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SilverStone Nightjar 520W im Test

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Seite 6: Fazit

Mit dem Nightjar 520W hat SilverStone ein Passiv-Netzteil auf den Markt gebracht, welches neben einer sehr hohen Effizienz und sehr guten Performance auch ein ordentliches Gesamtpaket mitbringt. Betrachtet man die Qualität des Produktes, dann hat sich die Entscheidung SilverStones, auf Seasonic als Partner zu setzen, voll ausgezahlt.

Das Nightjar 520W ist als reines Passiv-Netzteil ausgeführt, hat also keinen Lüfter an Bord. Es setzt zur Kühlung ganz auf natürliche Konvektion und daher ist nahezu jede mögliche Gehäusefläche als Wabengitter ausgeführt. Durch die sehr hohe Effizienz, die in einigen Leistungsbereichen zum Besten gehört, was aktuell auf dem Markt zu finden ist, wurde die "Abwärme" so weit reduziert, dass dieses Konzept auch gut funktioniert. Im Testbetrieb konnten wir dann auch keine Geräuschentwicklung feststellen. Zu der sehr hohen Effizienz gesellen sich dann noch sehr stabile Ausgangsspannungen und auch vergleichsweise niedrige Ripple-/Noise-Spannungen, sodass das Nightjar 520W aus technischer Sicht als sehr gut zu bewerten ist.

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FSP Aurum 92+ 650W

Neben einer durchschnittlichen Anzahl von Peripherieanschlüssen bringt das Nightjar 520W eine überdurchschnittliche Anzahl von vier PCI-Express-Anschlüssen mit. Als 520W-Modell ist es zwar nicht unbedingt "das" Netzteil für SLI/Crossfire-Systeme, aber beispielsweise könnte man mit den Maxwell-Grafikkarten von NVIDIA durchaus auch mit dem Nightjar 520W ein sehr leistungsstarkes Gaming-System bauen.

Das SilverStone Nightjar 520W ist also in Sachen Technik und Performance gleichwertig zum eng verwandten Seasonic Platinum Fanless 520W, weshalb sich die Frage stellt, welches man kaufen sollte. In Sachen Preis liegt das SilverStone mit einem Straßenpreis von ca. 130 Euro knapp günstiger als das Seasonic Fanless 520W mit ca. 140 Euro.

Für das SilverStone spricht weiterhin, dass es vier PCI-Express-Anschlüsse mitbringt - Seasonic verbaut nur zwei dieser Anschlüsse. In Sachen restlicher Ausstattung und Leistungswerten sind sich beide Modelle dann wieder gleich. Für das Seasonic spricht die längere Herstellergarantie von 5 Jahren und für manche Kunden sicher ein kleines bisschen auch der Herstellername direkt auf dem Gerät. Aus unserer Sicht hat sich das SilverStone Nightjar 520W - wie auch schon das Fanless-Modell von Seasonic - jedenfalls eine klare Kaufempfehlung verdient.

Positive Punkte bei dem SilverStone Nightjar 520W

  • sehr hohe Effizienz (80PLUS Platinum)
  • sehr stabile Ausgangsspannungen
  • gute Anschlussmöglichkeiten (bis zu 4x PCI-Express)
  • voll-modulares Kabelmanagement
  • gutes Schutzschaltungs-Konzept
  • lautloser / sehr leiser Betrieb
  • fairer Preis

Negative Punkte bei den SilverStone Nightjar 520W

  • nur drei Jahre Herstellergarantie

 EH silverstone nightjar 520w 500px

 

 

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1436
Hm, aber alles wieder nur über eine 12V Schiene.

Ich bin da noch immer nicht schlauer. Was ist denn nun besser? Sinle Rail, oder Multi Rail? Oder gibts bestimmte Konfigurationen bzw. Leistungsregionen in denen das Eine und mal das Andere zu bevorzugen ist?
#3
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40041
in dem leistungsbereich ist das noch relativ egal ob single- oder multi-rail.
#4
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2124
In eurem Test liest es sich so, als habe Silverstone irgendwas mit der Entwicklung zu tun. Dabei ist es von seasonic, also "nutzt nicht nur die Basis" sondern ist bestimmt identisch zum Platinum Fanless.
http://www.tomshardware.de/netzteil-oem-hersteller,testberichte-240604-9.html

