optik für sich verbuchen kann.

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Das Cooler Master B400 Ver.2 bietet nur fest angebrachte Anschlusskabel.

Das Cooler Master B400 Ver.2 ist mit festen Anschlusskabeln ausgestattet, was aber in dieser Preisklasse normal und angesichts der noch niedrigen Wattklasse und der dementsprechend geringeren Zahl von Anschlussmöglichkeiten kein Problem ist. Dementsprechend unspektakulär ist dann auch die Innenseite des Netzteils.

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Das Cooler Master B400 Ver.2 wird von einem 120-mm-Lüfter gekühlt.

Laut Featureliste bietet das Cooler Master B400 Ver.2 recht ordentliche Leistungswerte. Das B400 Ver.2 ist nach 80PLUS in der "230V EU"-Variante zertifiziert, wodurch es bei Niedrig- und Volllast immerhin einen Wirkungsgrad von 80 % erreichen soll, bei halber Auslastung entsprechend 85 %. Das Cooler Master B400 Ver.2 ist kein Netzteil mit Weitbereichseingang, sondern nur an 230V-Netzen einsatzfähig.

Auch von den Ausgangsleistungen her ist das Cooler Master B400 Ver.2 der Klasse entsprechend aufgestellt. Auf den Nebenspannungen sind bis zu 120 Watt kombiniert verfügbar, wobei diese sich auf bis zu 20 Ampere auf 3,3 Volt und 5 Volt aufteilen. Die 12-Volt-Seite ist als Single-Rail-Design ausgeführt und ist nominal mit bis zu 30 Ampere belastbar, was einer rechnerischen Leistung von 360 Watt entspricht. Für Rechner mit maximal einer Midrange-Grafikkarte - es steht ja auch nur ein einzelner PCI-Express-Anschluss zur Verfügung - ist dies sicher ausreichend bzw. einfach angemessen.

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Die Leistungswerte des Cooler Master B400 Ver.2 in der Übersicht.

Das Cooler Master B400 Ver.2 soll auch etliche Schutzschaltungen mitbringen. So sollen bei dem B400 Ver.2 Schutzschaltungen gegen Überspannung (OVP), Überlastung (OPP), Überlastung einzelner Rails (OCP) und Kurzschluss (SCP) vorhanden sein. Sogar einen Schutz gegen Überhitzung (OTP) will Cooler Master integriert haben.

Die Überlastsicherungen haben wir wie üblich einen Test unterzogen, zuerst auf den Nebenspannungen. Hier zeigte sich, dass auf 3,3 Volt und 5 Volt jeweils eine Belastung von 30 Ampere ausreichte, um ein Abschalten des Netzteils zu triggern. Ebenso vorbildlich zeigte sich die 12V-Seite, wo eine Last von ungefähr 40 Ampere reichte, um die Schutzschaltung auszulösen. Sehr schön zu sehen, dass Cooler Master auch einem "40-Euro-Netzteil" die wichtigen Basis-Schutzschaltungen spendiert hat, die manch deutlich teurerem Netzteil leider fehlen.

 

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Das Innenleben des Cooler Master B400 Ver.2 in der Übersicht.

Ein kurzer Blick aufs Innenleben zeigt, dass das Cooler Master B400 Ver.2 eine Plattform des Auftragsfertigers Channel Well (CWT) verwendet. Diese basiert auf einem gruppenregulierten Design, also ohne DC-DC-Technik und mit klassischer Double-Forward-Topologie. Dem relativ günstigen Preis des B400 Ver.2 ist wohl auch die Wahl der Kondensatoren geschuldet. Primär kommt ein Elko mit der Markenbezeichnung "Elite" mit 270 uF Kapazität (400V, 85°C GM-Serie) Spannungsfestigkeit zum Einsatz, der von der taiwanesischen Firma Chinsan Electronics produziert wird. Sekundärseitig sind hauptsächlich Elkos von CapXon und auch einige Su´scon im Einsatz.

Kommen wir auf der nächsten Seite zu Lautstärke und Ausstattung.

 

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Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1010
Gibt es immer noch geügend User, die so ein gruppenreguliertes 400-700W Netzteil mit - zumindest teilweise - weniger dollen Kondensatoren kaufen (Su´scon hat einen sehr schlechten Ruf)? Liebe Leute von Cooler Master, im Jahre 2016 ist man andere Technik (sowie Kondensatoren) gewohnt - auch in der unteren Preisklasse! Und 80+ ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, 80+ Bronze sollte das Mindeste sein. Schließlich gibt es so etwas anderweitig bereits für wenige Euronen mehr (~50 EUR Straßenpreis) zu kaufen. Meine Meinung zum B400 daher: Überflüssig!

