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Thermaltake Smart DPS G – smartes Netzteil im Komplettsystem

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Seite 2: Grundlagen digitaler Netzteile

Auch im Jahr 2016 sind digitale Schnittstellen bei Netzteilen immer noch ein besonderes Feature. Was aber nicht weiter verwunderlich ist, denn anders als elementare Netzteileigenschaften wie eine hohe Effizienz oder eine stabile Spannungsregelung ist die Möglichkeit des Hardware-Monitorings bei einem Netzteil für die meisten User eher nur ein nettes Gadget. Ein gutes Netzteil ist schließlich – vereinfacht gesagt – immer noch eines, welches man im Betrieb nicht bemerkt: Weder durch Lärm noch durch Abstürze oder einen hohen Stromverbrauch. Netzteile mit Monitoring-Funktion sprechen dann die User an, die tiefer einsteigen und ihr System optimieren möchten bzw. auch Spaß daran haben, jederzeit die aktuelle Effizienz oder die Stromaufnahme ihrer Grafikkarte zu wissen.

Die Auswahl auf dem Markt an Netzteilen mit digitaler Schnittstelle ist daher relativ übersichtlich. Thermaltake ist einer der wenigen Hersteller, die in diesem Bereich schon länger aktiv sind und daher auch funktionierende Lösungen anbieten können. Seit wenigen Monaten hat Thermaltake mit den Smart DPS eine neue Reihe von Netzteilen auf dem Markt, welche dank Smart Power Management (SPM) und überarbeiteter Software einen größeren Funktionsumfang bieten. Bevor wir uns das im System verbaute Thermaltake Smart DPS G 750W Gold einmal näher anschauen, möchten wir kurz auf den technischen Hintergrund eingehen.

PS SPG 0750DPCG 02s 
Thermaltake Smart DPS G 750W Gold

Auch wenn in Computern eigentlich alles "digital" ist, so bilden Netzteile klassischerweise eine Ausnahme, denn hier kommt in der Regel meist noch "analoge" Regelungstechnik zum Einsatz. Im Kern hat die Steuerungselektronik in einem Netzteil nur eine einfache Aufgabe: Die Netzspannung zuverlässig auf die entsprechenden Niederspannungen zu wandeln. Wobei "einfach" allein vielleicht nicht die richtige Beschreibung ist, denn es ist meist eine hohe Regelgeschwindigkeit und -präzision gefragt, was eine optimale Abstimmung aller beteiligten Komponenten erfordert.

In der Praxis sieht das dann so aus, dass die Elektronik bzw. speziell darauf spezialisierte Schaltkreise stets die tatsächlich anliegende Ausgangsspannung gegen den Sollwert prüfen und bei Abweichungen entsprechend zum Beispiel die Schalt-Mosfets anders ansteuern, um die Abweichung auszuregeln. Für diese Aufgabe benötigt man keine Digitaltechnik, es ist vielmehr so, dass analoge Regelungen hier sehr schnell und genau arbeiten können. Von den wenigen Steuerpins zum Einschalten bzw. dem "power good"-Signal einmal abgesehen, ist dafür im Prinzip auch keinerlei Kommunikation zwischen Netzteil und Rechner erforderlich.

Als weitere Variante gibt es mittlerweile Netzteile, die auch die Regelung selbst digital durchführen. Corsairs AXi-Modelle, welche von Flextronics gefertigt werden, sind ein Beispiel hierfür, aber diese Technik ist schlichtweg aufwendiger und teurer, was sich in Stückzahlen und Marktdurchdringung niederschlägt. Bei diesen Netzteilen wird das analoge Ausgangssignal (=Ausgangsspannung) mit AD-Wandlern digitalisiert und ein Mikroprozessor vergleicht die nun digitale Information mit seinen internen Soll-Werten, um dann letztendlich dementsprechend per nachgeschaltetem DA-Wandler die Leistungselektronik anzusteuern. Technisch ist das eine elegante Lösung, denn im Mikroprozessor stehen sowohl alle Messwerte des Netzteils als auch die Vorgabewerte digital bereit, d.h. es wird nur noch eine Datenschnittstelle "nach draußen" benötigt, um ein "digitales Interface" mit hoher Flexibilität zu schaffen. Entscheidender Nachteil ist hier der technische Aufwand, um eine zu den besten "Analog-Netzteilen" vergleichbare Funktionsqualität zu schaffen.