Auch das XFX XTS (lässt bei Seasonic bauen)scheint identisch zum Seasonic zu sein, wenn man die NTs vergleicht.
http://preisvergleich.hardwareluxx.de/vergleichstabellen/products/169904-235138-251982
#5
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2124
Kann meinen Beitrag nicht bearbeiten...
Habe gerade diesen Bericht gefunden, der meine Vermutung mehr oder weniger bestätigt:
http://www.tomshardware.de/fanless-psu-lufterloses-netzteil-seasonic-silverstone-review,testberichte-241606-4.html
#6
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Registriert seit: 11.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 177
Schönes NT - für meinen Bedarf ein paar Watt zu viel, aber lautlos ist immer gut ^^

Im Fazit steht "Negative Punkte bei den FSP Aurum 92+ 650W"; nächstes Mal etwas aufmerksamer copy-pasten ^^
#7
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40041
geh zum original von seasonic und du hast versionen mit 400 und 460 watt.
#8
Registriert seit: 09.08.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1770
Zitat
, auch wenn wir fairerweise anmerken müssen, dass wir aufgrund der Geräusche der Testumgebung die niedrigen Lautstärkebereiche nicht sicher beurteilen können.

Das ist nicht euer Ernst? Ihr testet ein Netzteil das man kauft weil es absolut lautlos ist und freut euch über viele PCI-E Stecker aber seit nicht in der Lage eine zuverlässige Aussage zur Lautstärke zu machen?
Temperaturwerte in lüfterloser Umgebung bei definierter Umgebungstemperatur?

:wayne:
#9
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9484
Zitat florian;23303835
Das ist nicht euer Ernst? Ihr testet ein Netzteil das man kauft weil es absolut lautlos ist und freut euch über viele PCI-E Stecker aber seit nicht in der Lage eine zuverlässige Aussage zur Lautstärke zu machen?
Temperaturwerte in lüfterloser Umgebung bei definierter Umgebungstemperatur?

Das das Teil keine Lüftergeräusche erzeugt ist schon klar. Nur neigen passive Netzteile (oder generell Netzteile) dazu elektronische Geräusche von sich zu geben (z.B. Spulenfiepen oder "buzzen").
Um dem auf dem Grund zu gehen , muss man das Netzteil stark belasten (und zwar am besten mit wechselnder Last wie bei Hardware) und das ist nunmal sehr schwer lautlos möglich...
#10
Registriert seit: 09.08.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1770
Das hat was mit Qualität und Schwerpunkten zu tun. Wenn ich(man) will kann ich ein lautloses Netzteil bauen. Es ist aber wichtiger dass die Stecker schön aussehen und die Werte an der Chroma noch mittiger in den ATX Spezifikationen liegen. Da merkt man als Durchschnittsnutzer zwar nichts von und das elektronische Konzert von Grafikkarte und Netzteil geht ja eh im Orkan der super-silent Lüfter unter. Die Gewichtung in der Beurteilung von Netzteilen in "unseren" Foren hat eine deutliche Schieflage. Ich brauche alle zwei bis drei Jahre das neueste Hochpreis-Netzteil mit unbedingt japanischen Elkos in der höchsten Qualitätsstufe und von Hersteller XY weil nur dann mein Rechner sicher und stabil läuft und alles andere eine Gefahr für Leib, Leben und Haus & Hof darstellt? Das ist doch lächerlich.
Der Beweis das ein Markengerät besser ist als das andere ist mir nicht bekannt. Wer kann belegen das ein Netzteil von Hersteller A einen Vorteil gegenüber Hersteller B hat? Abgesehen von Lautstärke, Farbe, Kabellänge, Effizienz und Garantie/Service gibt es keinen Unterschied von dem der Endkunde tatsächlich etwas merkt. Elektronik geht kaputt wenn ich dran manipuliere oder weil ein Herstellungsfehler vorliegt. Das merkt man aber idR innerhalb von Tagen/Wochen. Ansonsten hält ein Netzteil ein Rechnerleben lang.
Die Hartnäckigkeit mit der hier die reine Lehre verbreitet wird kann einem schon ein Schmunzeln entlocken.

Grüße
Florian
#11
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9484
Nunja, du musst es nicht gleich so extrem sehen. Unterschiede zwischen einem 20 Euro NT und einem 60Euro NT muss es zwangsläufig geben! Auch wenn einem nicht die Bude abbrennt, letzteres Netzteil ist immernoch sicherer, lebt länger usw.
Aber ja, es gibt in der Tat einiges an Panikmache.
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