Noch kurz ein paar Worte an den Tester: Schön, daß die verbauten Kondensatoren im Text erwähnt werden ... noch schöner wäre es jedoch, wenn auch die genaue Bezeichnung der sekundär verbauten Caps angegeben würde (nicht nur Name des Herstellers).
#4
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Registriert seit: 30.07.2001

Hauptgefreiter
Beiträge: 205
Geiz ist geil, den Markt wird es immer geben :)

Finde gut, dass auch günstige Netzteile getestet werden, Netzteil für 170 € braucht kein Mensch.
#5
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Registriert seit: 30.01.2005
Österreich
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
Habt ihr die Schutzschaltungen getesten ob sie ordentlich funktionieren und ab wann sie greifen?
Oder vertraut ihr dem Datenblatt?
#6
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Ein solches Netzteil ist für einen Office oder kleinen Multimedia PC sicherlich völlig ausreichend.
Da braucht man sich in der Regel keine großen Gedanken um Spannungsregulierung, Überlast oder Überhitzung zu machen.
Deutlich besser als diese absoluten Chinaböller aus dem Hause LC Power, Rasurbo usw. ist es doch allemal.

In einen Gaming PC mit anderen teuren Komponenten sollte man sowas natürlich tunlichst nicht verbauen.
#7
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1010
OK, daß 400er mag noch halbwegs für Office- oder Multimedia-PC geeignet sein ... aber die "Dinger" werden bis hinauf zu 700W von Cooler Master angeboten! Und es ändert nichts an der Tatsache, daß es - für wenige Euro mehr - wesentlich besseres und effizienteres zu kaufen gibt. Mir scheint, als habe Cooler Master die Zeichen der Zeit verpennt.
#8
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Zitat silverline;24992531
Mir scheint, als habe Cooler Master die Zeichen der Zeit verpennt.


Es gibt genügend Leute, die gerade beim Netzteil jeden Cent umdrehen (warum auch immer) und denen man solche Geräte eben verkaufen kann. CoolerMaster hat daher überhaupt nichts verpennt, sondern bietet lediglich das an, was der Markt in vielen Fällen haben will.

Sicher bekommt man für wenig mehr Geld teils deutlich bessere Geräte. Aber das interessiert den knauserigen Kunden schlicht nicht.

Und solange die Geräte keine totalen Chinaböller sind, die so miese Qualität und Technik in sich tragen, dass sie über kurz oder lang abrauchen, ist doch alles ok.
#9
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1010
Zitat Morrich
CoolerMaster hat daher überhaupt nichts verpennt, sondern bietet lediglich das an, was der Markt in vielen Fällen haben will.

Mit letzterem hast du sicherlich Recht. Aber 80+ ist schon sehr mager, da hat CM mMn etwas sehr daneben gegriffen. So ist die Ersparnis beim Kauf letztendlich gar keine Ersparnis. Der Kunde muss halt nur rechnen können.
#10
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Registriert seit: 04.11.2015
Da, wo der Hopfen aus deinem Bier wächst
Stabsgefreiter
Beiträge: 326
Würde ich ein lowest Budget NT kaufen, würde ich eher ein Xilence Performance A+ nehmen.
Das böte sogar 2* 8 Pin
#11
Registriert seit: 11.08.2016

Matrose
Beiträge: 10
Zitat burninghey;24989505
Geiz ist geil, den Markt wird es immer geben :)

Finde gut, dass auch günstige Netzteile getestet werden, Netzteil für 170 € braucht kein Mensch.


Die günstigen Cooler Master Modelle sind meiner Meinung nach hervorragend. Ich habe ein günstiges G450M von Cooler Master jetzt schon im längeren Einsatz und es macht keine Probleme - modular, ist auch relativ leise usw....
#12
Registriert seit: 24.06.2014

Matrose
Beiträge: 11
Leider werden kaum günstige bzw. wenige im Bereich 300-500W getestet. 850W sind nur für Spezialfälle notwendig. Da sind aber auch die Hersteller gefragt, weil meist die guten Netzteile erst ab 450W beginnen.
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