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Xilence Performance A+ 630W im Test

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Seite 6: Fazit

Xilence ist mit der neuen Revision der Performance-A-Serie insgesamt ein guter Wurf gelungen. Das Xilence Performance A+ 630W konnte im Test mit einer angenehm niedrigen Betriebslautstärke aufwarten und auch die "elektrische Seite" konnte von den Messwerten her überzeugen. Für ein vergleichsweise günstiges Netzteil der Einsteigerklasse sind knapp 90% Spitzeneffizienz durchaus ordentlich, und auch die Qualität der Ausgangsspannungen ist dank solide umgesetzter DC-DC-Technik sehr brauchbar, zumal diese in dieser Klasse überhaupt nur selten zu finden ist. Funktionierende Schutzschaltungen hat das Xilence Performance A+ 630W auch mit an Bord, von daher ist in diesen Bereichen das Xilence Performance A+ 630W durchaus empfehlenswert.

 

xilence a 07s 
Das Xilence Performance A+ 630W bietet für ein Einstiegsmodell recht viel.

In Sachen Ausstattung sind der Preisklasse entsprechend natürlich Abstriche hinzunehmen. Mit sechs SATA- und drei Molex-Anschlüssen ist die Peripherieseite insgesamt brauchbar versorgt. Mit zwei PCI-Express-Anschlüssen ist in dieser Klasse auch zu leben, allerdings hätten wir uns eine Umsetzung gewünscht, bei der sich diese beiden Anschlüsse auch wirklich bestmöglich belasten lassen, z.B. durch zwei Einzelanschlüsse. Was wir angesichts der an sich guten Technik des Xilence Performance A+ nur etwas schade finden, ist, dass Xilence bei den verwendeten Kondensatoren dann wohl doch etwas sparen musste.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das Xilence Performance A+ 630W aufgrund des leisen Betriebs, der guten Effizienz und der qualitativ ordentlichen Ausgangsspannugen ein gutes Netzteil ist, welches für User interessant sein könnte, die ihren Rechner nicht im Dauerbetrieb fahren.

Positive Punkte bei dem Xilence Performance A+ 630W

  • relativ geringe Betriebslautstärke
  • gute Effizienz insbesondere bei niedriger Last, 80PLUS Bronze
  • hohe Leistungsfähigkeit und DC-DC-Technik
  • niedrige Ripple-/Noisespannungen
  • Schutzschaltungen

Negative Punkte bei dem Xilence Performance A+ 630W

  • kein modulares Kabelmanagement
  • nur zwei PCI-Express-Anschlüsse

 

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
" Um die spärliche Kabellage zu überlasten, müsste alllerdings dennoch schon sehr leistungsstarke Hardware eingesetzt werden und das wird kaum ein Nutzer an einem 50-Euro-Netzteil tun."

DOCH! Genau DAS passiert leider immer wieder, wenn Laien sich neue Netzteile kaufen.
Da wird nur auf eine möglichst hohe Watt Zahl bei möglichst geringem Preis geschaut.
Und dann kommen eben genau solche Verhältnisse raus, dass irgendwelche teure High End Hardware (denn für die ist das Geld offenbar vorhanden, nicht aber für ein gescheites Netzteil), an mickrigen und zu schwachen Leitungen hängt.

Es ist Xilence natürlich absolut zugute zu halten, dass mittlerweile nicht mehr absoluter Schrott deren Portfolio füllt und sie sogar im günstigen Einsteigerbereich DC-DC Technik verwenden.
Das sollte bei bequiet auch endlich in den "Pure Power" Geräten mal Einzug halten.

Aber warum keine Sleeves für alle Kabelstränge? So verflucht teuer kann das doch nun wirklich nicht sein.
Wenn man unbedingt sparen muss, könnte man bspw. den, heutzutage so gut wie sinnlosen, Floppy Anschluss weglassen.

Das 530W Modell sollte für den Durchschnittsrechner ja ebenfalls voll ausreichen und bietet mMn das "rundere" Gesamtbild.
Könnte durchaus eine Empfehlung für günstige Multimedia Kisten bzw. genügsamere Spiele PCs zum kleinen Preis sein.
#2
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Registriert seit: 08.08.2014
Irgendwo im Nirgendwo
Hauptgefreiter
Beiträge: 175
"Das Xilence Performance A+ 630W verwendet vermutlich wie andere Xilence- bzw. be quiet!-Modelle auch wieder eine Plattform von HEC."

Also was jetzt? Dachte das soll von Huizhou Xin Hui Yuan Tech sein.
#3
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Registriert seit: 28.08.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1120
"Herstellergarantie: keine Angabe, 3 Jahre bei Registrierung binnen 4 Wochen nach Kauf..." Nix genaues weiß man nicht... Habe Listan schon selber angeschrieben, aber die Hüllen sich (noch?) in Schweigen. Das stört mich. Bei solch Punkten muß Klarheit herrschen, sonst kann ich es nicht in meien Bekanntenkreis empfehlen..
#4
Registriert seit: 01.08.2011
Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 427
@michalito

genau das gleiche ging mir auch durch den kopf =)
#5
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Registriert seit: 28.08.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1120
So, da ich leider meine eigenen Beiträge nicht editieren kann..

Dieses Gerät hat leider nur 2 Jahre Gewährleistung:

"Sehr geehrter xxx,



herzlichen Dank, dass Sie mit dem Xilence Service Kontakt aufgenommen haben.

Der von Ihnen gepostete Link führte zu einer Konzeptseite, die in einem frühen Stadium der Performance A+ Entwicklung erstellt wurde.

Im Zuge des Produktlaunches wurde sich jedoch zugunsten eines geringeren Verkaufspreises gegen eine Garantieverlängerungsoption entschieden, so dass wir bei der Performance A+ Serie ebenso wie bei allen weiteren Produkten eine 24-monatige Gewährleistung anbieten.



Weshalb sich die Seite noch im Cache unseres Contentmanagement Systems befand, ließ sich leider nicht klären."

Ausage stammt vom CEO Xilence..
#6
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Registriert seit: 06.05.2013

Matrose
Beiträge: 12
kein wunder den die 12kj dinger würden länger als 2jahre sowiso nicht halten
#7
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Registriert seit: 19.03.2013
Erde
Matrose
Beiträge: 16
@Morrich: "... an mickrigen und zu schwachen Leitungen
hängt. --- --- Aber warum keine Sleeves für alle
Kabelstränge? So verflucht teuer kann das doch nun
wirklich nicht sein. ..."

@Mathias Brockmann: "Das Xilence Performance A+ 630W ist
mit festen Anschlusskabeln ausgestattet, was aber in
dieser Preisklasse normal und angesichts der noch niedrigen
Wattklasse und der dementsprechend geringeren Zahl von
Anschlussmöglichkeiten kein Problem ist."


Die Kabel sehen nicht schlechter aus als das was man ein
paar Klassen höher so findet. Der Durchmesser der
Isolierung sagt nichts darüber aus wie belastbar ein Kabel
ist oder wie robust die Hülle ist. Sleeves werden bei
Billig-Produkten gerne zum Kaschieren einer schlechteren
Qualität übergezogen.


Was haben abnehmbare Kabel mit der Menge der Anschlüsse zu
tun? Genau, nichts!
Jede Unterbrechung im Leitungsweg wie z.B. Schalter oder
Steckkontakte haben Übergangswiderstände die die Spannung
senken und daher mehr Strom für die gleiche Watt-Zahl
fließen muss.
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