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Cooler Master V750 im Test

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Seite 3: Cooler Master V750 - Lautstärke & Ausstattung

Wie eingangs erwähnt, setzt Cooler Master bei den drei neuen V-Modellen einen 120-mm-Lüfter aus eigenem Haus ein. Das "Silencio FP" genannte Modell wird von Cooler Master in ähnlicher Form auch als hochwertiger Gehäuselüfter vertrieben. Er verfügt über ein "loop dynamic bearing" (LDB) und ist besonders gut abgedichtet, was für eine längere Lebensdauer sorgen soll. Was Cooler Master "LDB" nennt, ist im Prinzip eine Variante von "Fluid dynamic bearing" (FDB). Bei einer Gleitlagerung sorgen spezielle Rillen dafür, dass sich ein dünner "Ölfilm" in der Kontaktfläche aufbaut, was Laufruhe und Lebensdauer erhöht.

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Der "Silencio FP Fan" des Cooler Master V750.

Neben dem optimierten Lager und natürlich auch einer strömungsgünstigen "Aerodynamik" im Lüfter ist auch hier die Drehzahl eine wichtige Stellschraube in Sachen Geräuschentwicklung. Die klassische, also rein aktive Lüftersteuerung beginnt nach dem Start im Niedrigstlastbereich mit einer für einen 120-mm-Lüfter recht moderaten Drehzahl von 560 U/min. Das V750 konnte dann auf unserem Prüfstand diese Drehzahl auch sehr lange beibehalten. Bei 60 % Last hatte sie sich erst minimal auf 580 U/min erhöht, bei 80 % Last dann auf 650 U/min. Darüber hinaus hat das V750 die Drehzahl dann deutlich gesteigert: Bei Volllast waren es dann 1.300 U/min.

Bei knapp unter 600 U/min machte das Cooler Master V750 entsprechend einen sehr leisen Eindruck. Nur in direkter Nähe war ein schwaches Laufgeräusch wahrzunehmen. Der leise Betrieb setzte sich dann fort, bis sich bei 650 U/min das Laufgeräusch zu einem schwachen Summen entwickelte, ebenfalls nur direkt am Netzteil hörbar. Bei Volllast und 1.300 U/min blieb das V750 noch angenehm ruhig. Das Summen bzw. leichte Rauschen des Lüfters war zwar wahrnehmbar, aber insgesamt doch sehr unauffällig. Alles in allem also eine gute bzw. leise Performance.

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Das Cooler Master V750 im vollbestückten Zustand.

Das Cooler Master V750 bringt, wie bereits beschrieben, ein voll-modulares Kabelmanagementsystem mit, welches gute Anschlussmöglichkeiten bietet. Mit vier PCI-Express-, acht SATA- und sechs Molex-Steckern ist es für ein Netzteil mit einer Leistung von 750 Watt angemessen ausgestattet.

 

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Weniger gut hat uns die Verarbeitungsqualität gefallen.

Das modulare Kabelmanagement ist von der Aufteilung prinzipiell gut nutzbar und eine Beschriftung ist auch vorhanden. Bei unserem Testexemplar müssen wir allerdings die Verarbeitungsqualität- bzw. die Passgenauigkeit bemängeln. Um die Stecker so weit in die Buchsen zu stecken, damit jeweils der "Sicherungshaken" einrastet, war zumindest bei den doppelreihigen Steckern eine überdurchschnittlich hohe Kraft, beinahe schon Gewalt erforderlich. Auf der andere Seite hin Richtung Komponenten war die Passgenauigkeit ähnlich schlecht. Da wir nicht davon ausgehen, dass Cooler Master gerade hier den Rotstift angesetzt hat, wird es vermutlich nur ein Problem mit unserem Sample sein, womit aber dann das Thema Qualitätssicherung in den Blickpunkt rückt.

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Das Cooler Master V750 mit seinen modularen Anschlusskabeln

In Sachen Lautstärke vermag das Cooler Master V750 voll zu überzeugen, wobei es im Bereich Ausstattung neben viel Licht auch etwas Schatten im Bereich der Verarbeitungsqualität gibt, zumindest bei unserem Testsample.