dps g chip 
Basis des Smart DPS G ist ein 32bit-Mikoprozessor

Die meisten Netzteile mit digitaler Schnittstelle gehen allerdings einen anderen Weg, der fast alle Vorzüge rein digitaler Netzteile mit der Zuverlässigkeit und den Kostenvorteil von analogen Netzteilen verbindet. Hierfür wird ein klassisches Netzteil mit analoger Regelungstechnik genommen, welchem quasi huckepack eine Mikroprozessor-Umgebung aufgesetzt wird. Diese kann sich von allen relevanten Stellen im Netzteil die benötigten Informationen sammeln, per AD-Wandlern auf die digitale Ebene konvertieren und über eine USB-Verbindung dann dem User zur Verfügung stellen. Der Mikroprozessor greift hier in der Regel nicht in den Prozess der Spannungswandlung ein, kann aber über entsprechend angebundene "sekundäre" Systeme auch die Funktion beeinflussen. So kann meist die Lüftersteuerung des Netzteillüfters geregelt werden. Das Thermaltake Smart DPS G 750W Gold nutzt genau diesen "semi-digitalen" Ansatz, um ein umfassendes Hardware-Monitoring mit stabiler Funktion und bei vergleichsweise günstigem Preis zu realisieren. Thermaltake setzt hier übrigens mit Channel Well Technology (CWT) auf den Auftragsfertiger, der auch bei vielen aktuellen Modellen anderer Hersteller im Hintergrund steht.

 

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Kommentare (25)

#16
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An der Ruhr
Bootsmann
Beiträge: 604
du hast an einer Chroma Teststation die Wirkungsgrasangaben überprüft?

oder hast ud einfach so ein 10€ leistungsschätzeisen angeschlossen?
#17
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Registriert seit: 03.07.2012
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1751
Ich habe ein 1 Euro Leistungsschätzeisen von Aldi verwendet!
#18
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Oben rechts in der Egge (S-H)
Vizeadmiral
Beiträge: 6496
@Trill
Vielleicht solltest du mal von deinem Trip runter kommen und mal versuchen Leuten, die sich intensiver mit der Thematik auseinander setzen, glauben zu schenken.
Deine Ablehnende Haltung ist einfach mal dreist, da du ja keinerlei Zugriff auf halbwegs gescheites Messequipment hast, poiu aber sehr wohl!

Daher ist es schon sehr anmaßend, zu behaupten, dass das ganze genau wäre, wenn jemand mit sehr gutem Messequipment die Werte wirklich überprüft hat!!
Das kannst du mit deinen Hausmitteln und dem 10€ Standardschätzeisen aus dem Baumarkt nunmal nicht machen.

Dass die ganzen Teile auch sehr ungenau sind, sollte eigentlich auch einleuchtend sein, wenn man sich mal den Preis für diese Spielerei anschaut.
Gescheute Multimeter kosten 50€ Aufwärts, wie soll das Netzteil diese Präzision aufweisen?!
#19
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Registriert seit: 03.07.2012
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1751
Wie er abgeht! Peinlich! Er hat zwar keine Ahnung, über was für Möglichkeiten ich verfüge, was das Messen angeht, unterstellt einfach mal was, aber einfach mal los tröten, wie in allen Foren! Wie geschrieben, Stefan Payne - banned! Ne lustige Clique hier und in den vielen anderen Netzteil-Unterforen, immer die gleichen Namen, auf die man trifft, macht mal ihr Meister, bin eh raus hier. Ich will eure Meinung und eure ach so tolle Erfahrung in der Thematik doch gar nicht wissen, interessiert mich gar nicht! So ein kindischer unwichtiger Kleinkrieg wegen Netzteilen, meine Güte! Stefan Payne, ab auf die Igno-Liste mit ihm, ist ja nicht zum aushalten, auch in anderen Foren nur am Stimmung machen, einfach schrecklich unsympathisch, so ein Forenübergreifender Wichtigtuer, der anscheinend in vielen Foren das virale Marketing für Be Quiet übernommen hat und gleichzeitig 100 Prozent objektiv und unvoreingenommen rüber kommen möchte, was aber überhaupt nicht klappt.
#20
Registriert seit: 15.01.2015

Korvettenkapitän
Beiträge: 2207
Zitat Trill;24210134
Ich bin evtl. kein Maßstab, aber ich bin Überwachungsjunkie, also was mein System betrifft. Ich habe einen extra 7 Zoll HDMI Monitor am System angeschlossen, auf dem über den ganzen Screen ein selbst designtes Sensorpanel drauf angezeigt wird (das Sensorpanel ist ein Bestandteil von AIDA64).


