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Corsair HX1000i im Test

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Seite 6: Fazit

Mit dem HX1000i hat Corsair ein gelungenes neues Modell präsentiert, welches mit sehr guter Effizienz und Ausstattung punkten kann. Mit 80PLUS Platinum, voll-modularem Kabelmanagement und dem Corsair-Link-Interface bringt es Features mit, die im Produktportfolio von Corsair bislang der AXi-Serie vorbehalten war. Und tatsächlich tritt es damit in den meisten Belangen auch in direkter Konkurrenz zu den AXi-Modellen, aber diese bleibt mit der digitalen Steuerung und den exzellenten Ausgangsspannungen sowie dem umfangreicheren Funktionsumfang der Link-Schnittstelle letztendlich klar in Führung, und sie stellt auch weiterhin die erste Wahl dar, wenn die "Technik" an sich wichtig ist.

Im Test konnte das Corsair HX1000i recht stabile Ausgangsspannungen mit vergleichsweise niedrigen Ripple-/Noise-Spannungen zeigen. Seine Effizienz lag durchgängig auf 80PLUS-Platinum-Niveau und steht der von Referenzmodellen wie dem Seasonic Platinum oder der hauseigenen AXi-Reihe in der Praxis nicht nach. Technisch gesehen ist mit einer modernen Plattform und funktionierenden Schutzschaltungen auch das Wesentliche mit an Bord.

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Das Corsair HX1000i bietet gegenüber seinem Vorgänger zahlreiche Verbesserungen

Von der Ausstattung her ist das Corsair HX1000i sehr gut aufgestellt: voll-modulares Kabelmanagement, acht PCI-Express-Anschlüsse, je zwölf SATA- und Molex-Stecker, Flachbandkabel und dann noch die Corsair-Link-Schnittstelle. Letztere ist zwar in den meisten Anwendungsfällen nur ein nettes Gadget, aber man muss Corsair lassen, dass sie mittlerweile auch ein wirklich technisch brauchbares sprich genaues System entwickelt haben. Die Messgenauigkeit ist insgesamt ordentlich.

Auch von der Geräuschentwicklung her verdient sich das HX1000i Bestnoten. Dank semi-passiver Lüftersteuerung arbeitet es über weite Lastbereiche lautlos. Im Lüfterbetrieb kann der 135-mm-Lüfter dann mit vergleichsweise leisem Betrieb punkten. Ein weiterer Pluspunkt auf der Liste sind die sieben Jahre Herstellergarantie.

Preislich ist das HX1000i aber sehr konkurrenzfähig aufgestellt. Mit einem Straßenpreis von ca. 175 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, liegt aber aktuell gleichauf mit der 860W-Version der AXi-Reihe, ca. zehn Euro unter dem Super Flower Leadex Platinum 1000W und sogar gute 30 Euro unter dem Seasonic Platinum 1000W. Wer auf den letzten Schuss "Exzellenz" verzichten kann, erhält mit dem HX1000i ein auch preislich sehr attraktives High-End-Netzteil.

 EH corsair hx1000i

Positive Punkte bei dem Corsair HX1000i

  • sehr hohe Effizienz (80PLUS Platinum)
  • hohe Leistungfähigkeit
  • stabile Ausgangsspannungen mit niedrigen Ripple-/Noisespannungen
  • sehr gute Anschlussmöglichkeiten (bis zu 8x PCI-Express, 12x SATA)
  • voll-modulares Kabelmanagement
  • Corsair-Link-Schnittstelle (Monitoring per Software)
  • lautloser Betrieb bei Niedriglast, leise unter Last
  • 7 Jahre Garantie

Negative Punkte bei dem Corsair HX1000i

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