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SilverStone Nightjar 520W im Test

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Seite 5: Spannungsstabilität / Ripple- und Noisebetrachtung

Ausgangsspannungen

Die Qualität der Ausgangsspannungen ist eines der wichtigsten Merkmale eines Netzteils, eigentlich noch deutlich wichtiger als seine Effizienz. Arbeitet ein Netzteil nicht stabil bzw. liefert stark schwankende Spannungen, kann die Funktion des Rechners beeinträchtigt werden. Wir schauen uns daher einmal an, wie sich die Spannungen unter Last verändern und ob sie im durch den ATX Design Guide festgelegten Toleranzbereich bleiben. Dieser erlaubt Abweichungen von +/- 5 Prozent von der Sollspannung, der Wertebereich der Diagramme entspricht genau diesem Toleranzbereich.

Weiterhin schauen wir uns die Qualität der Ausgangsspannungen per Oszilloskop im Detail an. Die so genannten Ripple-/Noisespannungen sind hochfrequente Wechselspannungen, die auf die eigentliche Ausgangs-Gleichspannung aufgeprägt sind. Sie entstehen durch die Arbeitsweise von Schaltnetzteilen und werden je nach Güte des Netzteildesigns bzw. seiner Ausgangsfilter mehr oder weniger stark herausgefiltert. Im ATX Design Guide ist festgelegt, dass auf 12 Volt Werte von 120 mV (pp, "peak-to-peak"), bei 3,3 Volt und 5 Volt 50 mV (pp) auftreten dürfen.

SilverStone Nightjar 520W

spannung

Beim Thema Spannungsregulierung kann das SilverStone eine sehr gute Performance zeigen, was aber angesichts der zum Einsatz kommenden Technik von Seasonic auch keine Überraschung darstellt. Alle Spannungen bleiben bei zunehmender Last nahezu konstant. Auf den Nebenspannungen liegen die Schwankungsbreiten von 0,1% bzw. 0,2% schon im Bereich der Messungenauigkeit, auf 12 Volt sind es ebenfalls sehr gute 0,8%.

ripple

Sehr ordentlich sieht auch die Lage bei den Ripple-/Noise-Spannungen aus: Hier kann das SilverStone mit 19 bzw. 20 mV(pp) auf 3,3 Volt und 5 Volt angenehm niedrige Werte präsentieren, die sauber innerhalb des erlaubten Toleranzbereiches liegen. Die 24 mV(pp) auf 12 Volt sind angesichts der auf dieser Spannung erlaubten 120 mV(pp) dann schon ein ausgesprochen guter Wert.

Das SilverStone Nightjar 520W kann sowohl durch seine sehr hohe Effizienz als auch durch seine sehr stabilen Ausgangsspannungen und sehr niedrigen Ripple-Noise-Spannungen voll überzeugen.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1436
Hm, aber alles wieder nur über eine 12V Schiene.

Ich bin da noch immer nicht schlauer. Was ist denn nun besser? Sinle Rail, oder Multi Rail? Oder gibts bestimmte Konfigurationen bzw. Leistungsregionen in denen das Eine und mal das Andere zu bevorzugen ist?
#3
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40052
in dem leistungsbereich ist das noch relativ egal ob single- oder multi-rail.
#4
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2128
In eurem Test liest es sich so, als habe Silverstone irgendwas mit der Entwicklung zu tun. Dabei ist es von seasonic, also "nutzt nicht nur die Basis" sondern ist bestimmt identisch zum Platinum Fanless.
http://www.tomshardware.de/netzteil-oem-hersteller,testberichte-240604-9.html

Auch das XFX XTS (lässt bei Seasonic bauen)scheint identisch zum Seasonic zu sein, wenn man die NTs vergleicht.
http://preisvergleich.hardwareluxx.de/vergleichstabellen/products/169904-235138-251982
#5
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2128
Kann meinen Beitrag nicht bearbeiten...
Habe gerade diesen Bericht gefunden, der meine Vermutung mehr oder weniger bestätigt:
http://www.tomshardware.de/fanless-psu-lufterloses-netzteil-seasonic-silverstone-review,testberichte-241606-4.html
#6
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Registriert seit: 11.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 177
Schönes NT - für meinen Bedarf ein paar Watt zu viel, aber lautlos ist immer gut ^^