Die richtig coolen Kids machen das mit LabView :cool:
#21
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Registriert seit: 03.10.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1320
Stefan Payne und Poiu haben durchaus Ahnung. Und das sage ich als jemand, der jahrelang sein Geld mit dem Testen von Netzteilen verdient hat :)
#22
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Registriert seit: 25.04.2006
Oben rechts in der Egge (S-H)
Vizeadmiral
Beiträge: 6496
Zitat Trill;24214245
Er hat zwar keine Ahnung, über was für Möglichkeiten ich verfüge, unterstellt einfach mal was, was das Messen angeht, aber einfach mal los tröten

Wenn du wirklich brauchbare Möglichkeiten hättest, hättest du das schon vor 10 Postings geschrieben und es nicht einfach behauptet.
Und wenn du auch Argumente hättest, würdest du nicht andere Leute persönlich angreifen/beleidigen...

Poiu hat ja relativ klar gesagt, womit er getestet hat und womit er die Werte überprüft hat!
Und zwar ist das eine elektronische Last von dem Hersteller 'Chroma', die für das Einsatzgebiet als sehr genau und vertrauenswürdig gelten.

Du hast dich gegen diese Fakten gewehrt und wolltest sie nicht akzeptieren, daher solltest du, statt Leute persönlich anzugreifen, erst einmal genau lesen, was sie geschrieben haben. Und was das, was sie geschrieben haben bedeutet...

Wir müssen jetzt auch nicht die Kognitive Dissonanz anführen, die ja dazu führt, dass man das eigene Zeugs immer etwas stärker verteidigt...

Es wäre schon schön, wenn du (und andere) anerkennen würdest, das es Leute gibt, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen und auseinandersetzen. Und daher auch das, was sie sagen, relativ glaubwürdig ist, insbesondere da sehr viele Vergleichsmöglichkeiten vorhanden sind...

Ich habe ja hier einiges über mein RM650i geschrieben, welches ja durchaus einige wirklich sehr unschön verarbeitete Stellen aufweist. Sei es die Lötblobs an diversen Stellen oder aber die wirklich schlecht handgelöteten Punkte, inkl des verbrannten Silikonschlauchs, aufgrund von zu viel Hitze an der +12V Gleichrichter Platine...

Und wenn ich ehrlich bin, dann hätte ich das ganze sogar noch deutlicher schreiben können, entsprechend wäre das in Richtung Verriss gegangen...

Du siehst also, es gibt einige Möglichkeiten, wie man etwas bewerten kann...

Und was in diversen Herstellernahen Foren abgeht, sollte hier ja wohl nicht das Thema sein, oder?!
#23
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 993
Sorry, der Autor sollte sich dringend mal kompetente NT-Reviews anschauen (auch englischsprachige), dann weiss er worauf es ankommt.

Zum NT selber: Allein schon der Anblick des Primär-Elkos - ein 85 Grad Exemplar statt des üblichen 105 Grad Qualitäts-Caps - sagt mir sofort, daß hier unnötigerweise (an mehreren Ecken?!) gespart wurde. Ergo: Weiterlesen erübrigt sich eigentlich. Und dann soll das Teil auch noch 135 Ocken kosten nur weil Gold und Smart drauf steht - ne Danke!
#24
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Registriert seit: 15.06.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 941
Was ist denn ein 32bit Mikoprozessor?
#25
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Registriert seit: 25.04.2006
Oben rechts in der Egge (S-H)
Vizeadmiral
Beiträge: 6496
Ein Mikroprozessor mit einer Breite von 32bit...
Kann also mit 32bit Werten arbeiten...

Eine typische 8bit CPU wäre ein Zilog Z80...
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