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FSP Aurum PT 1200W im Test

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Seite 3: FSP Aurum PT 1200W - Lautstärke & Ausstattung

Im FSP Aurum PT 1200W kommt ein 135-mm-Lüfter mit FDB-Lagerung zum Einsatz, der von der Firma Power Logic hergestellt wird.

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Der 135-mm-Lüfter arbeitet insgesamt sehr leise.

Der Lüfter mit der Typbezeichnung PLA13525S12M wird bei niedriger Last mit einer Drehzahl von knapp unter 800 U/min angesteuert, welche das Netzteil bis 60 Prozent Last beibehält. Das FSP arbeitet hierbei sehr leise, nur in direkter Nähe zum Netzteil ist ein schwaches Brummgeräusch wahrnehmbar. Bei zunehmender Last wird die Lüfterdrehzahl über 1.000 U/min bei 80 Prozent Last bis hin zu 1.400 U/min unter Volllast erhöht. Bei 1.000 U/min ist der Lüfter weiterhin noch recht leise, bei 1.400 U/min ebenfalls, nur macht sich dann ein Lüfterrauschen bemerkbar. Insgesamt bleibt das FSP aber recht leise, insbesondere da es die niedrige Drehzahlstufe sehr lange beibehalten kann.

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Der Lüfterbereich des FSP Aurum PT 1200W.

In Sachen Ausstattung ist das FSP Aurum PT 1200W gut aufgestellt. Die Highlights sind das voll-modulare Kabelmanagement und die mit bis zu acht PCI-Express- und dreizehn SATA-Anschlüssen flexiblen Anschlussmöglichkeiten. Andere Netzteile dieser Leistungsklasse bringen zwar durchaus auch zehn PCI-Express-Anschlüsse mit, aber mehr als acht Anschlüsse werden wohl nur in den seltensten Fällen benötigt. Das Kabelmanagementsystem des Aurum PT 1200W bietet vier achtpolige Buchsen für PCI-Express-Anschlusskabel, d.h. mehr PCI-Express-Anschlüsse wären seitens FSP nicht ohne eine Erweiterung des Kabelmanagements zu erreichen. Ebenso ließe sich anmerken, dass beim Betrieb von vier Grafikkarten mit je zwei Versorgungsanschlüssen letztendlich jede Grafikkarte nur über einen achtpoligen Anschluss am Netzteil versorgt wird, womit dieser durchaus stark belastet werden würde. Das kann aber durch die Tatsache relativiert werden, dass 1.200 Watt Leistung für vier High-End-Karten eigentlich zu wenig sind und dementsprechend in der Praxis auch die Belastung niedriger sein wird. Das Aurum PT 1200W bietet sich daher eher für High-End-Gaming-Systeme an, bei denen zwei High-End-Grafikkarten und viel Overclocking im Spiel ist.

 

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Das Kabelmanagement des FSP Aurum 9PT 1200W.

Neben den bereits erwähnten dreizehn SATA-Anschlüssen kann der User noch auf sechs Molex- und - per Adapter - auf einen Floppy-Anschluss zurückgreifen. FSP verwendet beim Aurum PT 1200W für die Peripherieversorgungen schwarze Flachbandkabel, wohingegen bei den restlichen Leitungen für ATX, EPS und PCI-Express die klassische Variante mit farbige Einzellitzen unter schwarzem Netzsleeve zum Einsatz kommt. Die Ausstattung mit Anschlüssen ist für diese Leistungsklasse insgesamt ordentlich und vollständlig.

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Die Anschlussmöglichkeiten eines voll bestückten FSP Aurum 92+ 650W.

Insgesamt kann das FSP also eine gute Performance zeigen: Gute Ausstattung, hohe Qualität und moderne Technik bilden ein rundes Gesamtpaket.