Im Fazit steht "Negative Punkte bei den FSP Aurum 92+ 650W"; nächstes Mal etwas aufmerksamer copy-pasten ^^
#7
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40052
geh zum original von seasonic und du hast versionen mit 400 und 460 watt.
#8
Registriert seit: 09.08.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1770
Zitat
, auch wenn wir fairerweise anmerken müssen, dass wir aufgrund der Geräusche der Testumgebung die niedrigen Lautstärkebereiche nicht sicher beurteilen können.

Das ist nicht euer Ernst? Ihr testet ein Netzteil das man kauft weil es absolut lautlos ist und freut euch über viele PCI-E Stecker aber seit nicht in der Lage eine zuverlässige Aussage zur Lautstärke zu machen?
Temperaturwerte in lüfterloser Umgebung bei definierter Umgebungstemperatur?

:wayne:
#9
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9489
Zitat florian;23303835
Das ist nicht euer Ernst? Ihr testet ein Netzteil das man kauft weil es absolut lautlos ist und freut euch über viele PCI-E Stecker aber seit nicht in der Lage eine zuverlässige Aussage zur Lautstärke zu machen?
Temperaturwerte in lüfterloser Umgebung bei definierter Umgebungstemperatur?

Das das Teil keine Lüftergeräusche erzeugt ist schon klar. Nur neigen passive Netzteile (oder generell Netzteile) dazu elektronische Geräusche von sich zu geben (z.B. Spulenfiepen oder "buzzen").
Um dem auf dem Grund zu gehen , muss man das Netzteil stark belasten (und zwar am besten mit wechselnder Last wie bei Hardware) und das ist nunmal sehr schwer lautlos möglich...
#10
Registriert seit: 09.08.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1770
Das hat was mit Qualität und Schwerpunkten zu tun. Wenn ich(man) will kann ich ein lautloses Netzteil bauen. Es ist aber wichtiger dass die Stecker schön aussehen und die Werte an der Chroma noch mittiger in den ATX Spezifikationen liegen. Da merkt man als Durchschnittsnutzer zwar nichts von und das elektronische Konzert von Grafikkarte und Netzteil geht ja eh im Orkan der super-silent Lüfter unter. Die Gewichtung in der Beurteilung von Netzteilen in "unseren" Foren hat eine deutliche Schieflage. Ich brauche alle zwei bis drei Jahre das neueste Hochpreis-Netzteil mit unbedingt japanischen Elkos in der höchsten Qualitätsstufe und von Hersteller XY weil nur dann mein Rechner sicher und stabil läuft und alles andere eine Gefahr für Leib, Leben und Haus & Hof darstellt? Das ist doch lächerlich.
Der Beweis das ein Markengerät besser ist als das andere ist mir nicht bekannt. Wer kann belegen das ein Netzteil von Hersteller A einen Vorteil gegenüber Hersteller B hat? Abgesehen von Lautstärke, Farbe, Kabellänge, Effizienz und Garantie/Service gibt es keinen Unterschied von dem der Endkunde tatsächlich etwas merkt. Elektronik geht kaputt wenn ich dran manipuliere oder weil ein Herstellungsfehler vorliegt. Das merkt man aber idR innerhalb von Tagen/Wochen. Ansonsten hält ein Netzteil ein Rechnerleben lang.
Die Hartnäckigkeit mit der hier die reine Lehre verbreitet wird kann einem schon ein Schmunzeln entlocken.

Grüße
Florian
#11
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9489
Nunja, du musst es nicht gleich so extrem sehen. Unterschiede zwischen einem 20 Euro NT und einem 60Euro NT muss es zwangsläufig geben! Auch wenn einem nicht die Bude abbrennt, letzteres Netzteil ist immernoch sicherer, lebt länger usw.
Aber ja, es gibt in der Tat einiges an Panikmache.
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